Archiv 2012

Caritas-Kliniken Hessen abgehängt

Während die Regionalkommission NRW der Caritas die Tarifrunde 2012/2013 bereits Anfang Juli abgeschlossen hat und nur noch die Bischöfe diese RK-Beschlüsse anerkennen und in Kraftsetzen müssen, geht die Regionalkommission Mitte mal wieder auf dreisten Sparkurs.

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Die Erforschung medizinischer Bildung wird immer bedeutsamer

Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit beschäftigen sich mit medizinischer Bildung. Auf dem Kongress der AMEE (Association for Medical Education in Europe) in Lyon trafen sich in diesem Jahr erstmals über 3000 Teilnehmer, um sich über das gesamte Spektrum von medizinischer Aus-, Fort- und Weiterbildung auszutauschen.

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Angestellte Ärzte in der ambulanten Versorgung

Ein Feld der Arbeitsverhältnisse bei angestellten Ärztinnen und Ärzten ist die Anstellung in Großpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Dort arbeiten immer mehr Ärzte in einem Bereich der ärztlichen Versorgung, die bisher nur niedergelassen Ärzten vorbehalten war.

Tarifverträge oder ähnliches gibt es nicht. So handelt jeder Arzt seinen Vertrag selbst aus, und begibt sich in eine neue Versorgungsstruktur. Da es sich hauptsächlich um Stellen handelt, die kaum Dienste beinhalten, werden diese gerne von Ärztinnen und Ärzten, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, besetzt.

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Kommentar: HSK Chefärzte melden sich zu Wort!

Chefärzte der Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden beklagen in einem Brief an die Geschäftsführung Rufschädigung, wie in einem Artikel der FAZ berichtet wird. Laut des FAZ-Artikels verwahren sich die meisten Chefärzte der HSK gegen die über sie gemachten Äußerungen der neuen Geschäftsführung des Rhön-Konzerns, sie seien zu viel auf Kongressen und verdienten zu viel Geld! Die Geschäftsführung, die diese Äußerung in aller Öffentlichkeit tat, will sich jetzt nicht mehr dazu äußern.

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Kommentar: Vertrauen ist nur schwer wieder aufzubauen

Eigentlich sollte durch das dieses Jahr geänderte Transplantationsgesetz die Organspende gefördert werden. Diese gute Absicht wird nun durch den Transplantationsskandal in Regensburg und Göttingen durchkreuzt.

Seit Wochen wird darüber in den öffentlichen und innerärztlichen Medien berichtet. Die Vorgänge werden unisono scharf verurteilt, Köpfe sollen rollen, Abläufe sich ändern. Falls die erhobenen Vorwürfe und Verdächtigungen wirklich zutreffen, so ist das mehr als verständlich.

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Dr. Susanne Johna im FR-Interview zu Kostendruck und Fehlervermeidung in Krankenhäusern

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau äußert sich Dr. Susanne Johna,  Vorstandsmitglied des Marburger Bundes Hessen und Delegierte der Landesärztekammer Hessen, zum Thema Kostendruck und Fehlervermeidung in Krankenhäusern.

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MB Hessen dankt Lutz Hammerschlag

Der Marburger Bund Hessen dankt Lutz Hammerschlag für sein tarifpolitisches Wirken im Landesverband Hessen. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes und langjähriger Leiter des MB-Tarifreferates verlässt, wie bereits berichtet, zum 1. September den Marburger Bund auf eigenen Wunsch.

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Stipendien für Medizinstudenten in Hessen

Einige Krankenhäuser in Hessen beschreiten aufgrund des Ärztemangels neue Wege bei der Personalrekrutierung.

Das Unternehmen Vitos vergibt zum Beispiel im Oktober 2012 erstmals 18 Stipendien an Medizinstudenten. Das Stipendium beinhaltet eine monatliche Unterstützung von 400 Euro für maximal drei Jahren.

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Deutschlandfunk: Droht in Gießen-Marburg das Scheitern?

„Privatisierte Uniklinik – Droht in Gießen-Marburg das Scheitern?“ war das Thema der eineinhalbstündigen Live-Sendung des Deutschlandfunks aus dem Foyer des Uniklinikums Gießen. Teilnehmer der Sendung waren Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Martin Menger, Vorsitzender der Geschäftsführung, Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM), Dr. Ursula Stüwe, stellvertretende MB-Landesverbandsvorsitzende, Professor Hans-Peter Howaldt, Leiter der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Sprecher am Standort Gießen, Rüdiger Strehl, Generalsekretär Verband der Universitätsklinika Deutschlands, Marita Kruckewitt, Gewerkschaftssekretärin Verdi, Mittelhessen und Jutta Rippegather, Redakteurin Frankfurter Rundschau.

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Großbritannien nach dem Ärztestreik

In Großbritannien hat Ende Juni der erste Streik der britischen Ärztinnen und Ärzte seit fast 40 Jahren stattgefunden (wir berichteten). Grund für den Streik sind Änderungen im Pensionssystem, die unter anderem dazu führen, dass eine 25-jährige Ärztin während ihres Arbeitslebens zusätzlich 137.000 Pfund Beiträge zahlen und acht Jahre mehr (bis zum 68. Lebensjahr) arbeiten muss. In diesem Zusammenhang hatte die 121. Hauptversammlung des Marburger Bunds in Nürnberg, auf Antrag der beiden hessischen Delegierten PD Dr. Andreas Scholz und Frank Seibert-Alves, eine Unterstützungsadresse für die britischen Kolleginnen und Kollegen beschlossen.

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