Patientensicherheit beginnt bei der Berechnung von Stellenplänen

„Patientensicherheit und Personalknappheit passen nicht zusammen. Diese Erfahrung gibt es weltweit. Eine Reihe von Industrieländern investiert aber mehr in den Personalaufbau, als dass bei uns der Fall ist. So hat eine Befragung im Rahmen der 2011 veröffentlichten RN4Cast-Studie ergeben, dass in deutschen Krankenhäusern eine Pflegefachkraft durchschnittlich 13 Patienten pro Schicht zu versorgen hatte. In den USA waren es hingegen nur 5,3 im Durchschnitt, in den Niederlanden 7, in Schweden 7,7 und in der Schweiz 7,9.

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Main-Taunus-Kliniken: 5 Prozent mehr Gehalt

Der Marburger Bund und die Main-Taunus-Kliniken haben sich auf die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses für die Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken (TV-Ärzte/VKA) verständigt. Im Ergebnis erhöhen sich die ärztlichen Gehälter (d.h. insbesondere Grund-, Bereitschaftsdienst- und Rufbereitschaftsvergütung) in drei Schritten um 5 Prozent.

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Notfallversorgung: KV kündigt Dialog an

Die Spitze der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen hatte in der Debatte um die Notfallversorgung den Marburger Bund Hessen und deren Vorsitzende Dr. Susanne Johna unsachlich angegriffen. Mittlerweile schwenkt die KV auf einen anderen Kurs ein. Genau wie der Marburger Bund angemahnt hatte will sie nun in den Dialog mit den Kliniken treten. Mit der Forderung nach einer Versachlichung der Diskussion hatte Johna darauf hingewiesen, dass die Konflikte der KV mit den Klinikbetreibern nicht auf dem Rücken der Krankenhausärzte ausgetragen werden dürfen.

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MB erzielt Tarifeinigung mit Helios Kliniken

Der Marburger Bund und die Helios Kliniken Gruppe haben sich in der dritten Runde ihrer Verhandlungen in Berlin auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 5.600 Ärztinnen und Ärzte der 35 Akutkliniken geeinigt, die zum Geltungsbereich des Helios-Konzerntarifvertrags für Ärzte gehören. Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte erhöhen sich in zwei Schritten um insgesamt 4,9 Prozent: Rückwirkend zum 1. Januar 2017 steigen die Ärztegehälter linear um 2,3 Prozent, ab 1. Januar 2018 kommt eine weitere Erhöhung um 2,6 Prozent hinzu.

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Reformstopp nutzen – Studienplatzmisere lösen

„Eine Reform ohne solides Finanzkonzept ist zum Scheitern verurteilt. Es ist deshalb hochgradig irritierend, dass nach mehr als zwei Jahren Beratungen grundlegende Fragen der Finanzierung des Masterplans Medizinstudium 2020 immer noch ungeklärt sind. Die Entscheidung der Kultusministerkonferenz der Länder, dem Masterplan zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen, birgt aber auch eine Chance.

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