Archiv 2008

Urteil zum Zusatzurlaub für Bereitschaftsdienst: Arbeitsgericht Frankfurt gibt MB Hessen Recht

Das Arbeitsgericht Frankfurt hat in zwei Entscheidungen vom 18.9.2008, Az.: 21 Ca 1702/08 und Az.: 21/17 Ca 3276/08, den vom MB Hessen durch die Verbandsjuristin RAin Sonja Städele vertretenen Ärzten aus der Klinik Usingen des Hochtaunuskreises und dem Nordwestkrankenhaus Frankfurt Recht gegeben und die Kliniken dazu verurteilt, zwei bzw. vier Tage Zusatzurlaub für geleisteten Bereitschaftsdienst zu gewähren.

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Helios: Aufwandspauschale für Famulatur

Neben den vielen wichtigen Verbesserungen, die der Tarifvertrag zwischen dem Marburger Bund und der HELIOS Kliniken GmbH enthält, darf eine absolute Neuheit nicht übersehen werden: Ab dem 1.10.2008 erhalten Medizinstudierende bei einer Famulatur eine Aufwandsentschädigung von 100 €/Monat.

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1.500 Euro im Monat fürs PJ?

Bis zu1500 Euro im Monat - ein solches beachtliches Salär können Medizinstudierende laut diesem Bericht in der Financial Times Deutschland bei einem PJ in der Schweiz erhalten. Hatten wir bisher eine Aufwandentchädigung in deutschen Kliniken bis 400 € ausmachen können, werden nun bis 700 € angegeben.

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Dem DRK die orangene Karte

Mit Spannung und geballter Faust in der Kitteltasche werden so manche Ärztin und mancher Arzt an den hessischen Krankenhäusern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verfolgen, dass bei unserem Nachbarn NRW nun die Grenze der Geduld erreicht ist.

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Kostentreiber Gesundheitsfond

Nun ist es endlich verkündet: Der Gesundheitsfond wird den gesetzlich Versicherten mindestens 15,5% seines Lohns / Einkommens kosten. Sehr sonderbar mutet allerdings die Begründung der Erhöhung an, ausgehend vom aktuellen durchschnittlichen Beitragsatz von 14,02% und den 0,9%, die der Versicherte alleine tragen muss.

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Ärztin der Goethe-Uniklinik Frankfurt gewinnt Eingruppierungsklage

Der Marburger Bund, vertreten durch die Verbandsjuristin RAin Sonja Städele, hat eine Klage zur Eingruppierung einer Ärztin in die Entgeltgruppe Ä 5 b) Stufe 3 TV-Ärzte Hessen gewonnen. Die Begründung der Entscheidung des Arbeitsgerichts Frankfurt/M. vom 25.9.2008, AZ.: 3 Ca 4578/08, liegt nicht vor.

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Größte Demo des Gesundheitswesen in Berlin mit hessischer Beteiligung

Eigentlich waren “nur” 60.000 Teilnehmer erwartet worden; egal ob Arzt, Schwester, Pfleger, Technischer Mitarbeiter, Mitarbeiter im Versorgungswerk oder in der Verwaltung tätig, alle wollten nach Berlin ziehen um die katastrophale Finanzierung der Krankenhäuser zu kritisieren.

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Klinikumsleitung unbeteiligt an Kürzung der Verweildauer?

‘Es gebe keine Anweisung der Klinikumsleitung an die klinischen Abteilungen zur Verkürzung von Verweildauern’, zitiert die Oberhessische Presse (OP) Marburg am 19.09.08 aus einer schriftlichen Stellungname des Universitätsklinikum Gießen-Marburg, unterzeichnet vom Ärztlichen Geschäftsführer, dem Kaufmännischen Geschäftsführer, dem Ärztlichen Direktor des Standorts Marburg sowie der Pflegedirektorin des Standorts Marburg.

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Neue Präsidiumsspitze: Missachtung von Delegierten?

Die neue Präsidiumsspitze der Landesärztekammer stellt sich heute Nachmittag auf einer Pressekonferenz im Frankfurter PresseClub vor. Der auf der konstituierenden Delegiertenversammlung (DV) am 30.08.2008 neu gewählte Präsident sowie der dort wiedergewählte Vizepräsident möchten dabei der Presse ihre Vorhaben und Perspektiven für die neue Legislaturperiode in einem persönlichen Gespräch vorstellen.

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MB Hessen: Verweigerung der Kammerarbeit?

Eine Verweigerungshaltung haben Delegierte aus den Reihen der ‘Koalition’ zwischen den ‘Fachärzten’ und ‘Hausärzten’ dem MB Hessen vorgehalten, weil sich in der konstituierenden Delegiertenversammlung am 30.08.2008 nach der Wahl einer Präsidiumsspitze unter Ausschluss des MB Hessen niemand zur Mitarbeit in einem der beiden dafür angebotenen zwei Beisitzerposten bereit gefunden hatte.

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