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Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.  

Landesverband Hessen

 

 

Aktuelle Infos - Rückblick 2003

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Übersicht

MB Farben  Aktuelle Infos Neu
Im Netz seit: Neu:
29.12.03 Ein erfolgreiches 2004
Gemeinsam schaffen wir's: Runter von der 80h-Woche
 
19.12.03 Stadtkrankenhaus Bad Arolsen: Vom Klinikum Kassel gekauft
 
18.12.03 Ente! Vermittlungsausschuss hat EuGH nicht gekippt.
 
15.12.03 mb Farben  Letzte Meldung zum Klinikum Fulda:
Angebot zum Weihnachtsgeld verbessert.
 
Weihnachtsgeld / 13. Monatsgehalt in Frage gestellt?
 
mb Farben  Klinikum Fulda wird gAG - Rechte sichern:
Bis zum 31.12.2003 mb-Mitglied werden!
 
Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand: Dr. med. Ursula Stüwe Vorsitzende des mb hessen
 
Keine Beitragserhöhung 2004 - bitte Änderungen mitteilen
 
6.12.03 PDF  Wie der Fuß in die Lunge kommt. Bericht eines DRG-Beauftragten aus einem hessischen Krankenhaus.
 
3.12.03 mb Farben  Ärztin – Traumberuf oder Alptraum? Ein Kommentar von Dr. Ursula Stüwe
 
2.12.03 Landesärztekammer Hessen: Ärztin – Traumberuf oder Alptraum? Ergebnisse einer Umfrage zu den Arbeitsbedingungen der Ärztinnen
 
21.11.03 Weihnachtszuwendung auch bei Anschlussverträgen!!!
 
Keine Zeit für die 10. Betriebs-u. Personalrätekonferenz, aber Interesse? Dann haben wir einen Ersatztermin für Sie: WWW  Die zweite Betriebsrätekonferenz des Lv Bayern am 12.12.2003 in Nürnberg
 
17.11.03 MB Farben  Studierende der Medizin gegen Studiengebühren in Hessen
 
Personalratswahlen 2004 - Ärztlicher Einfluss wichtig!
 
10. Betriebs-u. Personalrätekonferenz: Tagesordnung im Netz
 
mb Intern  Im Infodienst unter Aktuell:
  • Frühzeitige Arbeitssuche
  • Rückzahlungspflicht der (Weihnachts-)Zuwendung?


15.11.03 MB Farben  mb hessen auf der 104. Hauptversammlung des Bundesverbandes
 
12.11.03 MB Farben  AiP zum 1.10.04 abgeschafft? Jein!
 
18.11. Großkundgebung in Wiesbaden gegen Studiengebühren und andere Sparbeschlüsse
 
Zu 'Neurologische Reha-Klinik Bad Camberg: Weihnachtsgeld gefährdet': Info aktualisiert
 
11.11.03 MB Farben  Verfällt Ihr Resturlaub?
 
06.11.03 MB Farben  Nachruf auf PD Dr. Roland Wönne
 
03.11.03 MB Farben  Erschüttert trauern wir um PD Dr. Roland Wönne, Vorsitzender des Marburger Bundes Hessen
 
31.10.03 MB Farben  Haustarifvertrag mit HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld abgeschlossen
 
20.10.03 MB Farben  Kurzbericht über die Hauptversammlung des mb hessen
 
mb Intern  Für Mitglieder des mb hessen im Infodienst unter Aktuell: Bericht des Vorsitzenden PD Dr. Wönne zur HV.

19.10.03 10. Betriebs-u. Personalrätekonferenz: Termin jetzt entgültig 1.12.03

03.10.03 MB Farben  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin - schon eingeführt?

28.09.03 Keine ÄiP-Zulage am Klinikum Offenbach?
'Bündnis für Arbeit' in der Neurologischen Reha-Klinik Bad Camberg: Weihnachtsgeld gefährdet
mb Intern  Im Infodienst unter Aktuell: Wie umgehen mit der Kündigung des Zuwendungs- und Urlaubsgeldtarifvertrages an den Universitätsklinika Frankfurt, Gießen und Marburg

20.09.03 Dokumentation der Fachtagung 'Arbeitsplatz Krankenhaus' jetzt auch als online-Ausgabe

18.09.03 MB Farben  Anträge des Bezirksverbandes Gießen an die Hauptversammlung des mb hessen am 15.10.03
zu Leistungsgerechter Vergütung, Ärztlicher Approbation ab 1.10.04 und Sparpläne der Landesregierung...

13.09.03 Dr. Montgomery kommt nach Bad Nauheim: Das EuGH-Urteil und seine Auswirkungen auf Entgelt, Arbeitszeit und Weiterbildung.

10.09.03 Danke für EuGH-Urteil: ...doch lieber in der Schweiz abwarten.

Noch Plätze frei im 1. Fortbildungskurs "Klinksassistenz" für Arzthelferinnen ab 26.09.03.

