Archiv 2015

Ärztliche Weiterbildung: Wirksame Befristungsvereinbarung nur bei Vorliegen eines Weiterbildungsplans

In Kliniken mit zu wenig ärztlichem Personal bleibt die Facharztweiterbildung meist auf der Strecke. Operationen oder Behandlungen, die der Arzt in der Weiterbildung dringend für seinen Weiterbildungskatalog benötigt, werden meist durch einen Fach- oder Oberarzt durchgeführt, während sich der Arzt in der Weiterbildung um die Stationsarbeit oder die Aufnahme von neuen Patienten kümmern darf.

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MB-Monitor 2015: Klinikärzte klagen über hohen Zeitdruck und gesundheitliche Beeinträchtigungen

Die berufliche Realität der Krankenhausärzte ist von hohem Zeitdruck und Arbeitsüberlastung geprägt. Deutlich mehr als die Hälfte der Klinikärzte (59%) fühlt sich durch ihre Tätigkeit „häufig psychisch belastet“. Mehr als zwei Drittel (69%) beklagen, nicht ausreichend Zeit für die Patientenbehandlung zu haben. Nahezu drei Viertel der Klinikärzte (72 Prozent) haben das Gefühl, dass die Gestaltung der Arbeitszeiten im Krankenhaus die eigene Gesundheit beeinträchtigt, z.B. in Form von Schlafstörungen und häufiger Müdigkeit.

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Dr. Susanne Johna kritisiert: Deutschland bildet unter Bedarf aus

Auf dem „Fach- und Praxisform 2015 Personalbedarf“ des Marburger Bundes am 29. Oktober 2015 in Berlin, wies Dr. Susanne Johna, Landesverbandsvorsitzende des MB Hessen, auf den Zusammenhang von der Personalbesetzung im Krankenhaus und der dort erbrachten Qualität hin.

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Interview mit Haftpflichtexperten Patrick Weidinger

Worauf sollten Ärzte beim Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung achten? Was müssen Ärzte bei der Aufklärung von Patienten beachten? Welchen Verlauf nimmt die Meldung eines Behandlungsfehlers? Diese Fragen beantwortet der Haftpflichtexperte Patrick Weidinger im Interview.

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Interview mit Jan Bauer: "Themen lassen sich nur bewegen, wenn man sich auch einbringt“

Jan Bauer war Vorsitzender des Sprecherrats der Medizinstudierenden im Marburger Bund. Dieses Jahr hat er sein Studium beendet und ist aus dem Sprecherrat ausgeschieden. Wir haben ihn gefragt, was er im Sprecherrat alles erlebt hat und warum es sich lohnt, sich bereits im Studium zu engagieren.

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Rudolf Henke in Frankfurt: Vortrag „Prävention – Chance oder Risiko?“

Am 21. Oktober 2015 fand im Rahmen der Gesprächsreihe „Bad Nauheimer Gespräche“ ein Vortrag zum Thema „Prävention – Chance oder Risiko?“ statt. Als Referent konnte ein ausgewiesener Experte zu diesem Thema gewonnen werden: Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, Mitglied des Bundestages und Präsident der Ärztekammer Nordrhein, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema und ist in der Bundesärztekammer seit 20 Jahren Vorsitzender des Ausschusses "Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation".

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Kommentar: Das "Schwarzbuch" der Krankenkassen

Jeder kennt das Schwarzbuch, in dem der Bund der Steuerzahler alljährlich die Verschwendung von Steuergeldern an vielen Beispielen aufzeigt. Weniger bekannt ist der Tätigkeitsbericht des Bundesversicherungsamts, der den Krankenkassen alljährlich aufzeigt, wo sie mit Versichertengeldern verschwenderisch umgegangen sind.

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Hauptversammlung des MB Hessen: Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen war dominierendes Thema

Auf der Hauptversammlung des Marburger Bundes Mitte Oktober in Frankfurt war dominierendes Thema die medizinische Versorgung der Flüchtlinge. Dr. Lars Bodammer, 2. stellv. Vorsitzender des Landesverbandes hielt dazu einen kurzen Vortrag und gab einen Überblick über die Situation in Hessen.

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Tarifeinheitsgesetz: Bis Ende 2016 herrscht Klarheit

Der Marburger Bund ist weiterhin zuversichtlich, dass seine Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz Erfolg haben wird. Zwar hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts im Rahmen einer Folgenabwägung den Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz abgelehnt, zugleich aber deutlich gemacht, dass mit der heute veröffentlichten Entscheidung die Erfolgsaussichten der Hauptsache außer Betracht bleiben.

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Facharztstandard: Was der Chefarzt und der Arzt in der Weiterbildung wissen sollten

Regelmäßig ist zu beobachten, dass aufgrund Personalmangels auf Station, Ärzte in Weiterbildung für Nachdienste oder Bereitschaftsdienste eingesetzt werden, auch wenn sie sich nicht immer sicher fühlen und ihnen notwendige Erfahrung fehlt. Doch was passiert, wenn ein Arzt in Weiterbildung, der sich noch nicht fachlich in der Lage für eine eigenverantwortliche Behandlung fühlt, trotzdem einen Patienten behandelt? Und was passiert, wenn ihm ein Fehler unterläuft?

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