Archiv 2015

G-BA: Habemus decretum - Transparenz geht anders

Transparenz zu fordern, gehört neben der Qualitätsdiskussion in der gesundheitspolitischen Debatte seit einiger Zeit zum „guten Ton“. Die Krankenkassen fordern von den Krankenhäusern Transparenz in der Rechnungsstellung und gegenüber ihren Versicherten Transparenz in der Leistungsbegründung. Jede ärztliche Entscheidung soll für den mündigen Patienten transparent nachvollziehbar sein und alle Qualitätsdaten einer Klinik sollen transparent und für jeden verständlich veröffentlicht werden. Wer kann auch schon gegen Transparenz sein?

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Tarifeinheitsgesetz: Videoclip zum Hearing

Auf Einladung des Bündnisses für Koalitionsfreiheit kamen am 16. April 2015 in Berlin rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Rechtswissenschaft zusammen, um über das geplante Tarifeinheitsgesetz zu diskutieren.  Einen Einblick in die Diskussion gibt ein Video.

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Umfrage zu Arbeitsbedingungen: Ärztinnen und Ärzte an Unikliniken fühlen sich in ihrer Gesundheit beeinträchtigt

Ärztinnen und Ärzte, die an den hessischen Universitätskliniken arbeiten, fühlen sich in ihrer Gesundheit beeinträchtigt. Dies ergab eine Umfrage des Marburger Bundes Hessen unter seinen Mitgliedern an den Unikliniken in Frankfurt und Gießen-Marburg. 80 Prozent der Mediziner, die an der Befragung teilgenommen haben, klagen aufgrund der Gestaltung der Arbeitszeiten über Schlafstörungen und häufige Müdigkeit.

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„Freie Gewerkschaften werden sich keinem Einheitszwang unterwerfen“

Freie Gewerkschaften oder staatlicher Einheitszwang? – Unter dieser Überschrift diskutierte das Bündnis für Koalitionsfreiheit am 16. April in Berlin mit 150 Gästen aus Politik, Gewerkschaften, Wirtschaft und Rechtswissenschaft den Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes.

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MB nimmt Stellung zum Entwurf des Korruptionsbekämpfungsgesetzes

Der Marburger Bund begrüßt grundsätzlich das bereits im Koalitionsvertrag festgehaltene Vorhaben der Bundesregierung, die durch die Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs vom 29. März 2012 konstatierten Strafbarkeitslücken zu schließen.

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Teilstudienplätze: Nach dem Physikum ist erst einmal Schluss

Der Marburger Bund Hessen hat sich mit Studenten der Uni Frankfurt getroffen, um über die Problematik der Teilstudienplätze zu sprechen. Die Studenten haben alle nur einen Teilstudienplatz erhalten, was bedeutet, dass Sie einen Platz bis zum Physikum haben und danach exmatrikuliert werden. 

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Ärzteparlament: MB fordert Lösungen in der Notfallversorgung und für Studierende mit einem Teilstudienplatz

"Studierende mit einem Teilstudienplatz fallen in eine Bürokratiemühle, da sich niemand für sie zuständig fühlt", sagt PD Dr. Andreas Scholz, stellv. Landesverbandsvorsitzender des Marburger Bund Hessen. Auf der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer am 21. März hat der Marburger Bund Hessen deshalb eine Resolution beantragt, die die Ärztevertreter einstimmig angenommen haben.

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Frankfurter Rundschau greift Problematik der Teilstudienplätze auf

Die Frankfurter Rundschau hat einen Artikel zur Problematik der Teilstudienplätze an der Goethe-Universität veröffentlicht. Dr. Andreas Scholz, stellv. Landesverbandsvorsitzender des MB Hessen, sagt in dem Artikel:  „Bei der Zahl der Studienplätze für den klinischen Studienabschnitt beobachten wir eine kontinuierliche Abnahme.“ 

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Tarifeinheitsgesetz: „Angriff auf ein notstandsfestes Grundrecht aller Arbeitnehmer“

Zur ersten Lesung des Entwurfs eines Gesetzes zur Tarifeinheit erklärt der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke: Der Entwurf für das Tarifeinheitsgesetz ist nach weit überwiegender Meinung von Verfassungs- und Arbeitsrechtlern ein rechtswidriger Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Koalitionsfreiheit.

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Prof. Marion Haubitz: „Ärztinnen müssen sagen, was sie wollen“

„Medizin ist genau das, was ich immer machen wollte“, sagt Prof. Marion Haubitz, Direktorin der Medizinischen Klinik III, Nephrologie am Klinikum Fulda. „Besonders gefällt mir am Arztberuf die Vielseitigkeit aus Wissenschaft und sozialem Engagement.“ Dass sie einmal Leiterin einer Klinik wird, war Haubitz nicht von Anfang an klar. „Mein Ziel war es, erst einmal Ärztin zu werden.“ Prof. Marion Haubitz hat Medizin an der Justus-Liebig-Universität in Gießen studiert und dann lange an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gearbeitet.

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