| Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. | ||
Landesverband Hessen |
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Unterschriftenaktion "Arbeitszeitgesetz" gestartet |
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Was dem Uniklinikum Marburg in 2003 droht, wird sich wie ein
Flächenbrand im Land ausbreiten, die Streichung zahlreicher Arbeitsplätze!
Als eine wichtige Gegenmaßnahme wurde bei der
außerordentlichen und sehr gut besuchten Marburger
Bezirksversammlung am 28.11.02
die Geltendmachung der unbezahlten Überstunden hervorgehoben,
denn der finanzielle Ausgleich dafür wurde den Krankenhäusern grundsätzlich
zugesichert.
Wenn wie bisher die Folgen der Sparmaßnahmen durch unbezahlte
Mehrarbeit abgefangen werden, schadet das nicht nur den Patienten
durch übermüdete Ärzte und fördert die Arbeitslosigkeit, sondern
gefährdet in letzter Konsequenz den eigenen Arbeitsplatz.
Um die Verantwortlichen endlich zu Taten statt Worten zu bewegen, startet mb hessen zusammen mit der Arbeitsgruppe EuGH Rhein-Main die Unterschriftenaktion "Arbeitszeitgesetz". Die Unterschriften werden beim mb hinterlegt und lediglich der Brief den Adressaten überreicht: dem Hessischen Ministerpräsidenten, dem Hessischen Sozialministerium, den Krankenkassen sowie den Leitern der Kliniken in Hessen. Auch dann, wenn Sie in Ihrer beruflichen Situation Repressalien fürchten müssen, können Sie mit Ihrer Unterschrift dieser Aktion ungefährdet den notwendigen Schub geben.
Der Aufruf dazu erscheint auch im nächsten Hessischen Ärzteblatt
12/2002 und der nächsten Marburg Bund Zeitung MBZ 17/2002.
Unterschriftenlisten dazu finden Sie
Sprechen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen an, vielleicht liegt ja die Liste schon vor, vom Mitglied des Betriebsrates, des Personalrates, der Mitarbeitervertretung verteilt oder bei unserer Geschäftsstelle angefordert. Wenn nicht, bringen Sie die Liste in Umlauf!
Falls Sie einen Zugang zu unserem internen Bereich besitzen,
können Sie mit wenigen Klicks Und zur konkreten Umsetzung: Wählen Sie für jede Klinik Assistentensprecher, die mit dem Betriebsrat/Personalrat und uns Kontakt halten können. Unsere Juristen kommen gerne zu Betriebsversammlungen, um Sie zu beraten. Sprechen Sie Ihre Vorgesetzten an: Immer mehr leitende Ärzte erkennen, dass ohne Geltendmachung von Überstunden eine Überlastung der Klinik nicht belegt und keine Forderung nach einem Stellenzuwachs begründet werden kann, ja dass dies geradezu eine Einladung an die Sparkommisare zum Streichkonzert ist. Unser Motto: Nach der Etat-Kuerzung arbeiten wir fuer unsere Patienten weiter 110%ig, aber auch nicht mehr!
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www.mbhessen.de/aktuell/uagstart.htm
02.12.2002 Verantwortlich:
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