Archiv 2015

Flüchtlingshilfe: Marburger Bund bittet um Unterstützung

In Hessen nimmt die Zahl der Flüchtlinge stetig zu. Die Landesärztekammer und das hessische Sozialministerium haben deshalb schon einen Aufruf gestartet: Es werden Ärztinnen und Ärzte gesucht, die die ankommenden Flüchtlinge untersuchen. „Wir bitten unsere Mitglieder um Unterstützung bei der Erstuntersuchung, um im Sinne der Flüchtlinge die langen Wartezeiten in den oft überfüllten Erstaufnahmeeinrichtungen zu reduzieren“, sagt Dr. Susanne Johna, Landesverbandsvorsitzende des Marburger Bundes Hessen.

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Klare vertragliche Regelungen für Ärzte in der ambulanten Weiterbildung

Ärztinnen und Ärzte in der ambulanten Weiterbildung dürfen nicht schlechter gestellt sein als ihre Kolleginnen und Kollegen in der stationären Weiterbildung, fordert der Marburger Bund in einem Positionspapier zur ambulanten Weiterbildung. Von Ärztinnen und Ärzten während der Weiterbildung zum Facharzt erbrachte Arbeitsleistungen seien entsprechend den hierfür festgelegten vertraglichen oder tariflichen Bedingungen zu regeln.

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Pflege und Beruf lassen sich jetzt besser vereinbaren

Wer einen nahen Angehörigen zu pflegen hat, hat seit diesem Jahr bessere Möglichkeiten, dies mit dem Beruf zu vereinbaren. Denn seit Januar ist das Gesetz „Zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“ in Kraft. Bereits bestehende Regelungen im Pflegezeitgesetz und im Familienpflegezeitgesetz wurden erweitert und besser miteinander verzahnt.

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Marburger Bund fordert umfassende Reform des Medizinstudiums

Eine zielgerichtete Auswahl von Studienbewerbern, mindestens zehn Prozent mehr Medizin-Studienplätze, mehr Praxisnähe und die Abschaffung von Teilstudienplätzen fordert der Marburger Bund in seiner aktuellen Stellungnahme zum „Masterplan Medizinstudium 2020“.

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„Bürokratiemonster frisst wertvolle Arbeitszeit von Ärzten und Pflegekräften“

Die ausufernde Bürokratie im Krankenhaus zieht mehr und mehr Personalkapazitäten in den administrativen Bereich ab. Über die Hälfte der Klinikärzte ist mindestens zwei Stunden pro Tag mit Verwaltungstätigkeiten beschäftigt, wie mehrere Mitgliederbefragungen des Marburger Bundes ergeben haben.

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Paracelsus Elena Klinik Kassel: Paracelsus-Konzern verdoppelt Gewinn – auf Kosten der Arzttarife?

Der Paracelsus-Konzern verkündet eine Jubelmeldung, wonach die Paracelsus-Gruppe im vergangenen Jahr ihre Gewinne verdoppelt hat – und zwar von 2,3 Millionen auf 4,5 Millionen. Es handele sich dabei um das beste Konzernjahresergebnis seit Jahren, lobt sich der private Klinikbetreiber. Verschwiegen wird allerdings, dass dieses Rekordergebnis zu Lasten abgesenkter Tarifgehälter der Beschäftigten erfolgt.

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Rudolf Henke: Ausreichend Personal ist essenziell für Qualität der Leistungen

Der Personalbedarf im Krankenhaus wird sich in den kommenden Jahren weiter erhöhen. Deshalb müssen jetzt Konzepte für eine angemessene Personalbesetzung erarbeitet werden, fordert Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, in einem Interview mit „aerzteblatt.de" (10.07.2015). „Die Qualität der erbrachten Krankenhausleistungen wird sich nur verbessern, wenn ausreichend Personal vorhanden ist, das diese Leistungen erbringen kann", so Henke. Die Realität sehe aber anders aus.

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Umfrage an den Dr. Horst Schmidt Kliniken: Mehr Patienten, hohe Belastung – Ärzte beklagen Arbeitsbedingungen an den HSK

Für die Ärztinnen und Ärzte an den Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) in Wiesbaden hat seit der Anteilsübernahme durch private Klinikbetreiber eine Arbeitsverdichtung stattgefunden. Dies zeigt eine Umfrage des Marburger Bundes Hessen unter seinen Mitgliedern zu den Arbeitsbedingungen an den HSK. In der Umfrage wurden die Mitglieder unter anderem danach gefragt, ob und wie weit sich die Arbeitsbedingungen seit der Übernahme von Anteilen durch private Klinikbetreiber (zunächst die Rhön AG, jetzt Helios/Fresenius) verändert haben.

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Marburger Bund erhebt Verfassungsbeschwerde gegen Tarifeinheitsgesetz

Der Marburger Bund hat gegen das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Gesetz zur Tarifeinheit Verfassungsbeschwerde erhoben und zugleich beim Bundesverfassungsgericht den Antrag gestellt, die Anwendung des Gesetzes bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde einstweilen auszusetzen. Der Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands begründet seine Verfassungsbeschwerde damit, dass das Tarifeinheitsgesetz im Kern einen Verstoß gegen die Koalitionsfreiheit aus Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz darstellt.

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MEDIAN NRZ Wiesbaden: Ärzte streiken zum zweiten Mal

Der Marburger Bund Hessen hatte die Tarifverhandlungen mit der Median Klinik Neurologisches Rehazentrum (NRZ) Wiesbaden im Mai für gescheitert erklärt. Nach einem ersten Streik im Mai haben die Ärztinnen und Ärzte Anfang Juli wieder an zwei Tagen ganztägig gestreikt.

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