Archiv 2016

Interview zur Personalratswahl in Marburg: "Wir müssen wissen, wo der Schuh drückt"

Im Mai stehen die Wahlen zum eigenständigen Personalrat am Uniklinikum Gießen und Marburg an. Wir haben mit Oberarzt Dr. Franz Josef Schmitz, Vorsitzender des eigenständigen Personalrats in Marburg über die Ziele und Aufgaben des Personalrats gesprochen.

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Das individuelle Patientenwohl ins Zentrum rücken

Der Deutsche Ethikrat hat eine wichtige Stellungnahme vorgelegt, die alle Beteiligten im Gesundheitswesen sehr genau zur Kenntnis nehmen sollten. Wir begrüßen sehr, dass der Ethikrat das Patientenwohl und die Notwendigkeit einer individuellen Behandlung und Betreuung im Krankenhaus in das Zentrum seiner Betrachtungen gestellt hat. In den Debatten um die Finanzierung des Gesundheitswesens gerät die ganzheitliche Wahrnehmung des Patienten als Individuum häufig aus dem Blick.

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Mutterschutzgesetz: Gefährdungsbeurteilungen müssen auf individuelle Bedürfnisse eingehen

Der steigende Frauenanteil in der Ärzteschaft und die Veränderung der Arbeitsbedingungen in der Medizin erfordern eine zeitgemäße Auslegung des Mutterschutzes, ohne dass die soziale Errungenschaft der Mutterschutzgesetzgebung zulasten der schwangeren und stillenden Frauen reduziert wird. Der Marburger Bund begrüßt daher in einer Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dass nunmehr eine Modernisierung des Mutterschutzgesetzes angegangen wird.

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Wahlen 2016 am UKGM: Gestalten Sie Ihre Arbeitsbedingungen mit

In diesem Jahr finden am Universitätsklinikum Gießen und Marburg gleich zwei Wahlen statt: Im Mai wird der eigenständige Personalrat der Uniklinik gewählt und im Juni stehen dann die Aufsichtsratswahlen für den sogenannten „kleinen“ Aufsichtsrat am UKGM an.

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Landesärztekammer: Mehr Medizinstudienplätze, statt Physician Assistants

Das hessische Ärzteparlament betonte am vergangenen Samstag, 19. März 2016, in Bad Nauheim, dass eine Ausweitung von ärztlichen Assistenzberufen, wie Physician Assistants, nicht geeignet seien den Mangel an Ärzten zu beheben. Deshalb fordern die Delegierten mehr Medizinstudienplätze an öffentlichen Universitäten zu schaffen.

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Ambulante Versorgung: Mehr angestellte Ärzte, weniger Niedergelassene

Die ambulante Versorgung durchlebt einen tiefgreifenden Wandel: Auch im Jahr 2015 ist die Anzahl der niedergelassenen Vertragsärzte weiter zurückgegangen, während die Anzahl der angestellten Ärztinnen und Ärzte in Einzelpraxen, Gemeinschaftspraxen und Medizinischen Versorgungszentren weiter angestiegen ist.

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Ärztekammer verpasst Chance: Keine freiwillige Mitgliedschaft für PJ-Studierende

Der Antrag des Marburger Bundes, Studierenden im Praktischen Jahr (PJ) eine freiwillige Mitgliedschaft in der Landesärztekammer Hessen zu ermöglichen, hat leider keine Mehrheit gefunden. Der Landesgesetzgeber sollte im Rahmen der Novellierung des Hessischen Heilberufegesetzes aufgefordert werden die Möglichkeit hierfür zu schaffen. Im Nachbarland  Rheinland-Pfalz ist eine solche freiwillige Mitgliedschaft der PJler erst kürzlich umgesetzt worden.

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Dr. Susanne Johna: Wir brauchen mehr Hände beim Patienten und weniger Bürokratie

Krankenhausbewertungen auf der Basis subjektiver Erfahrungsberichte sind kein objektiver Maßstab zur Beurteilung der Qualität medizinischer Leistungen. Mitunter zeichnen sie ein verzerrtes Bild klinischer Realität, erklärt Dr. Susanne Johna, Vorsitzende des Landesverbandes Hessen des Marburger Bundes (MB), gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

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Unverzichtbar: Der Arztkittel im Krankenhausalltag

Der Arztkittel hat nicht ausgedient, meint Dr. Friederike Schlingloff. In einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe der „Marburger Bund Zeitung“ legt sie dar, dass Ärztinnen und Ärzte gerade im heutigen Arbeitsalltag ein Kleidungsstück brauchen, das sie erkennbar macht: „In meinem Klinikalltag bewege ich mich auf so vielen verschiedenen Stationen, durch mehrere verschiedene Gebäude und unter so vielen verschiedenen Berufsgruppen, dass eine eindeutige, optisch sofort erkennbare Abgrenzung der Berufsgruppen untereinander unverzichtbar ist.“

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Wie lässt sich Qualität im Krankenhaus messen?

Die Bundesregierung will die Qualität in Krankenhäusern verbessern. Dazu wurde das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) gegründet. Ziel ist es, dass Qualitätskriterien Teil des Vergütungssystems werden sollen.

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