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Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.  

Landesverband Hessen

 

 

Aktuelle Infos - Rückblick 2002

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  MB Farben  Aktuelle Infos Neu
Im Netz seit: Neu:
20.12.02 Wir danken dem Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob), Zürich, für die
MB Farben  Überlassung zweier Publikationen. Sie schildern die Untersuchung der Arbeitssituation der Assistenz- und Oberärzte eines universitären Schweizer Schwerpunktkrankenhauses (Kantonsspital Basel) und ihre Verbesserung in vier Modellkliniken.
 
19.12.02 Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst: Arbeitgeber provozieren Scheitern der Verhandlungen. Besonders destruktiv für die desolate Situation in den Krankenhäusern
der MB Farben Vorschlag der Arbeitgeber zum Abbau unbezahlter Mehrarbeit: Reguläre Arbeitszeit verlängern!
 
Vielleicht hätte sich ja ohne Druck, wie z.B. durch den MB Farben  Warnstreik am Klinikum Kassel, noch weniger bewegt.
 
14.12.02 MB Farben Ausgebrannte Ärzte und der Patient als Feind: Ein weiterer Bericht aus der Fachtagung Arbeitsplatz Krankenhaus sowie ein konkreter Vorschlag aus der Tagung zur Entlastung der Ärztinnen und Ärzte: PDF "Medizinische Versorgung neu organisiert" von Dr. Haack.
 
MB Farben  Flagge zeigen – Druck erzeugen: Mehr als 3 Prozent
 
12.12.02 Beide Gewerkschaftssitze im HSK-Aufsichtsrat für den mb!

10.12.02 Unbezahlte Mehrarbeit in Kliniken: MB Farben Ausbeutung oder nicht? Ein erstes Schlaglicht aus der Fachtagung Arbeitsplatz Krankenhaus und das MB Farben  Grusswort von PD Dr. Wönne im Wortlaut.
 
30.11.02 Bezirksversammlung Marburg 28.11.02: MB Farben Start der Unterschriftenaktion "Arbeitszeitgesetz"
 
MB Farben  Vorstand: Beiträge bleiben in 2003 stabil
 
28.11.02 Zulagenregelung für ÄiP an Uniklinik Frankfurt erweitert. MB Farben  Mehr...
 
mb hessen schreibt an den kaufmännischen Direktor des Uniklinikums Marburg: Ein Angriff auf Gewerkschaftsmitglieder wie in der Mitarbeiterversammlung am 18.11.02 durch Prof. Happle darf nicht geduldet werden. MB Farben Mehr...

26.11.02 Uniklinik Marburg will 140 Stellen streichen. Prof. Dr. Happle greift ver.di-Mitglieder an.
MB Farben Mehr...

19.11.02 mb in den HSK-Aufsichtsrat

14.11.02 Nullrunde führt zur Katastrophe im Krankenhaus!
MB Farben  Presseerklärung zum Beitragssicherungsgesetz

13.11.02 Die 102. Hauptversammlung des mb folgt den Anträgen aus der gemeinsamen Vorstandssitzung der Landesverbände Hessen und Thüringen. MB Farben  Mehr...

06.11.02 ZDF-Reporter in der Unfallchirurgie am 6.11.02 verpasst? Nachlesen! Mehr...

01.11.02 Mehr als 6000 Mitglieder im mb hessen

30.10.02 Fachtagung Arbeitsplatz Krankenhaus - Perspektiven für die Arbeitszeitgestaltung am 5.12.02 in Bad Nauheim

Rahmenvereinbarung zur Sanierung des Klinikums Offenbach: Dokument bereitgestellt, das der mb hessen als beteiligte Gewerkschaft mit ausgehandelt hat

21.10.02 HR3-Stadtgespräch: "Operation misslungen! Ärztepfusch und Patientenrechte" am 31.10.02

Besuchen Sie den Vortrag von Prof. Dr. Helgard Kramer: SS-Ärzte in Auschwitz und im ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess am 4.11.02


19.10.02 Gemeinsame Vorstandssitzung mit dem Landesverband Thüringen bringt wertvollen Erfahrungsaustausch und gemeinsame Anträge an die 102. Hauptversammlung des Bundesverbandes am 8.11./9.11.02. MB Farben  Mehr...

16.10.02 ÄiP: Wachsam sein!

30.09.02 Erfolg für ÄiP in Frankfurt/M. und Gießen: Außertarifliche Zulage auch an diesen Klinika

30.08.02 Nur zur Dokumentation, da inzwischen erfolgreich:
Unterstützen Sie zur Sicherung des ärztlichen Nachwuchses in Hessen die Unterschriftenaktion des mb hessen: Wie im Uniklinikum Marburg auch in Frankfurt/M. und Gießen eine außertarifliche Zulage von mind. 300 € pro Monat für die Ärztinnen und Ärzte im Praktikum

Wehe unseren Patientinnen und Patienten: Lesen Sie MB Farben Abenteuer mit DRGs!
Oder: Das Geld folgt der Leistung?


Die DFG bleibt beim Zwei-Klassensystem für ÄiP in Marburg

06.08.02 mb hessen fordert die DFG auf: Kein Zwei-Klassensystem für ÄiP in Marburg

29.07.02 So wurde Sie in der Presse gesehen, die Podiumsdiskussion "Perspektiven und Perspektivlosigkeit im Medizinstudium" unter Beteiligung des mb hessen:
www mehr...

