Archiv 2010

Alarmierende Ärzteflucht aus Kinder- und Jugendmedizin Marburg?

Oberärzte schlagen Alarm titelt fr-online.de diesen Bericht aus dem privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg Standort Marburg. Acht Oberärzte des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin sollen in einem Brandbrief an die kaufmännische Geschäftsleitung vor den gefährlichen Folgen gewarnt haben, die eine weitere Ausdünnung der Personaldecke auf die Krankenversorgung sowie Aus- und Weiterbildung hat.

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KDAVO: Änderungen der Vergütung ab 1.04.10

Die Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) hat am 17. März 2010 beschlossen, in der Kirchlich-Diakonischen Arbeitsvertragsordnung (KDAVO) die Vergütung für die in einer Einrichtung des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN) beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 1. April 2010 neu festzusetzen.

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ELENA-Datenbank löschen

Die zentrale Datenbank mit allen seit dem 1.01.10 auf Vorrat gesammelten Daten der Arbeitnehmer aus der ganzen Bundesrepublik zu löschen, ist die Kernforderung der Verfassungsbeschwerde von 22.005 Bürgerinnen und Bürger, die heute beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht worden ist. Den geradezu dramatischen Endspurt bei der Erfassung der Flut von Vollmachten innerhalb von etwa zwei Wochen beschreibt diese Nachricht der Organisatoren des FoeBuD e.V.

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Evaluation der Weiterbildung: LÄKH schneidet schlechter ab

In dieser Meldung über die Ergebnisse der Evaluation der Weiterbildung durch die Bundesärztekammer klopft sich die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) gewissermaßen selbst auf die Schulter: ‘“Das erfreuliche Resultat der Befragung vorweg: Mit der Note 2,64 entspricht die “Globalbeurteilung” der Facharzt-Weiterbildung in Hessen durch die jungen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung dem Bundesdurchschnitt (Note 2,54),” teilte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute in Frankfurt mit. Diese Übereinstimmung gelte im Wesentlichen auch für die anderen Resultate der Befragung.

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Warnstreik in Köln – seine Nebenwirkungen!

Die Demonstration in Köln zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern im Bereich der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) nutzten Kolleginnen und Kollegen des Klinikums Offenbach und der Dr. Horst-Schmidt Kliniken Wiesbaden gleich zu einem vertiefenden Kennenlernen.

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Rund 1.200 Ärztinnen und Ärzte protestieren in Köln gegen miserables VKA-Angebot

Ein Bericht des WRD hat rund 1.200 Ärztinnen und Ärzte bei der zentralen Demo in Köln gezählt. Sie protestierten im Vorfeld der nächsten Verhandlung am Abend des 22.03.10 in der Tarifrunde 2010 mit der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) gegen ein völlig unzureichendes Angebot der Arbeitgeber.

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Stoppt das Datenmonster ELENA

In diesem ZEIT-Artikel wird (auf Seite 2) als eine von zwei gegen ELENA kämpfenden Gewerkschaften der Marburger Bund angeführt: “Die Möglichkeit zur einseitigen Darstellung von arbeitsrechtlichen Konflikten entsetzt auch den Marburger Bund…

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Marburg hängt Kassel ab - Kassel schlägt zurück

Immer weniger Medizinstudierende in der letzten Ausbildungsphase, dem praktischen Jahr (PJ), schickt der Fachbereich Medizin der Universität Marburg in sein Lehrkrankenhaus Klinikum Kassel. Gab es bei der Einführung des PJ noch Zurückhaltung der Studierenden gegen eine Verschickung nach Nordhessen, wandelte sich das Bild rasch, nachdem sich herumgespochen hatte, wieviel praxisnäher die Tätigkeit und intensiver die Ausbildung an diesem Lehrkrankenhaus war. In den besten Zeiten zog es bis 80 pro Jahr dorthin, berichtet hier die HNA.

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Für die HSK ein Verlust, für den MB Hessen ein Gewinn

Die Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden haben eine langjährige Mitarbeiterin verloren: Dr. Ursula Stüwe ist Rentnerin geworden. Der Vorstand des MB Hessen hatte dazu auf seiner Sitzung am 09.03.2010 eine andere Sicht: Von Stüwe wissen wir, dass es auch ein Leben außerhalb der Berufs- und Verbandspolitik gibt, dennoch sind die Erwartungen an den nun noch stärkeren Einsatz der ersten stellvertretenden Vorsitzenden im Team des geschäftsführenden Vorstandes unseres Landesverbandes hoch.

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Auch hessische Krankenhausgesellschaft stellt Ärztemangel fest

Nach diesem Artikel der HNA.de stimmt mit ca. 600 offenen Stellen im ärztlichen Bereich das Ausmaß des Ärztemangels an hessischen Krankenhäusern mit den bundesweiten Zahlen der deutschen Krankenhausgesellschaft überein, die hier 5.000 offene Stellen genannt hatte. Damit setzt sich auch die hessische Krankenhausgesellschaft in einen Widerspruch zum GKV-Spitzenverband, dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der hier keinen Ärztemangel sehen wollte.

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