08.09.03 MB Farben  Facharzt für Allgemeinmedizin - in 3 oder 5 Jahren?

02.09.03 Aufruf an die ÄiP in Hessen:
Unterstützen Sie die Landesärztekammer Hessen bei einer repräsentativen Befragung

21.08.03 Aufruf an die Mitglieder der Landesverbände Hessen und Thüringen:
MB Farben  An der Feinabstimmung der neuen WBO mitarbeiten!

25.07.03 Dokumentation der Fachtagung 'Arbeitsplatz Krankenhaus' erschienen

05.07.03 Gemeinsame Vorstandssitzung mit dem Landesverband Thüringen bringt wertvollen Erfahrungsaustausch und gemeinsame Anträge zur Abschaffung des AiP MB Farben  Mehr...

01.07.03 Ein Job, von dem Sie noch nicht einmal zu träumen wagten: Ärztin oder Arzt in der Antarktis

28.06.03 MB Farben  AiP als Auslaufmodell - ein Grund zur Freude?

20.06.03 Ein weiterer Beitrag zum Abenteuer in DRG-Land: MB Farben  Erfahrungen mit den neuen Arbeitsmitteln

Wichtiges Urteil: MB Farben  Auch für Beamte gilt: Bereitsschaftsdienst ist Arbeitszeit
 
MB Farben  Neu: Schwerpunkt Bürokratie im Krankenhaus

MB Farben  Aus diesem Anlass:Startseite neu strukturiert

10.06.03 Immer größere Resonanz: Veranstaltungen zum Thema Arzthaftpflicht
 
30.05.03 MB Farben  Hessische Krankenhausgesellschaft empfiehlt totale Überwachung
 
16.05.03 Tarifverhandlungen Herz-und Kreislaufzentrum Rotenburg a.d.F. ausgesetzt
 
Sie wundern sich, dass Sie immer weniger Zeit für Ihre Patientinnen und Patienten haben? Hier haben Sie eine Erklärung:
www Dokumentationsaufwand im Ärztlichen Dienst der Krankenhäuser
 
14.05.03 MB Farben  Frau Sozialministerin Silke Lautenschläger wurden Unterschriften zum ArbZG überreicht
 
10.05.03 MB Farben  EuGH-Generalanwalt: Nicht mehr als 48 Wochenstunden Arbeitszeit ohne Zustimmung des Arbeitnehmers
 
06.05.03 MB Farben  mb Info- und Nachrichtendienst verbessert:
Eigene Verwaltung Ihrer Korrespondenten, Zugang auch für Mitglieder anderer Landesverbände möglich und mehr...
 
03.04.03 Klinikum Hanau: Stellenkürzungen geplant

Städtische Kliniken Frankfurt-Höchst: Privatisierung geplant

 
01.03.03 Unterschriftenaktion Arbeitszeitgesetz erfolgreich: Über 1.100 Ärztinnen und Ärzte unterschrieben den Aufruf
 
30.01.03 Uniklinikum Marburg: ÄiP-Zulage auf 150 € gekürzt
MB Farben  Zweites Treffen der Assistentensprecher am Universitätsklinikum Marburg: Tägliche Arbeitszeit dokumentieren!
MB Farben  Bezirksversammlung Kassel Januar 2003: Tägliche Arbeitszeit dokumentieren!
 
24.01.03 Im Tarifgebiet BAT-West gelten ab 1.04.2003 neue Vergütungstarife. Die Tabellen dazu finden Sie unter der Kategorie "Merkblatt-Service" im Infodienst mb Intern 
MB Farben  Dazu ein Kommentar.
 
   
  MB Farben  Rückblick 2002
  MB Farben  Rückblick 2001
  MB Farben  Rückblick 2000
  MB Farben  Rückblick 1999
  MB Farben  Rückblick 1998

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Stadtkrankenhaus Bad Arolsen: Vom Klinikum Kassel gekauft

Wie das kommunale Klinikum Kassel am Freitag mitteilte, werde die Übernahme zu Jahresbeginn wirksam. Sie sei ein weiterer Schritt zur Schaffung der Gesundheit Nordhessen Holding, unter deren Dach neben dem Kasseler Klinikum weitere Krankenhäuser der Region zusammengefasst werden sollen. Im Oktober hatte das Klinikum Kassel bereits das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in übernommen.

Weder in der Website des Klinikums Kassel noch in der des Stadtkrankenhauses Arolsen findet sich dazu eine Pressemitteilung. Allerdings ist die neue Trägerschaft schon bis ins WWW Impressum der Krankenhaus Bad Arolsen GmbH vorgedrungen.

