Archiv 2013

Zwang zur Tarifeinheit ist rechtswidrig und freiheitsfeindlich

„Die Koalition aus Union und SPD hat sich mit ihrer Ankündigung, die Tarifeinheit gesetzlich regeln zu wollen, eine schwere Hypothek aufgeladen. Es ist widersinnig, rechtswidrig und freiheitsfeindlich, das Recht aller Berufe in Frage zu stellen, sich gewerkschaftlich zu organisieren und eigenständig Tarifverträge zu schließen. Wir hoffen, dass sich im Laufe der weiteren Beratungen die Einsicht durchsetzt, dass eine gesetzlich verordnete Tarifeinheit im klaren Widerspruch zu den Grundwerten unserer Verfassung steht“, erklärte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, zu der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Regelung, den Grundsatz der Tarifeinheit nach dem betriebsbezogenen Mehrheitsprinzip gesetzlich festzuschreiben.

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Marburger Bund Hessen wehrt sich gegen die geplante Tarifeinheit

Die Freiheit, sich in der Gewerkschaft seiner Wahl zu organisieren und mit dem Arbeitgeber in Verhandlungen zu treten, ist im Grundgesetz Artikel 9, Absatz 3 verankert. Die Verhandlungsführer von CDU und SPD wollen im Koalitionsvertrag die sogenannte Tarifeinheit festschreiben. Hiernach darf nur diejenige Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber Tarifverhandlungen führen, welche die meisten Mitglieder im Betrieb hat.

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Tarifpluralität: Ärztekammer Hessen unterstützt den Marburger Bund

Als gefährliche Gedankenspiele bezeichnet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach die Pläne der schwarz-roten Koalitionäre in Berlin, künftig nur noch eine einheitliche Tarifregelung pro Krankenhaus gelten zu lassen. Ein Zwang zur Tarifeinheit, wie ihn die Arbeitsgruppe „Arbeit und Soziales“ von CDU/CSU und SPD vorsehe, widerspreche nicht nur der im Grundgesetz Artikel 9 Absatz 3 verankerten Koalitionsfreiheit. Er würde auch den Arbeitsplatz Krankenhaus deutlich unattraktiver machen und damit die ärztlichen Nachwuchsprobleme noch verstärken.

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Zeit-Artikel: "Patientendaten: Behandeln statt verkaufen"

Die aktuellen Ausgabe der ZEIT (2013/48) hat das Thema: “Patientendaten: Behandeln statt verkaufen“ aufgegriffen. Auch Vorstandsmitglied Dr. Lars Bodammer wird in diesem Artikel zitiert: "Das Vertrauensverhältnis ist die Basis, auf der wir Ärzte arbeiten. Wir dürfen es nicht verkaufen."

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Land Hessen: Zahnärzte jetzt mit Tarifvertrag

Die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Hessen haben endlich eigene tarifvertragliche Regelungen. Das Unterschriftsverfahren für den Tarifvertrag ist seitens der verantwortlichen Gremien des Landes Hessens, des „Carolinums“ und des MB abgeschlossen.

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Aktive Mittagspause am Neurologischen Rehazentrum Wiesbaden

Die Ärztinnen und Ärzte am Neurologischen Rehazentrum in Wiesbaden haben am Dienstag (19. November) mit einer „Aktiven Mittagspause“ ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag Nachdruck verliehen. 19 Ärztinnen und Ärzte (insgesamt arbeiten 24 Ärztinnen und Ärzte am Rehazentrum) hatten sich dazu vor der Klinik versammelt.

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MB: Zwang zur Tarifeinheit schreckt Fachkräfte ab

„Zwang zur Tarifeinheit ist das Gegenteil von Tarifautonomie. Arbeitnehmer können selbst entscheiden, welche Gewerkschaft sie in Tarifverhandlungen vertritt und brauchen dafür keinen Vormund. Dieses Recht kann der Gesetzgeber nicht einschränken, ohne die Verfassung zu verbiegen“, kommentierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, die heute bekannt gewordene Vereinbarung der Koalitionsarbeitsgruppe Arbeit und Soziales über eine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit.

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Marburger Bund Hessen einigt sich mit Kerckhoff-Klinik

Der Marburger Bund Hessen hat sich mit der Kerckhoff-Klinik auf einen neuen Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte geeinigt. Das Tabellenentgelt steigt in zwei Schritten um insgesamt 4,6 Prozent. Zudem haben sich die Zeitzuschläge für Vollarbeit in der Nacht und Rufbereitschaft sowie für Bereitschaftsdienst in der Nacht und an Sonntagen erhöht. Änderungen gibt es auch bei den Urlaubstagen und beim Zusatzurlaub: Hier gibt es jetzt ab bereits 144 Stunden geleistete nächtlicher Bereitschaftsdienst einen Tag Zusatzurlaub.

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Marburger Bund warnt eindringlich vor Festlegung auf Tarifeinheit

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund appelliert an die Mitglieder der Koalitionsarbeitsgruppe Arbeit und Soziales, von einer Vereinbarung abzusehen, die eine gesetzliche Erzwingung der Tarifeinheit im Betrieb („Ein Betrieb – ein Tarifvertrag, eine Gewerkschaft“) zum Ziel hat.

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Neue Landesverbandsvorsitzende ist Dr. Susanne Johna

Auf der Klausurtagung des Marburger Bundes in Fulda ist Dr. Susanne Johna zur Landesverbandsvorsitzenden gewählt worden. 1. stellv. Vorsitzender im geschäftsführenden Vorstand ist PD Dr. Andreas Scholz, 2. stellv. Vorsitzender ist Dr. Lars Bodammer.

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