Archiv 2009

Jahresrückblick 2009

Mehr als zufrieden” zeigt sich der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen, Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Scholz mit der Situation des Landesverbandes im Jahr 2009. Die Mitgliederzahlen ruhen (trotz sich immer stärker manifestierenden Ärztemangels) auf einem festen Fundament von fast 10.000 Mitgliedern. Die Geschäftsstelle hat im laufenden Betrieb den Umzug in neue und moderne Räumlichkeiten im Herzen von Frankfurt-Bockenheim kurzfristig gemeistert. Auch die Wahlen in den Bezirksverbänden und im Landesverbandsvorstand haben zu einer ausgewogene Mischung von gremienerfahrenen Mitgliedern und insbesondere jungen Klinikern geführt. Der Geschäftsführende Vorstand konstituiert sich neben Dr. Scholz aus Dr. med. Ursula Stüwe und Dr. med. Lars Bodammer.

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Generationengerechtigkeit im Versorgungswerk - Utopia?

Versorgungswerk kürzt Rentenanwartschaft für Jüngere überproportional hatten wir einen Bericht über das Versorgungswerk (VW) der Landesärztekammer Hessen betitelt. Wir berichteten über die Auswirkungen einer Senkung des Rechnungszinses von 3,5 % auf 3 % auf die Rentenanwartschaften in Abhängigkeit vom Eintrittsalter des Mitglieds, wie sie die Delegiertenversammlung (DV) am 28.11.09 auf Antrag des VW beschlossen hat. Bei einem jüngeren Eintrittsalter musste eine überproportional stärkere Einbuße hingenommen werden, für 25jährige immerhin mehr als 16 %.

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Chirurgie: Verwaltungarbeit und schlechte Work-Life-Balance machen Traumberuf zum Alptraum

Mehr als 3.600 Chirurginnen und Chirurgen nahmen im Rahmen der Jahrestagungen der Fachgesellschaften der Deutsche Gesellschaft für Chirurgie an der weltweit größte Studie teil, in der Ärzte einer Berufsgruppe zu ihrer Lebensqualität befragt wurden. Die ausführliche Auswertung der Befragung wurde für 2010 avisiert.

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Leistungsverdichtung und arbeitsmedizinische Probleme bei Krankenhausärztinnen und -ärzten

"Leistungsverdichtung und arbeitsmedizinische Probleme bei Krankenhausärztinnen und -ärzten", das war das Thema eines Symposiums “Vom Medizinstudium zum Facharzt” im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen am 11.12.09 unter der Leitung von Dr. Kay Großmann und Dr. Susanne Johna.

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DRV: Kein Geld für Ärzte, aber Millionen verschwenden

Die Ärztinnen und Ärzte im Marburger Bund haben den Vollstreik gegen die Deutsche Rentenversicherung (DRV) wieder aufgenommen. Grund sind gescheiterte Tarifverhandlungen wegen eines völlig unzureichenden Angebots der Arbeitgeber. Dabei könnte die DRV weit mehr als die Finanzmittel gewinnen, die sie für eine leistungsgerechte Vergütung qualifizierter Ärztinnen und Ärzte benötigt, würde sie die seit Jahren vom Bundesrechnungshof angemahnte Verschwendung im mehrstelligen Millionenbereich zurückfahren.

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Erfolge bei der Durchsetzung von Altersteilzeit

Erfreulicherweise konnten drei Altersteilzeitverträge nach Einleitung von Klage- bzw. Einstweiligen Verfügungsverfahren durch den Marburger Bund Hessen auf Basis der bis zum 31.12.2009 durch die Bundesagentur für Arbeit bezuschussten Altersteilzeit zum Abschluss gebracht werden.

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Deutsche Rentenversicherung: Warum Ärztinnen und Ärzte streiken

Nicht zuletzt in der Vergütung drückt sich die Wertschätzung eines Arbeitgeber gegenüber seinen Beschäftigten aus. Mit einigen Gegenüberstellungen wollen wir exemplarisch zeigen, warum die bisherigen Verhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gescheitert sind und die im Marburger Bund organisierten Ärztinnen und Ärzte streiken. Dabei müssen wir daran erinnern, dass die aktuelle Vergütung noch deutlich unter dem Angebot der Arbeitgeberseite liegt.

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Hindernisse bei der Weiterbildung: Signifikante Geschlechtsunterschiede - nur in der Schweiz?

In dieser Originalarbeit (Karriereförderliche und karrierehinderliche Erfahrungen in der Weiterbildungszeit junger Ärztinnen und Ärzte, Dtsch Med Wochenschr 2009,134:24512-2457) schildern Prof. Barbara Buddeberg-Fischer et al. die Ergebnisse einer Schweizer Longitudinalstudie.

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Versorgungswerk kürzt Rentenanwartschaft für Jüngere überproportional

Die Berichterstattung zu einem wichtigen Beschlussantrag des Versorgungswerkes (VW) in der Delegiertenversammlung (DV) der Landesärztekammer Hessen am 28.11.09 werden wir auf zwei Beiträge verteilen. In diesem ersten wollen wir versuchen, die komplexen Zusammenhänge transparent zu machen und Ursache wie Wirkung des Beschlussantrags darzustellen. Ein weiterer Beitrag wird den Versuch des MB Hessen schildern, die nachteiligen Folgen vor allem für die jüngeren Mitglieder des VW zu dämpfen oder sogar möglichst zu kompensieren.

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PJ an der JLU-Giessen: Müssen wir uns das gefallen lassen?

PJler, Medizinstudierende im Praktischen Jahr, sind von morgens bis teilweise spät abends im Krankenhaus. Die Aufgaben gehen von Blutentnahme, über Vigo legen, Antibiose anhängen, EKG schreiben, Patienten aufnehmen, im Op-Saal Haken halten, Verband wechseln, Botengänge erledigen, Organisieren und Telefonieren bis hin zur Teilnahme an der Visite. Bei so vielen Aufgaben wird allerdings immer wieder die vermeintlich lehrreiche Visite verpasst.

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