Hinzukommende wurden mit einer Bürgerinfo über Anlass und Ziel des Warnstreiks informiert.
Auch wenn das Wetter nicht ganz so nass war, wie bei der Demonstration am 17.12.04, die meisten Teilnehmer der Kundgebung versuchten dennoch, unter dem überdachten Teil im Eingang des Lahnbergeklinikums Platz zu finden. Das gelang freilich nicht allen.
Die Reden des Vorstandsmitgliedes und Arztes am Marburger KLinikum Dr. Elmar Lindhorst wurden immer wieder von lautem Beifall unterbrochen. Die Darstellung der Zumutungen von Arbeitgeberseite wurde mit Zwischenrufen, Pfiffen, Buhrufen und Pfeifen begleitet. Heftig wurde dem Sprecher der Landesregierung Metz widersprochen, der behauptet hatte, der Streik würde auf dem Rücken der Patienten ausgetragen. Genau das Gegenteil ist der Fall, betonten die Redner der Kundgebung: Bei Andauern der schlechten Arbeitsbedingungen oder gar weiterer Verschlechterung werde die ärztliche Versorgung immer mehr leiden. Es ist ein Streik für die Patienten sowie für eine bessere Lehre und Forschung.
Gerade unter der umsich greifenden Arbeitslosigkeit in der Region sei es unverantwortlich, 10% der klinischen Arbeitsplätze und mehr wegzurationalisieren, wie es die Maßnahmen der Landesregierung zur Folge haben werden.
Bei Rückfragen: Streikleitung
Infos zum Streik:
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