Archiv 2009

Auswanderung einer Ärztin: ifo berechnet Folgekosten falsch

Entgangene Einnahmen von 1,075 Millionen Euro für öffentliche Kassen berechnete das ifo-Institut München (CESifo-Gruppe) als Folge der Auswanderung einer deutschen Ärztin, die während der Facharztweiterbildung im Alter von 30 Jahren den hiesigen Arbeitsbedingungen den Rücken kehrt.

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LAG Hessen bleibt bei seiner Rechtssprechung - BAT: Höchste Lebensaltersstufe geltend machen!

Wir hatten bereits über die Rechtsprechung des LAG (Landesarbeitsgericht) Hessen informiert, das in den gestaffelten Lebensalterstufen des BAT eine unzulässige Altersdiskriminierung gesehen und dem Kläger Recht gegeben hatte, in die höchste Lebensaltersstufe (47. Lebensjahr) eingestuft zu werden.

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Anrechnung der AiP-Zeit bei Eingruppierung: An Hessens Uniklinika tarifvertraglich gesichert

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zählt die Zeit als Arzt im Praktikum (AiP) an nichthessischen Unikliniken, also im Geltungsbereich des TV-Ärzte/TdL, nicht für den Stufenaufstieg. Besonnene Arbeitgeber haben, wohl beraten durch die Tarifexperten des MB Hessen, mit ihm im TV-Ärzte/Hessen eindeutig vereinbart, dass auch eine Tätigkeit als Arzt im Praktikum in vollem Umfang bei der Eingruppierung zu berücksichtigen ist.

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Kliniken im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau: 160 Ärztinnen und Ärzte fordern besseres Tarif-Niveau

Am 22. September hat der Geschäftsführer des Marburger Bundes (MB) Hessen, RA Udo Rein (li. im Bild), Herrn Oberkirchenrat Thomas Erler vor einer Sitzung der Arbeitsrechtlichen Kommission die von 160 Ärztinnen und Ärzten unterschriebene Forderung nach Übernahme des arztspezifischen Tarifvertrages TV-Ärzte/VKA (VKA: Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) übergeben.

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Kindererziehungszeiten: Anrechnung bei der Altersrente

Anfang 2008 hatte das Bundessozialgericht (BSG) entschieden (Az.: B 13 R 64/06 R), dass die gesetzliche Rentenversicherung auch für kindererziehende Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke Kindererziehungszeiten anerkennen muss, wenn diese in den Versorgungswerken nicht systematisch vergleichbar wie in der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden.

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Arbeitgeberangebot: 1 Jahr „Nullrunde“

Der Marburger Bund (MB) hat den Entgelttarifvertrag mit der HKZ GmbH & Co. Betriebs KG (Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg/Fulda) am 12. Dezember 2008 zum 30. Juni 2009 gekündigt und die Aufnahme von Tarifverhandlungen gefordert. Die Gehälter liegen seit Januar 2009 bei Assistenzärzten rd. 2,5 % und bei Fachärzten rd. 5,4 % unter den Tarifgehältern im kommunalen Bereich.

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Kindererziehungszeiten unter 60 Monaten können nachversichert werden

Noch in der laufenden Legislaturperiode wurde das Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch, zur Errichtung einer Versorgungsausgleichskasse und anderer Gesetze vom 15. Juli 2009 (BGBI. I, Nr. 42/2009, Seite 1939ff.; die Änderung des § 208 findet sich auf S. 1945) beschlossen.

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Staatsminister Jürgen Banzer: Mehr ärztliche Kompetenz in die regionalen Krankenhauskonferenzen

Am 2.09.09 stellte sich der hessische Staatsminister für Arbeit, Familie und Gesundheit den Delegierten der Landesärztekammer Hessen zu einem etwa zweistündigen Gespräch zur Verfügung, über das die Delegierte der Liste Marburger Bund Hessen Dr. Susanne Johna berichtet.

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Arbeitsgericht Marburg: Ordnungsgeld bei Anordnung von Überstunden ohne Zustimmung des Betriebsrates

Das Arbeitsgericht Marburg hat am 1.09.09 dem Betriebsrat des Uniklinikums Marburg in einem Streit um die Anordnung von Überstunden Recht gegeben, wie die OP Marburg am 02.09.09 ausführlich berichtete (eine Kurzfassung der Meldung finden Sie hier): Die Anordnung von Überstunden ist auch in einer Klinik mitbestimmungspflichtig.

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Nahes Ziel der Ärzteflucht vor Hierarchie und Bürokratie in Krankenhäusern: Luxemburg

Ein Bericht eines nach Luxemburg (das gelobte Land für Ärzte) ausgewanderten Kollegen in der Online-Ausgabe der Aachener Nachrichten unterstreicht, wie berechtigt die Kritik des 1. Vorsitzenden des MB-Bundesverbandes Rudolf Henke an der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ist: Statt gegen den sich dramatisch verschärfenden Ärztemangel nur nach einer Vermehrung der Studienplätze zu rufen, solle sie erst einmal vor ihrer eigenen Türe kehren!

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