27.07.02 Verpassen Sie nicht die Ausstellung des Arztes Szücs: Salz der Tränen

29.06.02 Zwei-Klassen AiP in Marburg?

24.05.02 Bundesgerichtshof zur Strafbarkeit der Drittmitteleinwerbung

30.04.02 Erneuter Erfolg im Kampf um den Ausgleich von Überstunden

Arbeitszeiterfassung an Hessischen Krankenhäusern/Krankenhausplanung
Gespräch mit der Hessischen Sozialministerin Silke Lautenschläger


01.03.02 MB Farben  Solidarität mit Dr. Priesack

27.02.02 MB Farben  Überstunden kosten Lebenszeit: Tarifverhandlungen über Arbeitszeiten

22.02.02 Agaplesion: Evangelische Aktiengesellschaft ohne Arbeitnehmerrechte?

Das "AOK-Benchmarking" kann beginnen...

18.02.02 MB Farben  Als ob wir Krankenhausärzte noch immer
zu viel Zeit für unsere Patienten hätten


17.02.02 Arbeitsaufnahme bei Rufbereitschaft: Mindesteintreffzeiten unzulässig

5.000 Überstunden bezahlt: Dokumentation und Geltendmachung zahlen sich aus!

14.02.02 Tarifverhandlungen Privatkrankenanstalten gescheitert!
MB Farben  Personalrat - warum denn eigentlich (nicht)?
01.02.02 Falsche Front im Kampf gegen Ausbeutung:
MB Farben  Springen die demokratischen Ärztinnen und Ärzte auf den fahrenden Zug?

23.01.02 Befragung der Landesärztekammer Hessen zu den Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte am Krankenhaus: MB Farben  Kompaktdarstellung der Ergebnisse
MB Farben  Dazu ein Kommentar des mb hessen...
 
Stichprobe der Hessischen Sozialministerin zur Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes in Krankenhäusern: MB Farben  Kompaktdarstellung der Ergebnisse
MB Farben  Dazu eine Satire...
 
08.01.02 Auch 2002 wieder "Mitglied wirbt Mitglied"

05.01.02 Privatisierung ohne Personalüberleitungsvertrag
 
Betriebsratswahlen 2002
   
  MB Farben  Rückblick 2001
  MB Farben  Rückblick 2000
  MB Farben  Rückblick 1999
  MB Farben  Rückblick 1998

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Beide Gewerkschaftssitze im HSK-Aufsichtsrat für den mb!

Bei den Wahlen am 4.-5.12.02 für die Sitze der Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden hat die Liste des mb am besten abgeschnitten: Beide Sitze gehen an den mb. Wir gratulieren mb Farben  Dr. Ursula Stüwe und Dr. Dieter Pohland.

Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Unterstützung der mb-Kandidatinnen und Kandidaten.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

mb in den HSK-Aufsichtsrat

Vom 4.-5.12.02 sind die Wahlen zum Aufsichtsrat der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden. Die Kandidaten für den mb sind mb Farben  Dr. Ursula Stüwe und Dr. Dieter Pohland. Als Ersatzmitglieder kandidieren Dr. Robert Arnold und Karin Schröpfl.

Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und unterstützen Sie die mb-Kandidatinnen und Kandidaten im Interesse einer erfolgreichen Politik im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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ZDF-Reporter in der Unfallchirurgie

Am 6.11.2002 gewährte das ZDF einen Blick in den Alltag (und die -nacht) einer typischen Unfallchirurgie.

Wer die Sendung verpasst hat, findet eine bebilderte Zusammenfassung WWW hier.
Wer die Sendung gesehen hat, sollte diese Webseite auch besuchen und in der Abstimmung eine +3 Empfehlung abgeben ;-)

Obwohl von der Bundesregierung zu den bevorstehenden Sparmaßnahmen beteuert wird, die Krankenhäuser würden einen finanziellen Ausgleich für die Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes erhalten, müssen die Folgen eines durch die Sparmaßnahmen erzwungenen weiteren Stellenabbaus gesehen werden:
Die "Nullrunde" im Krankenhaus ist eine Minusrunde für die Patienten!

 

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mb in den HSK-Aufsichtsrat

Vom 4.-5.12.02 sind die Wahlen zum Aufsichtsrat der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden. Die Kandidaten für den mb sind mb Farben  Dr. Ursula Stüwe und Dr. Dieter Pohland. Als Ersatzmitglieder kandidieren Dr. Robert Arnold und Karin Schröpfl.

Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und unterstützen Sie die mb-Kandidatinnen und Kandidaten im Interesse einer erfolgreichen Politik im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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ZDF-Reporter in der Unfallchirurgie

Am 6.11.2002 gewährte das ZDF einen Blick in den Alltag (und die -nacht) einer typischen Unfallchirurgie.

Wer die Sendung verpasst hat, findet eine bebilderte Zusammenfassung WWW hier.
Wer die Sendung gesehen hat, sollte diese Webseite auch besuchen und in der Abstimmung eine +3 Empfehlung abgeben ;-)

Obwohl von der Bundesregierung zu den bevorstehenden Sparmaßnahmen beteuert wird, die Krankenhäuser würden einen finanziellen Ausgleich für die Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes erhalten, müssen die Folgen eines durch die Sparmaßnahmen erzwungenen weiteren Stellenabbaus gesehen werden:
Die "Nullrunde" im Krankenhaus ist eine Minusrunde für die Patienten!

