News für Studenten

Hier haben wir nochmal alle Nachrichten zusammen gestellt, die für Studenten relevant sein können.

Masterplan Medizinstudium: Licht und Schatten dicht beieinander

Der Reformplan für das Medizinstudium hat bei den Studierenden im Marburger Bund zwiespältige Reaktionen hervorgerufen. „Wir begrüßen die Ankündigung von Bund und Ländern, das Medizinstudium praxisnäher zu gestalten. Die Modellstudiengänge liefern schon seit Jahren den Beweis, dass mehr Praxisnähe möglich ist und die Trennung zwischen Vorklinik und Klinik überwunden werden kann. Diese Erkenntnisse hätte man schon längst auch in den Regelstudiengängen umsetzen können. Dafür bedarf es keines Masterplans“, sagte Victor Banas, Vorsitzender des Sprecherrats der Medizinstudierenden im Marburger Bund.

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Mehr Studienplätze – wirksames Rezept gegen Ärztemangel

Der Marburger Bund appelliert an Bund und Länder, ein Finanzkonzept zum Ausbau von Medizinstudienplätzen zu vereinbaren. „Der Masterplan zur Reform des Medizinstudiums bietet die große Chance, mehr geeignete Bewerber zum Studium zuzulassen, die derzeit noch in eine jahrelange Warteposition gezwungen werden. Ein solcher Ausbau der Studienplätze um mindestens zehn Prozent wäre auch ein sehr wirksames Rezept gegen den spürbaren Ärztemangel in Klinik und Praxis", sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes.

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Gießen: Mentoring-Programm bringt Studierende und Ärzte zusammen

An der Uni Gießen haben Medizinstudierende seit letztem Jahr die Möglichkeit an einem einjährigen Mentoring-Programm teilzunehmen. Je nach Interesse können Studierende sich für einen Mentor aus Klinik, Niederlassung oder Forschung bewerben. Wir haben mit einem der Initiatoren,  Faady Yahya, gesprochen, wie er auf die Idee gekommen ist und wie das Programm abläuft. 

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„Studieninhalte und Lehrbedingungen im Medizinstudium von Grund auf modernisieren"

Die Verbände der Medizinstudierenden und jungen Ärztinnen und Ärzte appellieren an die politisch Verantwortlichen im Bund und in den Ländern, im Rahmen der angekündigten Reform des Medizinstudiums (Masterplan Medizinstudium 2020) praxistaugliche und an den Ausbildungserfordernissen orientierte Maßnahmen zu beschließen.

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Denkblockaden überwinden – mehr Medizinstudienplätze schaffen

„Eine Reform ohne Ausweitung der Studienkapazitäten kann kein Masterplan sein. Deshalb können wir dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung nur beipflichten: Wer dem Ärztemangel in Klinik und Praxis wirksam begegnen will, muss mehr Medizinstudienplätze bereitstellen“, begrüßte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, entsprechende Forderungen von Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit. Mit den heutigen Kapazitäten, die weitgehend denen vor 25 Jahren entsprechen, werde sich das Niveau der ärztlichen Versorgung nicht aufrechterhalten lassen.

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GMK-Beschluss zum Masterplan: Stefanie Weber kritisiert „Politik auf Zuruf“

Die Beschlüsse der Gesundheitsminister der Länder zum Masterplan Medizinstudium 2020 sind für die Medizinstudierenden in mehrfacher Hinsicht enttäuschend: Anstatt die bisherigen Reformen und Modellversuche auszuwerten, soll gleich das nächste Experiment zu Lasten der ohnehin geringen Wahlfreiheit im Studium gestartet werden.

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Interview: Jann Hommen engagiert sich im Sprecherrat

Jann Hommen ist Medizinstudent in Marburg und Mitglied des Sprecherrates der Medizinstudierenden im Marburger Bund. Wir haben ihn nach seiner Arbeit im Sprecherrat befragt, was ihm besonders wichtig ist und warum er sich für das Medizinstudium entschieden hat.

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DEGAM präsentiert Mogelpackung erster Güte

„Das ist alter Wein in neuen Schläuchen“ – so kommentierte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes, den jüngsten Vorstoß der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) zur Reform des Medizinstudiums. Nach dem vehementen Widerspruch von Medizinstudierenden, Verbänden und Fachgesellschaften rückt DEGAM-Präsident Prof. Dr. Ferdinand Gerlach zwar von der expliziten Forderung nach einem Pflichtquartal Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ) ab, schlägt stattdessen aber ein ambulantes Pflichtquartal in vertragsärztlichen Praxen und eine obligatorische mündlich-praktische Prüfung im Fach Allgemeinmedizin im abschließenden Staatsexamen (M3) vor.

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„Wir brauchen Freiräume im Medizinstudium – und kein neues Zwangskorsett“

Der Sprecherrat der Medizinstudierenden im Marburger Bund zeigt sich solidarisch mit dem Aktionstag der Fachschaften zum Masterplan Medizinstudium 2020 (MM2020) und setzt zugleich eigene Akzente in der Debatte über die geplante Studienreform. „Mit der letzten Novelle der ärztlichen Approbationsordnung wurden zahlreiche Aspekte im Medizinstudium reformiert. Die Politik sollte diesen Veränderungen – gerade den Maßnahmen zur Förderung der Allgemeinmedizin – Zeit geben, bevor weitergehende Schritte unternommen werden“, fordert Stefanie Weber, Vorsitzende des Sprecherrates der Medizinstudierenden im Marburger Bund.

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Umfrage unter Medizinstudierenden: Allgemeinmedizin hat großes Nachwuchspotenzial

Das Interesse an einer Tätigkeit als Allgemeinarzt ist größer, als es Berichte über einen Nachwuchsmangel nahelegen. Für knapp die Hälfte der Medizinstudierenden (49%) kommt nach dem Studium eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Betracht. Grundsätzlich verbesserte Bedingungen (z. B. geregelte Arbeitszeiten, gute Verdienstmöglichkeiten, überschaubares finanzielles Risiko) würden bei drei Viertel der Studierenden die Motivation erhöhen, als niedergelassener Hausarzt tätig zu werden.

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