Archiv 2010

Führt das Präsidium die Beschlüsse der Delegiertenversammlung durch?

Führt das Präsidium die Beschlüsse der Delegiertenversammlung durch? Diese Frage stellten sich wohl die Autorin und Autoren dieses Antrags auf der Delegiertenversammlung (DV) der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) am 28.11.09: “Das Präsidium der LÄKH wird beauftragt, den Delegierten mit dem Versand des Beschlussprotokolls der heutigen DV eine Beschlussliste der DV der letzten beiden Jahre mit dem aktuellen Umsetzungsstand vorzulegen.

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Tarifvertrag Tabellenentgelt Krankenhaus Nordwest GmbH Frankfurt abgeschlossen

In den Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte der Krankenhaus Nordwest GmbH und der Hospital zum Heiligen Geist GmbH in Frankfurt/M. konnte ein erstes Teilergebnis erzielt werden. Die Ärztinnen und Ärzte dort unterlagen bislang keiner Tarifbindung, sondern waren in Ihren Arbeitsverhältnissen vom Arbeitgeber einseitig vorgegebenen so genannten “Vergütungsrichtlinien” unterworfen.

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Finanzausschuss der LÄKH: Dr. Golla Vorsitzender

Am 10.02.10 wählte der Finanzausschuss der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) Dr. med. Günther Golla zu seinem Vorsitzenden. Diese Position war vakant geworden, als der bisherige langjährige Vorsitzende Dr. med. Norbert Löschhorn (Liste Ältere Ärzte) auf der Delegiertenversammlung am 28.11.09 aus persönlichen Gründen für den Februar 2010 seinen Rücktritt erklärt hatte.  Löschhorn will im Haushaltsausschuss weiter als einfaches Mitglied mitarbeiten.

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AR-Wahl Rhön-Klinikum AG: Hessische Kompetenz steht zu Wahl

Das weitaus größte Klinikum der Rhön-Klinikum AG steht in Hessen: das Universitätsklinikum Gießen-Marburg. Da liegt es habe, bei den Wahlen zum Aufsichtsrat (AR) Kandidaten aufzustellen, die bei der Zusammenarbeit mit der Rhön-Klinikum AG besondere Erfahrungen erworben haben.

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Asklepios Neurologische Klinik Bad Salzhausen: Einbezug in den Konzern-Tarifvertrag

Dem Marburger Bund Hessen ist es gelungen, die Asklepios Neurologische Klinik Bad Salzhausen rückwirkend zum 1. Juni 2009 in den TV-Ärzte Asklepios, den TV-Ärzte Entgelt Asklepios und den TVÜ-Ärzte Asklepios einzubeziehen.

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Weiterbildung in der Allgemeinmedizin: Förderbetrag auf 3.500 Euro erhöht

Der Marburger Bund hat sich erfolgreich für eine Erhöhung der Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin eingesetzt. Der Förderbetrag für die Beschäftigung eines Arztes in einer anerkannten Weiterbildungspraxis Allgemeinmedizin beträgt nun ab 1. Januar 2010 3.500 €. Der Vertragsarzt soll diesen Betrag auf die im Krankenhaus übliche Vergütung anheben. Hierfür hält die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) einen Betrag von 4.000 € für angemessen. Jeder im Krankenhaus Beschäftigte weiss allerdings aus eigener Erfahrung, dass dieser Betrag zu niedrig ist. Das Statut der KVH finden Sie hier.

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PR-Wahl am Uniklinikum Frankfurt: MB-Liste wieder erfolgreich

Die gute Nachricht: Etwa Zweidrittel der abgegebenen Stimmen entfielen auf die Kandidaten der Liste des MB, Dr. med. Carlos-Bernhard Gonzalez-Hofmann und Dr. med. Jörg-Peter Beyer, die damit beide wieder in den Personalrat des Uniklinikums Frankfurt/M. gewählt worden sind. Beide Kandidaten konnten damit an ihren Erfolg in 2008 anknüpfen. Dr. Gonzalez-Hofmann wurde in der konstiturierenden Sitzung wieder zum stellv. Vorsitzenden des PR gewählt.

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Tarifvertrag mit der Wicker-Gruppe abgeschlossen

Nach dem ersten rehaspezifischen Tarifabschluss für Ärztinnen und Ärzte in Hessen für die Wicker-Kliniken in Bad Homburg aus dem Jahr 2008 haben sich Vertreter von Marburger Bund und der Wicker-Gruppe am 13.01.2010 auf einen arztspezifischen Tarifvertrag für die Kliniken der Wicker-Gruppe geeinigt. Damit sind nahezu alle Kliniken der Gruppe jetzt in einer Tarifbindung - einschließlich der Kliniken in Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Für die Werner Wicker-Klinik in Bad Wildungen-Reinhardshausen und die Habichtswaldklinik in Kassel muss noch gesondert verhandelt werden. Der ‘Pionier’-TV mit der Wicker Klinik Bad Homburg bleibt weiter bestehen.

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27,8 Prozent mehr Gehalt an der HSK Wiesbaden

27,8 Prozent mehr Gehalt an der HSK Wiesbaden - das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Nicht für alle. Über dieses Mehr an Gehalt konnte sich 2008 lediglich der Geschäftsführer der Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK), Holger Strehlau, freuen. Wenn Sie jetzt besorgt nachrechnen, dass bei einem kleinen Grundgehalt eine geringe zusätzliche Summe sich rasch zu einer relativ hohen Steigerung auswachsen kann, können wir Sie beruhigen: Waren es 2007 noch karge 277.000 €, summierten die sich 2008 mit dem Zusatzbetrag von 77.000 € zusammen auf 354.000 €.

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Kein zentrales Streikregister ELENA

Die Ablehnung des zentralen elektronischen Streikregisters ELENA, das mit Beginn des neuen Jahres 2010 angelaufen ist, durch den Marburger Bund ist ebenso so entschieden wie durch andere Gewerkschaften: Der Vorsitzende des Marburger Bundes Bundesverband, Rudolf Henke, will rechlich überprüfen lassen, ob die Datenerhebung nicht eine verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung und ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist.

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