 

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Mehr als 6000 Mitglieder im mb hessen

Im Oktober 2002 wurde das 6000. Mitglied in unseren Landesverband aufgenommen. Der wachsende Organisationsgrad, um den uns andere Gewerkschaften beneiden können, hilft uns, noch wirksamer die Interessen der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus zu vertreten. Gemeinsamkeit macht stark.

Nichts ist so gut, dass es nicht verbessert werden könnte und sollte. Das gilt auch für unseren Organisationsgrad. Deshalb möchten wir neue wie alte Mitglieder zu unserer Aktion "Mitglied wirbt Mitglied" einladen.

 

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Rahmenvereinbarung zur Sanierung des Klinikums Offenbach

Der mb hessen saß als Gewerkschaft der Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus mit am runden Tisch, als die Betriebsleitung des Offenbacher Klinikums mit dem Personalrat sowie den Gewerkschaften ver.di und mb eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen hat, die eine Zusammenarbeit bei der Sanierung des Krankenhauses vorsieht. Ziel der bis 2010 gültigen Vereinbarung ist, die bestehende wirtschaftliche Situation des Klinikums Offenbach zu verbessern.

Der mb konnte erreichen, dass ein Vertreter der Oberärzte in der AG-Rahmen-Klinikum mitwirkt, die den bisherigen "Lenkungsausschuss" integriert.

Gewerkschaften wie Personalrat haben durchgesetzt, dass betriebsbedingte Kündigungen bei der Sanierung ausgeschlossen sind.

Wir haben Ihnen das PDF   Dokument im PDF-Format (27kB) zum Herunterladen bereit gestellt.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Fachtagung Arbeitsplatz Krankenhaus - Perspektiven für die Arbeitszeitgestaltung

WWW Bad Nauheim 5.12.2002

Nicht gerade eine mb-Veranstaltung, aber immerhin unter Beteiligung des mb werden Konsequenzen aus den inzwischen dokumentierten Zuständen an hessischen Krankenhäusern diskutiert. Wir hoffen, damit im Kampf gegen die Ausbeutung und das Arbeiten übermüdeter Ärztinnen und Ärzte einen Schritt weiter zu kommen.

Über den Ablauf der Tagung informiert Sie das WWW  Einladungsfaltblatt zum Herunterladen (588kB).

Das Anmeldeformular des Ministeriums (für MS WORD für Windows) finden Sie PDF im WWW  hier zum Herunterladen (27kB).

Ein hoffentlich auch für die meisten anderen Textverarbeitungsprogramme ladbares Anmeldeformular haben wir Ihnen
mb Farben  im RTF-Format zum Herunterladen (17kB) bereitgestellt.

Oder, wenn es nicht anders geht, PDF   im PDF-Format herunterladen (261kB), ausdrucken und ab per Fax oder Brief.

Sie können natürlich auch die Daten des Formulars in eine einfache   E-Mail an das Ministerium übertragen...

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

ÄiP: Wachsam sein!

In Stellenausschreibungen für Kliniken der Universitäten, deren Direktoren regelmäßig für die bei Ihnen beschäftigten ÄiP die monatliche Zulage von 300 € beantragen und durchsetzen, wird auch heute noch vergessen, diese Zulage zu erwähnen.

Bestehen Sie dennoch auf dieser Zulage! Lassen Sie sich die Zulage vor Vertragsabschluss schriftlich zusichern! Lassen Sie sich nicht zum Opfer individueller Sparmaßnahmen machen.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

HR3-Stadtgespräch: "Operation misslungen! Ärztepfusch und Patientenrechte"

Der Hessische Rundfunk sendet am Donnerstag, den 31. Oktober um 20.15 Uhr im 3. Fernsehprogramm
eine WWW  Diskussion zum diesem Thema.

Als Teilnehmer werden auf dem Podium der Vorsitzende des mb hessen, PD Dr. Wönne, und Christian Zimmermann (Allg. Patienten-Verband Marburg e. V.) vertreten sein.

Wir würden uns freuen, wenn viele Krankenhausärztinnen und -ärzte bei dieser Veranstaltung als "Zuschauer in der ersten Reihe" teilnehmen könnten. Dort besteht auch die Möglichkeit, aktiv an der Diskussion in Form von Redebeiträgen teilzunehmen.

Die Sendung bietet die Möglichkeit, die Situation an den hessischen Krankenhäusern aus der Sicht der angestellten Ärztinnen und Ärzte zu schildern. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie von dieser Gelegenheit rege Gebrauch machen.

Die Veranstaltung findet im Universitätsklinikum Gießen statt.

Für Mitglieder des Marburger Bundes können Karten reserviert werden. Wenn Sie diese Möglichkeit wahrnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis spätestens zum 24.10.2002 in der MB Farben  Geschäftsstelle des mb hessen an.

Die Rufnummer des Zuschauertelefons und eine E-mail-Adresse werden während der Sendung eingeblendet.

Bitte informieren Sie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen!

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Erfolg für ÄiP in Frankfurt/M. und Gießen: Außertarifliche Zulage auch an diesen Klinika

Wie bereits berichtet, gewährt das Universitätsklinikum Marburg ÄiP eine Zulage von 300 € monatlich. Um auch an den Universitätskliniken in Gießen und Frankfurt eine Zulage zu erreichen, hatte der mb hessen eine Unterschriftenaktion gestartet. Daneben hatten wir das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Klinikumsvorstände, die jeweiligen Dekane sowie die Fachschaftsräte in dieser Angelegenheit zwecks Umsetzung bzw. Unterstützung angeschrieben.