WWW Kinderkrankenhaus Park Schönfeld unter neuer Trägerschaft

 

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Ente! Vermittlungsausschuss hat EuGH nicht gekippt

Es ist nicht beabsichtigt, wie in der Presse behauptet wird, die durch das EuGH-Urteil erforderliche Änderung des Arbeitszeitgesetzes erst zum 01.01.2006 in Kraft zu setzen! Vielmehr soll in § 25, befristet bis zum 31.12.2005, eine Übergangsregelung für die Weitergeltung von Tarifverträgen und Regelungen in den AVR festgelegt werden. Diese müssen jedoch selbstverständlich die Europäischen Vorgaben zum Inhalt haben.

Deshalb werden nach Absprache mit den Arbeitgebern die Tarifgespräche im öffentlichen Dienst zur Umsetzung der EG-Richtlinie 93/104 fortgesetzt. Der nächste Termin ist der 09.01.2004. Für Ende Januar werden dann die Verhandlungskommissionen geladen.

Hier die Empfehlung des Vermittlungsausschusses im Wortlaut:

Das vom Deutschen Bundestag in seiner 64. Sitzung am 26. September 2003 beschlossene Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt wird nach Maßgabe der in der Anlage zusammengefassten Beschlüsse geändert.
(...)
2. Nummer 8 wird wie folgt gefasst:
'8. § 25 wird wie folgt gefasst:
"§ 25 Übergangsregelung für Tarifverträge
Enthält ein am ... [einsetzen: Tag des Inkrafttretens dieses Gesetzes] bestehender oder nachwirkender Tarifvertrag abweichende Regelungen nach § 7 Abs. 1 oder 2 oder § 12 Satz 1, die den in diesen Vorschriften festgelegten Höchstrahmen überschreiten, bleiben diese tarifvertraglichen Bestimmungen bis zum 31. Dezember 2005 unberührt. Tarifverträgen nach Satz 1 stehen durch Tarifvertrag zugelassene Betriebsvereinbarungen sowie Regelungen nach § 7 Abs. 4 gleich." '
3. Folgende Nummer 9 wird angefügt:
'9. § 26 wird aufgehoben.'

Der Beschluss des Vermittlungsausschusses vom 16.12.03 zum 'Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt' WWW Drucksache  15/2245

 

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Keine Beitragserhöhung 2004 - bitte Änderungen mitteilen

Der Vorstand hat beschlossen, die Mitgliedsbeiträge im Jahr 2004 unverändert zu lassen. Im Februar 2004 werden wir Ihnen wieder die Beitragsveranlagung senden. Teilen Sie uns doch bitte vorher Statusänderungen (ÄiP-Beginn/Ende, Elternzeit, Auslandsaufenthalt, Niederlassung, Teilzeit, Ende der Arbeitslosigkeit etc.) rechtzeitig mit. Bitte informieren Sie uns auch bei Änderung Ihrer persönlichen Daten (Wohnort, Arbeitgeber, Bankverbindung, E-Mailadresse).

Ein Formular zur geschützten (verschlüsselten) Übertragung Ihrer Daten finden Sie Formular  hier.

Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich Ihr Passwort für den Zugang zum internen Bereich des mb hessen beantragen. Natürlich können Sie das Formular auch offline ausfüllen, ausdrucken und uns mit der Post zusenden.

 

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Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand: Dr. med. Ursula Stüwe Vorsitzende des mb hessen

Am 28.11.03 fanden aufgrund des Todes unseres langjährigen Vorsitzenden Herrn Priv. Doz. Dr. Roland Wönne im Vorstand des Landesverbandes Nachwahlen zum Vorsitz des mb hessen statt.

mb Farben  Frau Dr. Ursula Stüwe wurde zur Landesverbandsvorsitzenden gewählt.
mb Farben  PD Dr. med. Andreas Scholz wurde 1. Stellvertreter,
mb Farben  Prof. Dr. med. Horst Kuni ist weiterhin 2. Stellvertreter.

 

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Weihnachtsgeld / 13. Monatsgehalt in Frage gestellt?

In einigen Kliniken wurde in den letzten Wochen verstärkt die Zahlung von Weihnachtsgeld / 13. Monatsgehalt in Frage gestellt. Wir empfehlen allen Mitgliedern des mb hessen, denen das Weihnachtsgeld nicht / oder nicht in der bisherigen Höhe ausgezahlt worden ist, eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Streichung bzw. Kürzung der Sonderzahlungen. Bitte senden Sie uns hierzu Ihren Arbeitsvertrag, ggfs. mit Ergänzungen zu.

