Archiv 2015

Jetzt den MB noch stärker machen

„Wir lassen uns nicht kleinkriegen!“ „Wir verteidigen unser Grundrecht auf gewerkschaftliche Selbstbestimmung!“ „Gemeinsam sind wir stark!“ – Selbstbewusst und kämpferisch äußern sich die Mitglieder des Marburger Bundes nach der Verabschiedung des Tarifeinheitsgesetzes im Deutschen Bundestag. Mit mehr als 117.000 Mitgliedern ist der Marburger Bund der größte Ärzteverband in Europa und die anerkannte berufspolitische und gewerkschaftliche Vertretung der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Wir sind eine starke Gemeinschaft – können aber jeden Tag noch stärker werden!

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Marburger Bund verhandelt mit Land Hessen

Der Marburger Bund hat die Tarifrunde 2015 mit dem Land Hessen und der Universität Frankfurt für die hessischen Universitätskliniken begonnen. Der MB fordert neben einer linearen Erhöhung der Grundvergütung (6 %) ein deutliches Signal zur besseren Bewertung und Wertschätzung der Arbeit zu ungünstigen Zeiten.

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Tarifeinheitsgesetz ist ein grandioser politischer Irrtum

Zur heutigen Verabschiedung des Tarifeinheitsgesetzes erklärt Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes: Das heutige Votum des Deutschen Bundestages für das Tarifeinheitsgesetz behindert die tarifautonome Gestaltungsmacht freier Gewerkschaften und schafft Unfrieden und Unordnung, wo bisher ein geregeltes Nebeneinander von Tarifverträgen unterschiedlicher Gewerkschaften bestand.

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Mitglieder am NRZ Wiesbaden zum Streik aufgerufen

Der Marburger Bund Hessen hat die Tarifverhandlungen mit der Median Klinik Neurologisches Rehazentrum (NRZ) Wiesbaden für gescheitert erklärt. Am Donnerstag, den 21. Mai und am Freitag, den 22. Mai 2015 wird daher ganztägig am NRZ gestreikt. Die Notfallversorgung wird für diese Zeit selbstverständlich gewährleistet.

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127. Hauptversammlung in Frankfurt: Tarifeinheit dominierendes Thema

Auf der 127. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Frankfurt dominierte das geplante Tarifeinheitsgesetz: Der Marburger Bund fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit großem Nachdruck auf, das Tarifeinheitsgesetz nicht zu beschließen. „Wer ein Grundrecht wie die Koalitionsfreiheit unter Mehrheitsvorbehalt stellt, der beseitigt es. Wir appellieren daher an die Abgeordneten der Regierungsfraktionen: Lassen Sie keinen Grundrechtsbruch zu! Verweigern Sie dem Tarifeinheitsgesetz Ihre Stimme!", heißt es in einem Beschluss der Hauptversammlung.

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127. Hauptversammlung: Tarifeinheitsgesetz stoppen – Koalitionsfreiheit bewahren!

Der Marburger Bund fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit großem Nachdruck auf, das Tarifeinheitsgesetz nicht zu beschließen. „Wer ein Grundrecht wie die Koalitionsfreiheit unter Mehrheitsvorbehalt stellt, der beseitigt es. Wir appellieren daher an die Abgeordneten der Regierungsfraktionen: Lassen Sie keinen Grundrechtsbruch zu! Verweigern Sie dem Tarifeinheitsgesetz Ihre Stimme!“, heißt es in einem Beschluss der 127. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Frankfurt/M.

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Henke: „Wer ein Grundrecht unter Mehrheitsvorbehalt stellt, der beseitigt es“

Unmittelbar vor der Expertenanhörung zum Tarifeinheitsgesetz im Bundestag (04. Mai 2015) hatte der Marburger Bund eine ehrliche Debatte über das Gesetzesvorhaben angemahnt, in der auch die unmittelbar Betroffenen Gehör finden. "Die Bundesarbeitsministerin und die Regierungsfraktionen haben immer einen mustergültigen demokratischen Meinungsbildungsprozess in Aussicht gestellt. Bei diesem kontroversen Thema ist eine lediglich zweistündige Anhörung ohne Beteiligung der maßgeblich betroffenen Berufsgewerkschaften alles andere als mustergültig, das ist ein gezielter Ausschluss", kritisierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes.

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Video: Die Wahrheit über das Tarifeinheitsgesetz – ein Erklärstück

Ein Grundrecht ist in Gefahr: die freie Entscheidung für eine Gewerkschaft. Der von der Bundesregierung beschlossene Entwurf eines Gesetzes zur Tarifeinheit schafft zwei Klassen von Gewerkschaften: Den einen billigt man zu, eigene Tarifverträge zu verhandeln; den anderen spricht man dieses Recht ab und nimmt ihnen auch gleich noch das Streikrecht. Wenn nur noch der Tarifvertrag gilt, den die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern im Betrieb abgeschlossen hat, müssen sich die Mitglieder der unterlegenen Gewerkschaft dem Willen der Mehrheit – wie knapp sie auch immer sein mag - unterordnen.

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Deutscher Caritasverband - Regionalkommission Mitte: Ärzte-Gehälter steigen um 4,1 Prozent

Als erste der sechs Regionalkommissionen der Caritas hat die RKK Mitte eine Tariferhöhung für die Ärztinnen und Ärzte an katholischen Krankenhäusern in Hessen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland beschlossen. Die gefundene Regelung weicht jedoch von dem Tarifergebnis für Ärzte an kommunalen Kliniken ab.

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Rhön-Klinikum AG: Aufsichtsratswahl im Juni

Bei der Rhön-Klinikum AG steht die Aufsichtsratswahl an. Gegenwärtig laufen dort die Delegiertenwahlen auf Hochtouren. Die Aufsichtsratswahl selbst findet voraussichtlich am 2. Juni bei der sogenannten Delegiertenversammlung statt. Dort wird der MB mit zwei Listen ins Rennen gehen: mit einer Arbeitnehmervertreterliste und mit einer Gewerkschaftsliste.

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