Am 24.09.02 hat uns das Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in seinem Antwortschreiben darüber informiert, dass nun die Aufsichtsräte der Universitätskliniken Frankfurt und Gießen ebenfalls der Gewährung einer Zulage zugestimmt haben.

Einzelheiten über die Höhe, Voraussetzungen und den Beginn der Gewährung liegen uns noch nicht vor. Wir werden aber umgehend informieren, wenn uns Details bekannt werden. Wir danken allen, die unsere Forderung durch Ihre Unterschrift unterstützt haben.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Unterstützen Sie die Unterschriftenaktion des mb hessen:
Wie im Uniklinikum Marburg auch in Frankfurt/M. und Gießen eine monatliche Zulage von mind. 300 € für die Ärztinnen und Ärzte im Praktikum

Wie wir bereits berichtet hatten, erhalten an der Universitätsklinik Marburg neu eingestellte Ärztinnen und Ärzte im Praktikum und ÄiP, die Ihre Landesverträge aufgelöst haben, nach Abschluss von Verträgen mit dem Klinikum eine außertarifliche Zulage von 300 €.

Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern Alle, denen daran liegt, dass den Uniklinika in Hessen nicht der qualifizierte Nachwuchs verloren geht, rufen wir auf, unsere Unterschriftenaktion zu unterstützen. Lesen Sie unseren Aufruf, drucken Sie Seite 2 aus, unterschreiben Sie und sammeln Sie noch weitere Unterschriften, damit sich der Brief oder das Fax an unsere Geschäftsstelle so richtig lohnen.

MB Farben Aufruf an die Uniklinika in Gießen und Frankfurt/M.

 

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Die DFG bleibt beim Zwei-Klassensystem für ÄiP in Marburg

Wie wir bereits berichtet hatten, erhalten an der Universitätsklinik Marburg neu eingestellte Ärztinnen und Ärzte im Praktikum und ÄiP, die Ihre Landesverträge aufgelöst haben, nach Abschluss von Verträgen mit dem Klinikum eine außertarifliche Zulage von 300 €.

Wie ebenfalls berichtet, hatte sich der mb hessen an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gewendet. Damit sollte bezweckt werden, dass die DFG ihre ablehnende Haltung hinsichtlich der Gewährung einer außertariflichen Zulage für über Drittmittelverträge beschäftigte ÄIP am Uniklinikum Marburg aufgibt.

Die DFG hat dem mb hessen zwischenzeitlich geantwortet und lehnt unsere Forderung weiterhin ab. Als Begründung führt die DFG an, dass sie ihrerseits nur unter gewissen Auflagen Zuschüsse von Bund und Ländern erhalte. Dazu zählt die Einhaltung der tarifvertraglichen Regelunen für die jeweiligen Bereiche, weshalb die DFG ihre "Hände hinsichtlich einer höheren Bezahlung gebunden" sieht.

Der MB Hessen bedauert diese Entscheidung, da sie -wie befürchtet - eine unterschiedliche Bezahlung von ÄiP nicht verhindert. Gemeinsam müssen wir uns nun in den kommenden Tarifverhandlungen für die Anhebung der ÄiP-Vergütung auf Assistenzarztniveau einsetzen.

An die DFG bleibt uns zwischenzeitlich nur die Empfehlung, die Stellen für ÄiP durch Stellen für vollapprobierte Ärzte zu ersetzen und damit einen weiteren Schritt gegen die Ausbeutung junger Ärztinnen und Ärzte und zur Sicherung eines qualifizierten Nachwuchses zu tun.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

mb hessen fordert die DFG auf: Kein Zwei-Klassensystem für ÄiP in Marburg

Wie wir bereits berichtet hatten, erhalten an der Universitätsklinik Marburg neu eingestellte Ärztinnen und Ärzte im Praktikum und ÄiP, die Ihre Landesverträge aufgelöst haben, nach Abschluss von Verträgen mit dem Klinikum eine außertarifliche Zulage von 300 €, wenn der Leiter der jeweiligen Einrichtung dies beim Klinikumsvorstand beantragt. Für ÄiP, deren Vergütung aus Drittmitteln finanziert wird, ist die Gewährung der Zulage nur dann möglich, wenn der Geldgeber dies ausdrücklich schriftlich akzeptiert.

Nachdem der mb hessen erfahren hat, dass einer der größten Drittmittelgeber - die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - nicht bereit ist, eine entsprechende Zulage zu gewähren, haben wir dies zum Anlass genommen, den Präsidenten der DFG anzuschreiben. Wir dabei darauf hingewiesen, dass der Ausschluss der über Drittmittel beschäftigten ÄiP dazu führt, dass ÄiP bei überwiegend vergleichbarer Tätigkeit unterschiedliche Vergütungen erhalten, und die DFG ohnehin für viele Projekte BAT IIa-Stellen bewilligt hat. Wir haben wir die DFG gebeten, die Grundlage dafür zu schaffen, dass auch die bisher von der Zulagenregelung ausgeschlossenen "Drittmittel-ÄiP" am Universitätsklinikum Marburg die Möglichkeit erhalten, die 300 € Zulage ebenfalls gewährt zu bekommen. Dabei haben wir nicht unerwähnt gelassen, dass andere Drittmittelgeber bereits so verfahren.