Achtung Ausschlussfrist

Bitte beachten Sie, dass in vielen Fällen über den im Arbeitsvertrag häufig in Bezug genommenen, nachwirkenden Bundesmanteltarifvertrag für die Arbeitnehmer in Privatkrankenanstalten für alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis eine so genannte Ausschlussfrist gilt, d.h. der Anspruch auf Zahlung des Weihnachtsgeldes muss dann innerhalb einer Frist von drei Monaten dem Arbeitgeber gegenüber schriftlich geltend gemacht werden. Lehnt der Arbeitgeber nach schriftlicher Geltendmachung den Anspruch auf Zahlung des Weihnachtsgeldes ab, muss der Anspruch unter Umständen gerichtlich verfolgt werden. Hierfür gewähren wir unseren Mitgliedern nach Prüfung der Erfolgsaussichten Prozessvertretung durch die Verbandsjuristen.

Vorsicht bei neuen Verträgen

Beim Abschluss von Neuverträgen bitten wir unbedingt darauf zu achten, dass im Arbeitsvertrag keine Formulierungen wie z.B. "die Zahlung des 13. Gehaltsist freiwillig und jederzeit frei widerruflich" auftauchen. Auch Verweise auf Arbeitsordnungen ("es gilt die Arbeitsordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung") schwächen Ihre Position.

 

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Ärztin – Traumberuf oder Alptraum?

Die Landesärztekammer Hessen stellt die Ergebnisse einer Umfrage zu den Arbeitsbedingungen der Ärztinnen vor. Ihr Fazit:

Der Anteil der Frauen im Arztberuf wird in den kommenden Jahren weiter steigen, aber es fehlt bisher an Initiativen, die Ärztinnen mit Kindern die Arbeit im Krankenhaus erleichtern könnten. Die Landesärztekammer Hessen fordert daher, dass auch angesichts des sich abzeichnenden Ärztemangels kurzfristig insbesondere das Potential an bereits aus- und weitergebildeten Ärztinnen genutzt wird. Es müssen Bedingungen geschaffen werden, die es ermöglichen, Familienpflichten und Berufstätigkeit leichter und flexibler zu koordinieren, um den Arbeitsplatz Krankenhaus für Frauen wieder attraktiver zu machen. Hierzu bedarf es sowohl geeigneter Serviceangebote (z.B. Kinderbetreuung am Krankenhaus u.ä.) als auch vermehrter, verbesserter und an die besonderen Bedürfnisse von Frauen mit Kindern angepasste Teilzeitmodelle.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung: www  Ärztin – Traumberuf mit Hindernissen

PDF im WWW  Hier finden Sie die Ergebnisse der Umfrage (191kB)

und hier ein mb Farben  Kommentar von Dr. Ursula Stüwe

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Weihnachtszuwendung auch bei Anschlussverträgen!!!

Wir hatten im Interesse unserer Mitglieder Herrn Staatsminister Bouffier angeschrieben und darum gebeten, im Falle von Fristverlängerungen und Anschlussverträgen keine Kürzung der Zuwendung (Weihnachtsgeld) vorzunehmen, und hierbei auch darauf hingewiesen, dass diese Vertragsergänzungen nach unserer Auffassung in den meisten Fällen rechtlich nicht haltbar sind.

Wie uns Herr Bouffier mit dem heute eingegangenen Schreiben vom 19.11.2003 mitteilte, soll nun bei Arbeitsverträgen, die im Anschluss an ein am 30.6.03 (Zuwendung) bzw. 31.7.03 (Urlaubsgeld) bestehendes, mit Sachgrund befristetes Arbeitsverhältnis vereinbart wurden, kein Bezug mehr auf die beamtenrechtlichen Regelungen genommen werden, wenn bei den aufeinander folgenden Verträgen wegen des Gleichbleibens der Arbeitsaufgaben und des Arbeitsinhalts ein innerer Zusammenhang besteht. Dies gelte entsprechend, wenn ein befristetes Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis umgewandelt wird. Dies gelte weiterhin, wenn sich unmittelbar an ein ÄIP-Verhältnis ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis anschließe. Entgegenstehende Vertragsgestaltungen sollen rückwirkend geändert werden!

Wir freuen uns mit unseren Mitgliedern, dass die Zuwendung für das Jahr 2003 weiterhin mit dem Bemessungssatz in Höhe von 83,79 % sichergestellt ist. Wir sind aber auch viel zu stolz auf das Erreichte, um es Nichtmigliedern vorzuenthalten. Ach - Sie hatten ohnehin schon vor, Mitglied beim mb hessen zu werden, aber immer wieder kam etwas dazwischen?
Jetzt aber los, MB Farben hier können Sie Ihre Beitrittserklärung abgeben.

Als Mitglied können Sie dann auch in unserem internen Bereich nachlesen, warum einem Gewerkschaftsmitglied das Weihnachts- und Urlaubsgeld nicht so leicht weggenommen werden kann wie Unorganisierten.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Personalratswahlen 2004 - Ärztlicher Einfluss wichtig!

