Archiv 2016

Kommentar: Reden ist Pflicht

Immer wieder wird versucht die Schweigepflicht der Ärzte aufzuweichen, sei es nach dem Germanwings-Absturz 2015 oder der im Sommer geführten Debatte im Rahmen des Kampfes gegen den Terror. Die Ärzteschaft stellt sich bei diesen Diskussionen immer wieder erfolgreich schützend vor die Patienten und hat erreicht, dass die Politik die Schweigepflicht als Voraussetzungen für das unerlässliche Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und  Ärzten nicht einschränkt.

Weiterlesen …

Ärzte warnen vor Kahlschlag im Krankenhausbereich

Die 130. Hauptversammlung des Marburger Bundes hat mit Nachdruck öffentliche Forderungen nach einem Kahlschlag in der deutschen Krankenhauslandschaft zurückgewiesen. Es sei unzutreffend, dass ein Viertel aller Krankenhäuser nicht bedarfsgerecht sei und ein solches Viertel aller gegenwärtigen Behandlungsfälle im ambulanten vertragsärztlichen Bereich zusätzlich behandelt werden könne.

Weiterlesen …

Marburger Bund fordert mehr Zeit für eine menschliche Patientenversorgung

Im deutschen Gesundheitswesen mangelt es an Zeit für eine menschliche Patientenversorgung, für interkollegiale Gespräche, für ärztliche Fort- und Weiterbildung und für Forschung und Lehre, konstatiert der Marburger Bund auf seiner 130. Hauptversammlung in Berlin.

Weiterlesen …

130. Hauptversammlung: Dr. Susanne Johna in den Bundesvorstand gewählt

Der erste und der zweite Vorsitzende des Marburger Bundes sind für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt worden. Rudolf Henke erhielt bei seiner Wiederwahl zum Bundesvorsitzenden auf der 130. Hauptversammlung 90,21 Prozent der gültigen Stimmen.

Weiterlesen …

Henke: „Die Menschen in Deutschland wollen keine Wartelistenmedizin“

Statement von Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, zur Debatte über den Umfang der Krankenhausversorgung in Deutschland: „In keinem anderen Versorgungsbereich hat es in den vergangenen Jahren mehr Rationalisierung und staatlich verfügten Kapazitätsabbau gegeben als im Krankenhaussektor. In den vergangenen 20 Jahren wurden rund 110.000 Krankenhausbetten abgebaut, gleichzeitig stieg die Anzahl der stationär behandelten Patienten von rund 16 Millionen (1995) auf 19,2 Millionen (2015). Diese beispiellose Effizienzsteigerung ist der Verdienst der Beschäftigten in den Krankenhäusern, häufig um den Preis von Mehrarbeit und hoher Arbeitsverdichtung auf unterbesetzten Stationen."

Weiterlesen …

Recht: Was tun, wenn das Kind krank ist?

 „Der Winter naht“, heißt es in einer der derzeit erfolgreichsten Fernsehserien, und damit auch die Erkältungs- und Grippezeit. Für Eltern mit Kindern, die in den Herbst- und Wintermonaten mitunter häufig krank sind, stellt sich dann oft die Frage: „Kann ich wegen meines erkrankten Kindes der Arbeit fernbleiben und bekomme ich mein Gehalt?“

Weiterlesen …

Tarifeinigung für Ärzte in kommunalen Kliniken: Fünf Prozent mehr Gehalt in drei Stufen

Nach zweitägigen Verhandlungen haben sich der Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in Bonn auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 55.000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern geeinigt. Die Tarifeinigung sieht eine lineare Gehaltssteigerung in drei Stufen vor und hat ein Gesamtvolumen von fünf Prozent.

Weiterlesen …

Viele Arztstellen an kommunalen Krankenhäusern unbesetzt

In kommunalen Krankenhäusern bleiben Arztstellen vielfach unbesetzt – oft monatelang. Die Unterbesetzung in den Klinikabteilungen ist eine der Ursachen für die hohe Arbeitsbelastung und beeinträchtigt die Patientenversorgung: Drei Viertel der Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Kliniken geben an, nicht ausreichend Zeit für die Behandlung ihrer Patienten zu haben. Dies hat eine Mitgliederbefragung des Marburger Bundes unter rund 2.400 Ärztinnen und Ärzten in kommunalen Krankenhäusern ergeben, die in der Zeit vom 23. September bis 13. Oktober 2016 durchgeführt wurde.

Weiterlesen …

Urteil: Außerordentliche Eigenkündigung eines leitenden Arztes

Die außerordentliche Eigenkündigung eines leitenden Krankenhausarztes kann begründet sein, wenn ihm der Krankenhausträger entgegen seinen vertraglichen Verpflichtungen trotz Abmahnung kein ausreichendes nichtärztliches Personal zur Verfügung stellt.

Weiterlesen …

Urteil: Urlaubsabgeltung nach Beschäftigungsverbot und Elternzeit

Nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses kann der Arbeitnehmer die Abgeltung noch offener Urlaubsansprüche verlangen. Das gilt auch für Urlaubsansprüche, die wegen Beschäftigungsverboten und Elternzeiten und anschließender bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses vorliegender Arbeitsunfähigkeit nicht genommen werden konnten.

Weiterlesen …