 

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Salz der Tränen
Zeichnungen von Ladislaus Szücs

Häftling und Arzt im Konzentrationslager

Noch bis zum 1.09.02 können Sie die Zeichnungen dieses HNO-Arztes sehen, der Deportation und KZ überlebte. Nach Düsseldorf und Hamburg ist die Ausstellung nun in Frankfurt/Main in der Börnegalerie im WWW Museum Judengasse/Börneplatz zu Gast.

 

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Zwei-Klassen AiP in Marburg?

Die Situation auf dem ärztlichen Arbeitsmarkt ist prekär. Der Ärztemangel macht sich zunehmend bemerkbar, insbesondere Ärztinnen und Ärzte im Praktikum sind "heiß begehrt". Diesem Problem stellt man sich auch am Universitätsklinikum Marburg.

Erfreulicherweise hat der Klinikumsvorstand beschlossen, den AiP ab dem 01.07.2002 eine Zulage in Höhe von 300,- € zu gewähren. Leider soll diese Regelung nur für diejenigen gelten, die vom Klinikum als Anstalt des öffentlichen Rechts ab diesem Zeitpunkt direkt angestellt werden. Die vor dem 30.06.2002 über das Land Hessen eingestellten Ärztinnen und Ärzte im Praktikum sollen hiervon ausgeschlossen werden.

Das hat zur Konsequenz, dass gleiche (ärztliche) Tätigkeit unterschiedlich vergütet wird. Verständlicherweise sind die "Altverträgler" daher enttäuscht, dass sie von der Zulagenregelung ausgeschlossen werden. Der Marburger Bund hat dies deshalb zum Anlass genommen, den Klinikumsvorstand und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst anzuschreiben, und hat diese aufgefordert, für eine Vermeidung dieser Ungleichbehandlung Sorge zu tragen sowie den vor dem 30.06.2002 eingestellten AiP ebenfalls eine außertarifliche Zulage zu gewähren.

Die Entscheidungsträger sind gut beraten, dieser Bitte zu folgen, da ansonsten ein Abwandern der "Altverträgler" zu befürchten ist.

 

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Bundesgerichtshof zur Strafbarkeit der Drittmitteleinwerbung

Der "weite Vorteilsbegriff" des BGH wurde durch ein neuerliches Urteil bestätigt. Damit erweist sich zugleich der Tenor als richtig, in dem der mb hessen bisher seine Mitglieder beraten hat, insbesondere durch das Infoblatt "Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Industrie - Das Antikorruptionsgesetz" (z.Z. exklusiv beim mb hessen).

mb Intern Näheres zum Urteil des BGH sowie unser Infoblatt zu diesem Thema finden Sie in unserem internen Bereich.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Erneuter Erfolg im Kampf um den Ausgleich von Überstunden

Die "Erfolgsstory" hessischer Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Auseinandersetzung zum Ausgleich von geleisteten Überstunden geht weiter.

Zu Beginn des Jahres beschloss das nachgeordnete ärztliche Personal einer hessischen Universitätsklinik nach Beratung durch den mb hessen die geleisteten Überstunden zu dokumentieren, zum Ausgleich anzumelden und diesen konsequent einzufordern.

Trotz der Versuche von Krankenhausseite, den Ärztinnen und Ärzten die berühmten "Knüppel zwischen die Beine zu werfen", blieben diese standhaft. Sowohl die Vogelstraußhaltung der Verwaltung, die Annahme der Überstundendokumentation einfach zu verweigern als auch Beschwichtigungsversuche ("nicht mehr als 14 Überstunden pro Monat können bezahlt werden") ließen die Mitarbeiter unbeeindruckt.

Letztendlich wurden die Überstunden bezahlt und das Engagement wird darüber hinaus wahrscheinlich mit der Einführung eines Zeiterfassungssystems belohnt.

Der mb hessen freut sich über ein weiteres Beispiel solidarischer Geltendmachung und Einforderung zustehender Rechte und bietet für Interessierte seine Beratung an.

 

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Arbeitszeiterfassung an Hessischen Krankenhäusern/Krankenhausplanung

Gespräch mit der Hessischen Sozialministerin Silke Lautenschläger

Auf Initiative der Delegierten des mb hessen hatte die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 13.04.02 die Hessische Sozialministerin aufgefordert, ihre Initiativen zur Regelung der Arbeitszeiterfassung von Ärztinnen und Ärzten nachhaltig weiter zu verfolgen. Geleistete Mehrarbeit müsse dokumentiert und bezahlt werden.

Am 15.04.02 hatte der Geschäftsführende Vorstand des mb hessen Gelegenheit, die Sozialministerin Silke Lautenschläger anlässlich eines bereits länger geplanten Gesprächstermins über diesen Beschluss zu informieren. Der Vorstand machte in diesem Gespräch deutlich, dass die Krankenhäuser angesichts der bei der Schwerpunktaktion festgestellten Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz, zunächst zur Dokumentation der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit und dann zur Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes angehalten werden müssen.

Frau Ministerin Lautenschläger sicherte zu, dass die Krankenhausleitungen durch das Sozialministerium auf die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes und die notwendige Dokumentation hingewiesen werden.