Die Personalräte in öffentlich-rechtlichen Krankenhäusern und Einrichtungen werden im Frühjahr 2004 neu gewählt. Die gegenwärtige Entwicklung in der Gesundheitspolitik und die von der Politik gewollten Auswirkungen der DRGs lassen absehen, dass auf die Krankenhäuser Änderungen in großem Umfang zukommen werden. Anstehende Änderungen der Arbeitszeiten in Folge der europäischen Rechtsprechung und der absehbaren Änderung des Arbeitszeitgesetzes, u.U. auch Privatisierungsbestrebungen etc. lassen eine Beteiligung von Ärztinnen und Ärzten als Mittel der Wahl angezeigt sein.

Aus der Erfahrung vieler Ihrer Kolleginnen und Kollegen ist es unerlässlich, dass ärztliche Mitarbeiter in den Personalräten vertreten sind. Leider ist dies noch immmer viel zu selten der Fall. Beteiligen Sie sich bitte auch unbedingt an den Wahlen, bei Abwesenheit ist auch Briefwahl möglich.

Wir empfehlen daher dringend, Vorbereitungen für eine Wahl von Krankenhausärztinnen und -ärzten in die Personaräte zu treffen. Achten Sie bitte auf die Ankündigungen des örtlichen Wahlvorstandes. Es gilt, zugkräftige Kandidatinnen und Kandidaten zu finden und abzustimmen, in welcher Art und Weise die Wahlvorschläge zusammengestellt werden können.

Abhängig von den örtlichen Verhältnissen wird zu diskutieren sein, ob gemeinsame Wahlvorschläge mit anderen Gruppierungen, insbesondere mit ver.di, oder eigene Wahlvorschläge, sei es als Marburger-Bund-Liste oder freie Listen, aufgestellt werden oder Kandidaturen auf solchen Listen stattfinden. Hierbei unterstützt Sie die Geschäftsstelle des Marburger Bundes Hessen gerne.

Lesen Sie dazu auch:
MB Farben Personalrat - warum denn eigentlich (nicht)?

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

18.11. Großkundgebung in Wiesbaden gegen Studiengebühren und andere Sparbeschlüsse

Auch viele Studierende der Medizin rufen zur Beteiligung an der Großdemonstration und an den Veranstaltungen des Aktionstages auf.

Ausführliche Information dazu:
MB Farben  Studierende der Medizin gegen Studiengebühren in Hessen

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Keine ÄiP-Zulage am Klinikum Offenbach?

Aus Anlass der Mitteilung von Mitgliedern aus dem Klinikum Offenbach, wonach ab dem 01. Juli 2003 neu einzustellende ÄiP eine monatliche Zulage in Höhe von 300 € erhalten, hat der mb hessen den Klinikumsvorstand angeschrieben und den Vorstand gebeten, darauf hinzuwirken, dass auch den vor dem 01. Juli 2003 beschäftigten ÄiP eine Zulage in gleicher Höhe gewährt wird.

Zwischenzeitlich hat sich der Klinikumsvorstand entschieden, vor dem Hintergrund der Jahresabschluss- und Wirtschaftsplanergebnisse keine 'flächendeckende' Zulage und auch darüber hinaus 'keine weiteren persönlichen Zulagen' mehr zu gewähren.

Wir bedauern diese Entscheidung sehr, da eine Zulage insbesondere in Zeiten der Ärzteflucht ein Zeichen zur Honorierung der täglich geleisteten Arbeit von Ärztinnen und Ärzten im Praktikum ist.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

'Bündnis für Arbeit' in der Neurologischen Reha-Klinik Bad Camberg: Weihnachtsgeld gefährdet

Aufgrund 'mangelnder Belegung' und Bilanzverlusten schlägt die Geschäftsleitung der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Camberg und der Rhein-Main-Kliniken GmbH vor, zur Sicherung der Arbeitsplätze im Jahr 2003 auf das Weihnachtsgeld zu verzichten. Zunächst sollte der Betriebsrat zu einem 'Bündnis für Arbeit' bewegt werden, der aber nach intensiven Verhandlungen eine Vereinbarung ablehnte.

Jetzt werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem 'Bündnis für Arbeit auf Mitarbeiterebene - die Zukunft beginnt heute!' aufgefordert, auf das Weihnachtsgeld zu verzichten, das bei einem verbesserten Bilanzergebnis spätestens bis zum Jahr 2008 zurückgezahlt werden soll.

Der Betriebsrat weist ausdrücklich darauf hin, dass die Belegung aktuell über 90% liegt.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Dr. Montgomery Referent bei der Hauptversammlung des Lv

Die Hauptversammlung des mb hessen antizipiert regelmäßig grundlegende berufpolitische Schwerpunkte. So hat auf der Hauptversammlung 2001 der Tarifexperte des mb Bundesverbandes Lutz Hammerschlag über das Arbeitszeitmodell referiert, mit dem der mb auf das EuGH-Urteil reagiert und gezeigt hatte, wie statt vielfach unerwünschter und teurer Schichtdienste die Arbeit mit einem Tag- und einem als volle Arbeitzeit berechneten Nacht(bereitschafts)dienst bewältigt werden kann.

