Archiv 2007

Dürfen Krankenhäuser die Privatliquidation übernehmen und dabei Mitarbeiterfonds austrocknen?

"Immer mehr Krankenhäuser gehen dazu über, mit Chefärzten pauschale Verträge auszuhandeln und die Liquidation bei Privatpatienten selbst vorzunehmen. Damit verzichten die Chefärzte zwar auf die eigene Liquidation, diese findet aber natürlich in gleicher Weise statt. Einzelne Krankenhäuser sind nun dazu übergegangen, den Mitarbeiterpool nicht mehr auszuzahlen, da eine klassische Chefarztliquidation nicht mehr stattfinde und daher kein Anspruch bestehe."

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Hauptversammlung des MB Hessen: Bessere Vergütung für Weiterbildungsassistenten in Kassenpraxen

Wir setzen unsere Berichterstattung über Beschlüsse der Hauptversammlung des Landesverbandes Hessen vom 24.10.07 fort mit dem Beschluss: Der MB Hessen fordert für angestellte Weiterbildungsassistentinnen und Weiterbildungsassistenten in kassenärztlichen Praxen eine angemessene Vergütung, die sich an den Tarifverträgen für Ärztinnen und Ärzte ohne Facharztqualifikation in Kliniken orientiert.

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Hauptversammlung des MB Hessen: Druck auf das Diakonische Werk Hessen-Nassau ausüben

Die Hauptversammlung des Landesverbandes Hessen hat am 24.10.07 beschlossen: Die Hauptversammlung fordert den Vorstand auf, Druck auf das Diakonische Werk Hessen-Nassau auszuüben, um schnellstmöglich bessere Arbeits- und Tarifbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in deren Einrichtung zu erzielen.

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Großer Erfolg für die Ärztegewerkschaft: Marburger Bund im Aufsichtsrat der MediClin AG

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hat am 6. September 2007 einen bemerkenswerten Erfolg bei der Aufsichtsratswahl des in Frankfurt am Main ansässigen MediClin Klinikkonzerns für sich verzeichnen können. In einer Direktwahl sprachen 739 Beschäftigte dem Marburger Bund ihr Vertrauen aus (36,7% der 2 014 gültigen Stimmen).

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MB Hessen am Everest Base Camp

Der Geschäftsführer des MB Hessen RA Udo Rein war vor Beginn der Bergsteigersaison am Mt. Everest Basecamp (5.200 m) in Tibet. Die dort vorhandene saisonale betriebene "Everest Base Camp Medical Clinik" wird voraussichtlich im Frühjahr 2008 wieder Ihre Arbeit aufnehmen.

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Anerkennung der AiP-Phase bei der Eingruppierung: An Hessens Unikliniken kein Thema

Das Arbeitsgericht Magdeburg urteilte am 9.08.07, dass die AiP-Zeit eines klagenden Assistenzarztes der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg als Berufserfahrung im Sinne des Tarifvertrages für die Universitätsärzte (TV-Ärzte TdL, § 16 Abs. 2 Satz 2) anerkannt werden muss (AZ: 6 Ca 944/07).

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Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt

Die Vereinigung der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken und der Marburger Bund haben sich auf die Grundzüge eines Tarifvertrages für die an den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken beschäftigten Ärztinnen und Ärzte geeinigt. Der Tarifvertrag lehnt sich an den für die Universitätsklinika (außer Hessen) geltenden Tarifvertrag (TV-Ärzte/TdL) an, berücksichtigt aber auch Spezifika der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken und ihres besonderen Leistungsspektrums.

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Uniklinikum Gießen Marburg: Vergütung 2006 um 39 Prozent gesteigert

Nein, nicht alle Beschäftigten konnten sich über diesen Zuwachs ihres Einkommens freuen. Wir zitieren aus dem Geschäftsbericht der Rhön-Klinikum AG für 2006: Dem für das Uniklinikum Gießen Marburg zuständigen Vorstandsmitglied Gerald Meder wurde zwar 2006 das Fixum auf 288 k€ (Vorjahr 293) gekürzt, aber die Steigerung der ergebnisabhängigen Vergütung auf 1.559 k€ (Vorjahr 1.072) sowie die Erhöhung der Abfindung auf 244 k€ (Vorjahr 136) haben das mehr als ausgeglichen.

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Uniklinika Gießen und Marburg: Alleine 2002 eine halbe Million Euro mehr für leitende Verwaltungsmitarbeiter - wofür?

Das hatte sich der Hessische Rechnungshof bei seinen Prüfungen gefragt und die Antwort zusammen mit den anderen Prüfergebnissen in den 'Bemerkungen 2006 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes Hessen' im Mai 2007 dem Hessischen Landtag als Drucksache 16/7156 vorgelegt.

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VKA-Krankenhaus und TVöD?

Da reiben sich wohl manche Leserinnen und Leser des Deutschen Ärzteblattes Nr. 20 vom 18.05.07 die Augen, dass die Kreiskrankenhaus Eschwege GmbH lediglich eine Vergütung nach TVöD anbietet, wo doch der Marburger Bund mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) einen Tarifvertrag mit deutlich besseren Konditionen abgeschlossen hat.

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