Ein weiterer Gesprächspunkt war die beabsichtigte Änderung des Hessischen Krankenhausgesetzes, insbesondere die Neuordnung des Krankenhausplanungsrechts. Zukünftig sollen die regionalen Krankenhauskonferenzen anstelle des Landeskrankenhausausschusses verbindlich regionale Versorgungs-und Planungskonzepte entwerfen.

Der Vorsitzende des mb hessen PD Dr. Wönne wies darauf hin, dass auch in den regionalen Krankenhauskonferenzen ärztlicher Sachverstand unverzichtbar ist und Vertreter der Ärztinnen und Ärzte auch auf dieser Planungsebene beteiligt werden müssen.

Die Sozialministerin wird diese Anregung aufgreifen und in den Gesetzesentwurf einarbeiten lassen.

 

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Solidarität mit Dr. Priesack

Der mb hessen erklärt sich solidarisch mit Dr. Priesack, Oberarzt und Stellvertreter des Chefarztes der Chriurgischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses Kiel.

Dr. Priesack ist spätestens seit dem Ärztetag im Mai 2001 für Viele ein Begriff geworden, als er unter dem Tagesordnungspunkt "Ausbeutung der Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus" das Schweigen gebrochen und über die unhaltbaren Zustände des Klinikalltags berichtet hatte.
Mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht zur Anerkennung seines Rufbereitschaftsdienstes als Arbeitszeit hat er sich möglicherweise zusätzlich beim Arbeitgeber unbeliebt gemacht.

Während des Urlaubs seines Chefs hatte er gegenüber der Krankenhausleitung schriftlich erklärt, dass angesichts der angespannten Personallage eine ordnungsgemäße Krankenversorgung nicht möglich sei und war darauf hin von seiner Leitungsfunktion entbunden worden. Über die Wild-West-Methode dabei gibt es widersprüchliche Darstellungen.
(Ärzte Zeitung, 20.02.2002: "Methoden wie im Wilden Westen - Klinikum Kiel informiert per Steckbrief über Degradierung von Dr. Wolfhart Priesack") WWW  Mehr...
(Ärzte Zeitung, 22.02.2002: "Kieler Klinik will keinen "Steckbrief" ausgehängt haben") WWW  Mehr...

Jetzt haben sich 240 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus Kiel und Umgebung in einem Offenen Brief in den Kieler Nachrichten vom 23.02.02 an die Stadt Kiel mit Dr. Priesack solidarisiert. (Ärzte Zeitung, 26.02.2002: "Niedergelassene sind solidarisch mit Kieler Klinikarzt") WWW  Mehr...

Das hat offensichtlich Prisacks Stellung gestärkt. (Ärzte Zeitung, 27.02.2002: "Solidarität der Ärzte stärkt Priesacks Stellung") WWW  Mehr...
Da können und wollen wir nicht zurückstehen und die paradigmatische Auseinandersetzung auch bei uns öffentlich machen.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Das "AOK-Benchmarking" kann beginnen...

Seit vielen Jahren versucht die AOK, mit Hilfe des EDV-Programmes WWW  WIdO-Klip betriebswirtschaftliche Daten der Krankenhäuser zu sammeln und über ihren Einfluss auf die Budgets der Krankenhäuser daraus abgeleitete Forderungen zum Krankenhausbetrieb durchzusetzen.

Nun haben sich auch die Krankenkassenverbände Hessens darauf verständigt, dieses Programm einzusetzen. WWW  Mehr...

Für den Februar 2002 waren erste Gespräche dazu mit der Hessischen Krankenhaus-Gesellschaft geplant.

Wir regen an, dass mit vergleichbaren Methoden auch die Verwaltungskosten der Krankenkassen erfasst und verglichen werden...

Und wo wir gerade beim Thema Verwaltung der Krankenkassen sind:
WWW  Wolfgang Gerresheim scheidet aus

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Agaplesion: Evangelische Aktiengesellschaft ohne Arbeitnehmerrechte?

Die Frankfurter Diakonie-Kliniken (FDK), zu denen u.a. das St. Markus-Krankenhaus, die Bethanien-Krankenhäuser Prüfling und Mühlberg und das Diakonissen-Krankenhaus gehören, und das Elisabethenstift Darmstadt planen die Gründung der ersten evangelischen Aktiengesellschaft "Agaplesion" mit nicht börsennotierten Namensaktien.

Als Einrichtungen ausserhalb Hessens sollen wohl auch das Krankenhaus Bethanien Heidelberg und u.U. als Investor die Krankenhäuser aus dem Hamburger Diakonie-Klinikum einbezogen werden.

Weitere Informationen über die Verflechtungen und den Umgang mit Arbeitnehmerrechten entnehmen Sie bitte dem WWW  Flugblatt von ver.di Hessen.

Sie wollen aus diesem Anlass Mitglied in der Ärztegewerkschaft Marburger Bund werden? mb-Farben  Mehr...

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Arbeitsaufnahme bei Rufbereitschaft: Mindesteintreffzeiten unzulässig

BAG zur Rufbereitschaft: Arbeitgeber kann keine Mindesteintreffzeiten vorschreiben. Dieses für den Anwendungsbereich der AVR Caritas ergangene Urteil vom 31.1.2002 ist auch für den Bereich des BAT einschlägig. "Der Kläger ist ... nicht verpflichtet, bei Rufbereitschaft die Arbeit innerhalb der von der Beklagten festgesetzten Zeitspanne nach Abruf aufzunehmen."