Deshalb freuen wir uns über die Zusage des Vorsitzenden des Bundesverbandes WWW Dr. Frank Ulrich Montgomery für das diesjährige Referat zum Thema: Das EuGH-Urteil und seine Auswirkungen auf Entgelt, Arbeitszeit und Weiterbildung.

Wir sind sicher, dass auch Mitglieder des mb hessen, die keine Delegierte sind, angesichts dieses interessanten Themas die mitgliederöffentliche Hauptversammlung am 15.10.03 in Bad Nauheim besuchen werden.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Noch Plätze frei im 1. Fortbildungskurs "Klinksassistenz" für Arzthelferinnen ab 26.09.03

Diesen Kurs veranstaltet die Carl-Oelemann-Schule der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim. Wegen der freien Plätze wurde auch der Anmeldetermin verlängert.

WWW Weitere Informationen zum Kurs.

Damit soll ein auf der Fachtagung Arbeitsplatz Krankenhaus diskutiertes Modell zur Entlastung der Ärztinnen und Ärzte von Dokumentationsarbeiten und Bürokratie in Hessen umgesetzt werden.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie MB Farben  hier.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Danke für EuGH-Urteil: ...doch lieber in der Schweiz abwarten

Zum Urteil des EuGH vom 9.09.03 erreicht mbhessen folgende E-Mail aus der Schweiz:

Gesendet: Dienstag, 9. September 2003 21:20
An: 'gfuehrung@mbhessen.de'
Betreff: EuGH-Urteil

Lieber Herr Rein,

nochmals herzlichem Dank Ihnen persönlich, aber vor allem auch dem mb, für die beharrliche Auseinandersetzung mit allen politischen, juristischen und medizinischen Instanzen im Zusammenhang mit den unbezahlten und nicht ausgeglichenen Bereitschaftsdiensten in deutschen Krankenhäusern. Ich habe heute das EuGH-Urteil mit grosser Erleichterung zur Kenntnis genommen, möchte das Herannahen "goldener Zeiten" für die Ärzte in Deutschland vorerst aber doch noch lieber in der Schweiz abwarten...

Viele Grüsse aus Zürich

Ihr (Name der Redaktion bekannt)

Bei Interesse an einer ärztlichen Tätigkeit in der Schweiz lesen Sie unser Infoblatt Schweiz in der Kategorie Ausland unseres internen Bereichs:
Startseite Intern Nur für Mitglieder

 

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10. Betriebs-u. Personalrätekonferenz: Termin jetzt entgültig 1.12.03

Am 1.12.2003 wird vom Bundesverband, der auch die Einladungen verschickt, die 10. Betriebs- u. Personalrätekonferenz in München durchgeführt.

WWW Tagesordnung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die MB Farben  Geschäftsstelle des mb Lv Hessen.

 

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Aufruf an die ÄiP in Hessen:
Unterstützen Sie die Landesärztekammer Hessen bei einer repräsentativen Befragung

Viele junge Ärztinnen und Ärzte sind mit den Arbeitsbedingungen unzufrieden, immer mehr scheiden ganz aus der Patientenversorgung aus. Um die Wünsche und beruflichen Pläne junger Ärzte besser kennenzulernen und unterstützen zu können, führt die Landesärztekammer Hessen in Kürze eine repräsentative schriftliche Befragung von Absolventen der Humanmedizin durch. Zur Optimierung des Fragebogens möchte sie vorab eine sogenannte
Gruppendiskussion
mit einigen jungen Ärztinnen und Ärzten durchführen. Dabei handelt es sich um eine ca. einstündige Diskussion zu Fragen wie Studienmotivation und -erfahrungen oder berufliche Wünsche und Ziele. Ihre Meinung ist ihr wichtig, es gibt kein "richtig" oder "falsch". Die Ergebnisse werden in ihrer Summe (d.h. anonym, nicht als Äußerung einer einzelnen Person) von ihr für die Erstellung eines Fragebogens verwertet.

Wann: Donnerstag, den 11. September, 18.30 Uhr
Wo: in Ihrer Klinik, Raum noch offen
Wenn Sie Zeit haben und an der Veranstaltung teilnehmen können, senden Sie bitte bis Montag, den 8. September eine kurze Mitteilung per E-Mail an:
Mail Susanne.koehler@laekh.de

Sie werden dann umgehend über den Ort der Veranstaltung informiert. Bitte informieren Sie auch weitere Kolleginnen und Kollegen über diesen Termin. Frau Köhler würde sich sehr freuen, wenn Sie sich kurzfristig zur Teilnahme an dieser sicherlich sehr spannenden Diskussion entschließen könnten. Vielen Dank!

