Archiv 2012

Betreuung von Kindern der Mitarbeiter in hessischen Krankenhäusern - desolat

Die Aussage des Titels trifft natürlich nicht auf alle Kliniken zu, es gibt durchaus positive Beispiele. Allerdings ist das eine fast verschwindende Minderheit. Das hat diese  gemeinsame Umfrage der Landesärztekammer Hessen und der hessischen Krankenhausgesellschaft ergeben: Gerademal 14 der angeschriebenen 172 Krankenhäusern, also nur 8 Prozent, berichteten über eine betriebseigene Kinderbetreuung! 58, also ein Drittel, fanden es noch nicht einmal nötig, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts auf diese elementar wichtige Frage zu antworten, vielleicht scheuten sie auch nur eine negative Antwort.

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Mitgliederzuwachs 2011

Obwohl Hessen als ausbildungsstarkes Bundesland einen chronischen Nettowanderungsverlust an Ärztinnen und Ärzten aufweist, ist der MB Hessen 2011 weiter gewachsen. Mit insgesamt 10.263 Mitglieder hat er den Abstand zur magischen 10k-Schwelle, die bereits 2010 überschritten worden war, weiter ausgebaut.

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HSK Wiesbaden - teilweise privatisiert

Nachdem der Magistrat der Stadt Wiesbaden beschlossen hat, 49 Prozent Anteil an den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) der Rhön-Klinikum AG zu übereignen (der Wiesbadener Kurier berichtete hier), ist eine lokalpolitische Diskussion entbrannt, ob das de facto einer kompletten Privatisierung entspricht, etwa analog der Frage, ob es eine teilweise Schwangerschaft gibt. So sehen das nach diesem Bericht im Wiesbadener Kurier Oppositionsparteien.

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Dr. Heidrun Gitter Präsidentin der Landesärztekammer Bremen

Dr. med. Heidrun Gitter war 1989-1993 Vorsitzende des MB Bezirksverbandes Wiesbaden. Nach ihrem Wechsel nach Bremen blieb sie weiter im MB aktiv und wurde schließlich Vorsitzende des Landesverbandes. Am 23. Januar 2012 wurde sie zur Präsidentin der Landesärztekammer Bremen gewählt.

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Tarifrunde VKA 2011 - Tarifeinigung in trockenen Tüchern

Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) hat am 23.01.12 den mit dem Marburger Bund ausgehandelten Eckpunkten zugestimmt, wie sie mit dieser Presseinformation bekannt gab.

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Streik an kommunalen Krankenhäusern beginnt am 26. Januar 2012 mit voller Wucht

Am Abend des 11. Januar 2012 hat die Große Tarifkommission des Marburger Bund Bundesverbandes beschlossen, die Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Kliniken der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zu unbefristeten Arbeitskampfmaßnahmen ab 26. Januar 2012 aufzurufen. Die Pressemitteilung des Marburger Bund Bundesverbandes finden Sie hier. Vorausgegangen war eine Urabstimmung, in der die übermüdeten und ausgebeuteten Ärztinnen und Ärzte in den VKA-Krankenhäusern mit 92,7 Prozent für einen Erzwingungsstreik votierten.

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GPR Rüsselsheim: Verstößt Geschäftsführung gegen Arbeitszeitgesetz und Tarifvertrag?

In dem Beitrag  "Noch keine Klarheit über Ärztestreik in Rüsselsheim - Kritik am Marburger Bund" berichtet Main-Spitze.de, dass nach Auskunft des Geschäftsführers der Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselheim gGmbH (GPR) Friedel Roosen die Ärztinnen und Ärzte im Durchschnitt sechs bis acht Bereitschaftsdienst im Monat leisten. Der Geschäftsführer kritisierte laut dieses Berichts, dass der Marburger Bund zur Urabstimmung aufgerufen habe, noch bevor über das erste Arbeitgeberangebot verhandelt worden sei. Die GPR Rüsselsheim gehört zum Verband der kommunalen Arbeitsgeberverbände (VKA), gegen den der Marburger Bund seine Mitglieder zu einem Vollstreik ab 26.01.12 aufgerufen hat.

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Streik am kommunalen Krankenhaus - wie können Bürger vorbeugen?

Am 26. Januar 2012 wird an ca. 600 Krankenhäusern im Bereich der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) ein Erzwingungsstreik beginnen. Ausgelöst hat ihn die VKA durch ein provozierend niedriges Angebot, für das nicht nur die finanzpolitische Vorgabe der Regierung als Begründung herhalten musste, sondern mit dem vor allem auch gegen das Elend übermäßiger Bereitschaftsdienste kein Entgegenkommen abzusehen war.

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Neues aus Caritas und Diakonie - Ungünstige Regelungen beachten

Nach einem sehr langen Weg richten sich die Arbeitsbedingungen und Entgelte der Ärztinnen und Ärzte seit dem 01.04.11 an allen hessischen katholischen Krankenhäusern nach den Regelungen des TV-Ärzte/VKA (Anlage 30 AVR Caritas). Dabei konnten Kliniken von einer sog. “Überforderungsklausel” Gebrauch machen und das Entgelt im ärztlichen Dienst um 1,5 Prozent kürzen. In Hessen haben hiervon die Kliniken der Katharina-Kasper gGmbH St. Marienkrankenhaus und St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt/M. Gebrauch gemacht. Die Gehaltskürzung gilt voraussichtlich bis 1.04.2014.

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Krankenkassen verursachen Milliarden Verwaltungskosten beim ärztlichen Dienst der Krankenhäuser

Nach dieser Meldung in Aerzteblatt.de verbraucht Verwaltungsarbeit für die Krankenkassen etwa 37 Prozent der Arbeitszeit des ärztlichen Dienstes der Krankenhäuser. Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes betrugen die Kosten für den ärztlichen Dienst in allgemeinen Krankenhäusern 2009 ca. 12,5 Milliarden Euro. 37 Prozent davon sind immerhin 4,6 Milliarden Euro.

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