Mehr: WWW  Pressemitteilung des BAG Nr. 08/02

Nach Meinung unserer Tarifexperten hat dieses Urteil auch unmittelbare Auswirkungen auf den BAT-Bereich. Lesen Sie dazu den WWW  Kommentar von Rolf Hermann Lübke, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Marburger-Bund-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

5.000 Überstunden bezahlt: Dokumentation und Geltendmachung zahlen sich aus!

Überstunden sind ein alltägliches Problem angestellter Krankenhausärztinnen und -ärzte. Dabei stört es die meisten Mediziner nicht, wenn der Arbeitsalltag bzw. der konkrete Behandlungsfall es erfordert, die tarif- bzw. arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitszeit von 38,5 Stunden in der Woche zu überschreiten. Jedoch wird dieser überobligatorische Arbeitseinsatz, der auch eine Folge zunehmender "Verwaltungstätigkeiten" (DRG-Dokumentation, ICD-Kodierung, Arztberichte) darstellt, in vielen Fällen weder erfasst noch anerkannt geschweige denn zum Ausgleich oder zur Zahlung gebracht.

Um diesem Missstand abzuhelfen, haben sich Assistenzärztinnen und -ärzte einer orthopädischen Uniklinik zusammengeschlossen und mit Vorbereitung durch den mb ab Mai 2001 alle Überstunden dokumentiert und zum Ausgleich bei der Klinikumsverwaltung eingereicht. Insgesamt handelte es sich dabei bis zum Jahresende um ein Volumen von fast 5000 Überstunden. Dem kontinuierlichen Druck durch Dokumentation und Geltendmachung der Überstunden konnte sich die Klinikumsverwaltung auf Dauer nicht entziehen und hat sämtliche eingereichten Überstunden in der Zwischenzeit vergütet.

mb hessen wertet dies als einen tollen Erfolg, der zeigt, dass die gemeinsame Geltendmachung von Mehrarbeit die beste Gewähr dafür bietet, die tatsächlich geleistete Arbeit offenkundig zu machen und den hierfür zustehenden Ausgleich - sei es durch Freizeitausgleich oder finanzielle Abgeltung - zu erhalten. Gerne unterstützen wir auch Ihre Abteilung und besuchen Ihre Assistentenbesprechung. Die Juristen der Geschäftsstelle stehen Ihnen hierfür zur Verfügung.

 

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Tarifverhandlungen Privatkrankenanstalten gescheitert!

Die Arbeitgeber haben die seit Oktober 2001 geführten Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. Nachdem zunächst einvernehmlich Verbesserungen in den Vergütungstabellen vereinbart wurden, versuchten die Arbeitgeber in den darauffolgenden Verhandlungsrunden die Lohnerhöhungen durch Kürzungen u.a. bei Weihnachtsgeld, Zuschlägen und Bereitschaftsdienstbezahlung zu kompensieren.

Bei den Tarifverhandlungen am 8. Februar 2002 in Wiesbaden hatten die Arbeitgeber u.a. folgendes angeboten:

  • Das Weihnachtsgeld sollte entgegen der bisherigen Regelung (100% des Oktobergehalts incl. Bereitschaftsdienstzuschlägen) auf 80 Prozent abgesenkt werden.

  • Die Arbeitgeber wollten beim Weihnachtsgeld die Bereitschaftsdienstvergütung und die Zeitzuschläge nicht mehr berücksichtigen.

  • Bereitschaftsdienst sollte nur mit 100% der jeweiligen Vergütungseingangsstufe und je nach Belastung in den Stufen A/B/C mit bis zu 75% bezahlt werden, statt wie bisher mit der Überstundenvergütung = 125% des Monatsgehalts und einer Zahlung entsprechend der Belastung A/B/C.

Insbesondere bei langjährig Beschäftigten hätte dies zu Gehaltsabsenkungen oder einer "Nullrunde" geführt und dies obwohl den Beschäftigten seit 1995 Tariferhöhungen von insgesamt ca. 14 Prozent "entgangen" sind. Die Gelder werden wahrscheinlich dringend für "Börsengänge" und Klinikkäufe benötigt.Eine von den Gewerkschaften angebotene Härtefallklausel, die bei drohender Zahlungsunfähigkeit zur Abwendung einer wirtschaftlichen Notlage eine vorübergehende Reduzierung des Weihnachtsgeldes zugelassen hätte, wurde von den Arbeitgebern abgelehnt.

Wenn die Arbeitgeberseite nicht wieder an den Verhandlungstisch gebracht werden kann, muss die tarifliche Absicherung evtl. in jeder einzelnen Klinik erkämpft werden. Werben Sie deshalb Ihre Kolleginnen und Kollegen für eine Mitgliedschaft im Marburger Bund. Nur mit einem starken Verband lassen sich tarifvertraglich abgesicherte Arbeitsbedingungen erreichen. Beitritterklärungen finden Sie mb-Farben  hier.

