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2. Aktive Mittagspause im Universitätsklinikum Marburg am 02. Mai 2005

Am 2.05.05 blieb das Uniklinikum Marburg im Gegensatz zum Uniklinikum Gießen von einem Streik verschont. Um die anhaltende Verärgerung der Ärztinnen und Ärzte an den unverändert schlechten Arbeitsbedingungen zu demonstrieren, fand im Klinikum Marburg eine zweite 'Aktive Mittagspause' statt, zu der bundesweit vom Marburger Bund aufgerufen worden war. Es war zugleich eine Aktion der Solidarität zu den streikenden Kolleginnen und Kollegen in Gießen.

Aktive Mittagspause im Aufbau

Diesmal spielte das Wetter mit und das war gut so, denn die Gastgeber hatten sich vor der Kinderklinik aufgebaut, um noch einmal zu zeigen, dass sich der Unmut gegen den Arbeitgeber nicht auf das Lahnbergeklinikum beschränkt. Auch bei dieser Aktion war selbstverständlich die Krankenversorgung sichergestellt.

Die OP Marburg zitierte in einem ausführlichen Bericht Dr. Michael Bernhard, dem wir auch für unser Bild danken. Die Ärztinnen und Ärzte der Kinderklinik könnten angesichts einer wöchentlichen Arbeitszeit von durchschnittlich 60 Stunden über die vom Arbeitgeber einseitig zugemutete Verlängerung der Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Wochenstunden nur lachen. Die damit beachsichtigten Stellenstreichungen würden aber nicht hingenommen. Die Schmerzgrenze sei längst erreicht.

Die zweite Solidaritätsmaßnahme der Marburger war eine Beteiligung an der Demonstration der Streikenden durch die Gießener Innenstadt.

 
Beginn
www.mbhessen.de/aktuell/esreicht050502.htm
11.05.2005 Verantwortlich: Impressum mbhessen.de