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Dokumentation der Fachtagung 'Arbeitsplatz Krankenhaus' erschienen

Fachtagung Zu der gemeinsam mit dem mb hessen am 5.12.2002 durchgeführten Fachtagung ist nun die schriftliche Dokumentation erschienen. Immerhin: Für den Abdruck der Arbeitszeitmodelle der LASI, die nicht dem EuGH-SIMAP-Urteil entsprechen, wurde kein Papier mehr verschwendet.

WWW Kurzinfo und Bestellung der gedruckten Ausgabe

PDF im WWW  online-Ausgabe (3,6 MB!)

Zur Erinnerung: Berichte zu ausgewählten Themen und wichtige Dokumente gibt es bereits seit dem Dezember 2002 MB Farben  in unserem Schwerpunkt Ausbeutung.


 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Ein Job, von dem Sie noch nicht einmal zu träumen wagten: Ärztin oder Arzt in der Antarktis

Auf Veranlassung unseres Vorstandsmitglieds Dr. Ursula Stuewe machen wir auf eine ungewöhnliche WWW Stellenausschreibung aufmerksam.

Wollen Sie vorübergehend dem Kliniksalltag entfliehen?
Wenn Sie Chirurg/Chirurgin, am besten mit gründlicher unfallchirurgischer Erfahrung und Kenntnissen in der Zahnmedizin sind, dann wäre ein befristeter 2-Jahresvertrag für den "südlichsten Arbeitsplatz Deutschlands" vielleicht genau das Richtige für Sie!

Bewerben Sie Sich als Arzt/Ärztin und Stationsleiter /-in der einzigen deutschen, ganzjährig besetzten Forschungsstation der Antarktis, der WWW Neumayer - Station.

Frau Stüwe weiss aus eigener Erfahrung, was sie empfiehlt. Als Entscheidungshnilfe lesen Sie am besten ihre Erfahrungsberichte als MB Farben  Expeditionsärztin.

 

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Starteseite von mbhessen.de neu strukturiert

Wir haben aufgeräumt: Die Links zu den Seiten

MB Farben Vorstand,
MB Farben Bezirksverbände und
MB Farben Für Sie aktiv

finden Sie jetzt auf der Seite MB Farben Mein Landesverband

 

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Immer größere Resonanz: Veranstaltungen zum Thema Arzthaftpflicht

Insgesamt zwei zertifizierte Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Arzthaftung hat der MB Hessen im letzten halben Jahr mit dem Gruppenversicherungspartner DBV-Winterthur angeboten. Die praktische Bedeutung dieses Themas findet vor allem bei Ärztinnen und Ärzten im Praktikum Anklang, die in großer Zahl die Veranstaltungen im Universitätsklinikum Frankfurt besuchten und interessiert dem Vortrag von RA Roland Wehn folgten.

Aus ärztlicher Sicht betonte der Leiter der Veranstaltung MB Farben Dr. med. Elmar Lindhorst, wie wichtig Grundkenntnisse der haftungs- und strafrechtlichen Zusammenhänge und Auswirkungen im beruflichen Alltag sind und kündigte eine Fortsetzung der Veranstaltungen an.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Tarifverhandlungen Herz-und Kreislaufzentrum Rotenburg a.d.F. ausgesetzt

Die Verhandlungen zum Abschluss eines Haustarifvertrages wurden ausgesetzt, da noch nicht geklärt ist, wer auf Arbeitgeberseite rechtsverbindliche Vereinbarungen abschließen kann. Die Rechtssicherheit wird voraussichtlich dann hergestellt sein, wenn die Insolvenzpläne gerichtlich bestätigt sind, die Geschäftsführung endgültig bestellt und die Mitarbeiter über den Betriebsübergang informiert wurden.

Hinsichtlich der Übernahme des Tarifergebnisses BAT des öffentlichen Dienstes hat der Geschäftsführer der HKZ GmbH & Co Betriebs KG Herr Engelhoven zunächst u.a. eine Kürzung des Weihnachtsgeldes auf 30 Prozent gefordert, im letzten Gespräch vom 12. Mai aber zugesagt, dass die Arbeitnehmer das erhalten, was Ihnen arbeitsvertraglich zusteht - dies vor allem auf den beharrlichen Druck der Gewerkschaften und der Stimmung auf der Betriebsversammlung hin.

Allen Beschäftigten deren Arbeitsverträge die Formulierung "Gehalt wird in Anlehnung an den BAT gezahlt" enthalten, wird das Tarifergebnis BAT gezahlt. Die Auszahlung erfolgt baldmöglichst. Auch das Urlaubsgeld wird in der gewohnten Höhe ausbezahlt.