Unabhängig davon können Gehaltserhöhungen momentan nur im Wege von Einzelverhandlungen erreicht werden. Bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation sollten sich auch auf der Basis von Individualverhandlungen deutliche Gehaltsverbesserungen erreichen lassen, die am sinnvollsten von der gesamten Ärztegruppe eingefordert werden. Bei Bewerbungsgesprächen und beim Abschluss neuer Arbeitsverträge im Bereich der Privatkrankenanstalten schlagen wir vor, ein Gehalt mindestens entsprechend BAT zu fordern. ÄIP sollten sich an den Zahlungen von HELIOS (rd. 1.790 €) orientieren. Die Juristen der mb-Farben  Geschäftsstelle beraten Sie gerne.

 

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Mitglied wirbt Mitglied

Die meisten Gewerkschaften verlieren mehr Mitglieder als sie Neueintritte verzeichnen, aber nicht der Marburger Bund. Besonders der mb hessen kann sich bei vielen in 2001 eingetretenen Mitgliedern dafür bedanken, dass Sie den Verband noch stärker gemacht haben.

Um den Zuwachs an Mitgliedern auch 2002 zu fördern, hat der Vorstand des Landesverbandes eine Verlängerung der Aktion "Mitglied wirbt Mitglied" beschlossen. Für jedes geworbene Mitglied erhalten unsere Mitglieder 26 €.

Zur Teilnahme an dieser Aktion verwenden Sie bitte die MB Farben  Formulare unserer Website oder die vorgedruckten Beitrittserklärungen mit dem Aufdruck "Mitglied wirbt Mitglied", die mit der Beitragsveranlagung, auf Anfrage sowie mit jedem Merkblatt versandt werden.

 

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Privatisierung ohne Personalüberleitungsvertrag

Seit längerer Zeit ist bekannt, dass das Land Hessen die Staatsbäder, darunter auch die Klinik am Hainberg in Bad Hersfeld an private Betreiber veräußern möchte.

Die dem örtlichen Personalrat bisher im durchzuführenden Mitwirkungsverfahren vorgelegten Vertragsentwürfe zum Verkauf der Klinik gewähren keine langfristige Absicherung der bestehenden Beschäftigungsverhältnisse. Insbesondere ein Personalüberleitungsvertrag ist bisher nicht verhandelt worden.

Aus diesem Grund haben die Beschäftigten den hessischen Finanzminister in einem offenen Brief aufgefordert, Verhandlungen über einen Personalüberleitungs(tarif)vertrag aufzunehmen. An der Übergabe der von ver.di initiierten Unterschriftensammlung am 16.1.2002 im Finanzministerium nahm auch ein Vertreter des mb hessen teil, der die Aktion zur Absicherung der Beschäftigteninteressen ausdrücklich unterstützte.

 

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Betriebsratswahlen 2002

In der Zeit vom 01. März bis 31. Mai finden die diesjährigen Betriebsratswahlen statt.

Starke Betriebsräte sind in den Krankenhäusern gefragt, um die Interessen der Ärzteschaft zu vertreten. Der Betriebsrat bestimmt insbesondere bei Themen wie Beginn und Ende der Arbeitszeit, vorübergehende Verkürzung oder Verlängerung der Arbeitszeit, Arbeitsschutz und bei der Aufstellung von allgemeinen Urlaubsgrundsätzen mit. Auch im Falle der Insolvenz oder des Verkaufs einer Klinik ist ein starker Betriebsrat vorteilhaft. Dazu ist es erforderlich, dass möglichst viele Ärztinnen und Ärzte diesem Gremium angehören.

Nach der Wahlordnung zum Betriebsverfassungsgesetz muss spätestens sechs Wochen vor dem ersten Tag der Stimmabgabe ein Wahlausschreiben erfolgen, das die für die Wahl relevanten Informationen und Formvorschriften enthält.

Innerhalb von zwei Wochen nach Erlass des Wahlausschreibens sind in Betrieben, in denen mehr als drei Betriebsratsmitglieder zu wählen sind, sogenannte Vorschlagslisten einzureichen. Spätestens mit Erlass des Wahlausschreibens empfiehlt es sich daher, dass interessierte Ärztinnen und Ärzte eine eigene Liste bilden oder sich einer bereits bestehenden Liste anschließen.

Vorschlagslisten sollen mindestens doppelt so viele Bewerber aufweisen, wie Betriebsratsmitglieder zu wählen sind. Daneben müssen sie von einer im Wahlausschreiben bekannt zu gebenden Anzahl wahlberechtigter Arbeitnehmer unterschrieben sein (sog. Stützunterschriften). Das Sammeln von Stützunterschriften kann daher gleich zur Wahlwerbung benutzt werden. Daneben können auch von den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften Wahlvorschläge eingereicht werden, die z.B. von zwei Gewerkschaftsbeauftragten des mb hessen unterzeichnet sein müssen.

Mitgliedern des mb ist es auch möglich, auf Listen anderer Gewerkschaften zu kandidieren. Hierfür ist es nicht erforderlich, Mitglied der anderen Gewerkschaft zu werden, eine entsprechende gesetzliche Vorschrift existiert nicht!

Die MB Farben  Geschäftsstelle des mb hessen bietet bei der Vorbereitung der Wahlen ihre Unterstützung an. Falls Sie noch kein Mitglied des Marburger Bundes sind, ist das jetzt ein guter Anlass, MB Farben  es zu werden.

Wenn Sie noch nicht davon überzeugt sind, mitzumachen, lesen Sie:
MB Farben  Personalrat - warum denn eigentlich (nicht)?

 

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www.mbhessen.de/aktuell/histor02.htm
24.01.2003 Verantwortlich:
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