Pressemitteilung: Kundgebung zu schlechten Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung und Gefahrenabwehr, einige der zentralen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), sind gefährdet. Grund hierfür ist, dass der öffentliche Gesundheitsdienst seit Jahren mit personeller Unterbesetzung und Problemen beim Gewinnen von ärztlichem Nachwuchs kämpft. Trotz Zuspruch von allen Seiten, etwa der Gesundheitsministerkonferenz, fehlen arztspezifische tarifliche Regelungen in diesem Bereich. 

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MB Hessen begrüßt Abbau von Teilstudienplätzen

„Steter Tropfen höhlt den Stein! Wir sind froh, dass unsere Forderung nach Umwandlung von Teilstudienplätzen in Vollstudienplätze endlich Gehör in der Politik findet. Das Problem ist schon lange auf der Agenda. Es wird Zeit, dass sich etwas tut", begrüßte Dr. Susanne Johna, Landesvorsitzende des Marburger Bundes Hessen, die von Wissenschaftsminister Boris Rhein angekündigte Schaffung von 185 zusätzlichen Vollstudienplätzen im Fach Medizin in Hessen.

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Mogelpackung: Ärzte gehen leer aus

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Hessen hat für diejenigen Beschäftigten, die unter die Arbeitsvertragsrichtlinien in Kurhessen-Waldeck (AVR.KW) fallen, in einer Jubelmeldung eine Entgelterhöhung von 5,7 % verkündet. Der Haken ist, dass Ärztinnen und Ärzte dabei leer ausgehen.

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Landesärztekammer verpasst Chance

Auf der konstituierenden Sitzung der Delegiertenversammlung am 25. August 2018 haben die Delegierten es verpasst, mit Dr. Susanne Johna eine Krankenhausärztin zur Präsidentin zu wählen und somit ein Zeichen für die steigende Zahl von insbesondere angestellten Ärztinnen in der Ärzteschaft zu setzen. Stattdessen wurde mit einer knappen Mehrheit von 45 Stimmen der 80-köpfigen Delegiertenversammlung der deutlich ältere niedergelassene Anästhesist Dr. Edgar Pinkowski von der Liste der Fachärztinnen und Fachärzte gewählt.

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Medizinstudierende im PJ: Lückenbüßer und billige Hilfskräfte

Die Ausbildung von Medizinstudierenden im Praktischen Jahr krankt an mangelnder Betreuung und Anleitung. Vielfach wird den angehenden Ärztinnen und Ärzten die Rolle des Lückenbüßers zugedacht, der überall dort zur Stelle ist, wo im Krankenhaus Personal gebraucht wird. Dies geht aus einer Umfrage des Marburger Bundes hervor, der im März und April dieses Jahres rund 1.300 Mitglieder befragt hat, die sich noch im PJ befinden oder ihr PJ gerade absolviert haben.

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