Da die Arbeitsverträge der Arbeiter eine Anlehnung an den Manteltarifvertrag Privatkrankenanstalten Hessen enthalten, bei dem seit mehreren Jahren keine Tariferhöhungen stattfanden, sieht Herr Engelhoven für diesen Bereich keine Lohnerhöhung vor, was auch nicht durch angebotene Zugeständnisse an anderer Stelle verhindert werden konnte. Aus Gründen der Gleichbehandlung im Betrieb halten wir aber eine Lohnerhöhung auch in diesem Bereich für erforderlich.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Städtische Kliniken Frankfurt-Höchst: Privatisierung geplant

Auf den Ende März stattgefundenen Personalversammlungen in den Städtischen Kliniken Frankfurt-Höchst wurde den Beschäftigten eröffnet, dass die Stadtverordnetenversammlung eine Privatisierung des bisherigen Eigenbetriebs erwägt. Ein Etatantrag der Stadtverordnetenversammlung mit dem Auftrag, eine bedarfsgerechte und wettbewerbsfähige Patientenversorgung zu gewährleisten, ist bereits gestellt worden.

Die Vertreter der Gewerkschaften wiesen auf den Personalversammlungen darauf hin, dass die Defizite der Kliniken überwiegend auf Verbindlichkeiten beruhen, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Krankenhausbetrieb stehen. So bestehen insbesondere aufgrund bestehender Mietverträge Zahlungsverpflichtungen aufgrund von Leerständen in den Personalwohnhäusern Unterdeckungen in Millionenhöhe.

Die Gewerkschaften Marburger Bund und ver.di werden darauf hinwirken, die Rechte der Mitarbeiter zu sichern.

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Klinikum Hanau: Stellenkürzungen geplant

Mit einer geplanten Stellenkürzung von rund 50 Arbeitsplätzen will das Klinikum Hanau das Defizit von 1,9 Millionen Euro aus dem Jahr 2002 ausgleichen.

Betroffen sollen davon alle Bereiche sein, auch der ärztliche Dienst. Dies stößt bei den ärztlichen Mitarbeitern natürlich auf absolutes Unverständnis. Wie in fast allen hessischen Kliniken auch, haben sie auch im vergangenen Jahr in erheblichem Umfang Überstunden geleistet, die zu einem großen Teil weder in Freizeit noch finanziell ausgeglichen worden sind. Insgesamt haben nach Angaben des Personalrats die 1500 Beschäftigten mehr als 22.000 Überstunden angehäuft. Ein weiterer Abbau ärztlicher Stellen wird diese Situation weiter verschärfen.

Wir empfehlen unseren Mitgliedern daher, dem durch konsequente Geltendmachung von Überstunden entgegenzuwirken. Die Juristen des Landesverbandes stehen Ihnen dabei gerne beratend zur Seite.

 

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Unterschriftenaktion Arbeitszeitgesetz erfolgreich

Über 1.100 Ärztinnen und Ärzte unterschrieben den Aufruf

Die von der Arbeitsgruppe EuGH und dem Marburger Bund Hessen getragene Unterschriftenaktion war in ihrem ersten Schritt erfolgreich. Weit über 1.000 Hessische Ärztinnen und Ärzte stellten Folgendes fest und forderten:

  • Ärztliche Aufgaben sind in der Regelarbeitszeit nicht zu schaffen, Überstunden müssen anerkannt werden
  • Dokumentation der geleisteten Arbeit ist erforderlich, Arbeitszeiterfassungssysteme sind zu installieren
  • Arbeitszeitgesetz, BAT und europäische Standards müssen eingehalten werden
  • Kostenneutralität von DRG- Einführung und EuGH-Urteil ist illusionär, weitere Arbeitsverdichtung wird abgelehnt
  • Motivierende Maßnahmen gegen den sozialen und beruflichen Abstieg des Arztberufs sind einzuleiten
  • Schluss mit erpresserischen Kurzzeitverträgen für Kolleginnen und Kollegen in der Weiterbildung
Wir werden den Brief wie geplant an die Hessische Landesregierung, die Krankenkassen, die Arbeitgeberverbände und die Hessische Krankenhausgesellschaft sowie die Medien weiterleiten und auf die Umsetzung der Forderungen drängen.

PDF Hier können Sie der Brief nachlesen.

 

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Uniklinikum Marburg: ÄiP-Zulage auf 150 € gekürzt

Leider mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass das Universitätsklinikum in Marburg die Zulage für Ärztinnen und Ärzte im Praktikum für Neueinstellungen ab dem 01.01.2003 auf 150 € gekürzt hat. Dadurch entsteht eine Situation, auf die der mb-Hessen das Klinikum bereits bei Beginn der Zulagenregelung immer hingewiesen hat: die unterschiedliche Bezahlung gleich geleisteter Arbeit.

Die Entscheidungsträger im Klinikum wären gut beraten, die Zulagenregelung wieder auf die Höhe von 300 € zurückzuführen. Die Abstimmung findet ja bekanntlich mit den Füßen statt...

 

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www.mbhessen.de/aktuell/histor03.htm
07.09.2007 Verantwortlich:
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