123. MB-Hauptversammlung: Beschlüsse zur PJ-Aufwandsentschädigung

Der Marburger Bund hat auf seiner 123. Hauptversammlung in Hannover einige Beschlüsse gefasst, die für Studierende relevant sind. Vor allem betreffen die Forderungen das Praktische Jahr.

Hier eine Zusammenfassung der Beschlüsse:

Der Marburger Bund fordert  die Bundesregierung und den Bundesrat dazu auf, die Deckelung der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr aufzuheben.

Des Weiteren fordert der Marburger Bund die Universitätskliniken und akademischen Lehrkrankenhäuser auf, flächendeckend eine angemessene Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr (PJ) zur Verfügung zu stellen – was vor allem zurzeit für die Studierenden an der Uni Frankfurt ein aktuelles Thema ist.  Als Mindestgrenze gilt der Bafög-Höchstsatz.

Außerdem  fordert der MB die Medizinischen Fakultäten in Deutschland auf, Studientage im Praktischen Jahr wieder bzw. weiterhin zu gewähren und entsprechende Rahmenbedingungen in den Studien- oder PJ-Ordnungen zu schaffen. Zudem werden die Universitätskliniken und akademischen Lehrkrankenhäuser aufgefordert, flächendeckend Studientage zu gewähren.

Der Marburger Bund hat zudem die Überlegungen verschiedener Fakultäten zur Schaffung von Pflichttertialen an den jeweiligen Heimatuniversitäten oder deren Lehrkrankenhäusern abgelehnt und fordert die vollständige Gewährleistung der Mobilität im Praktischen Jahr, die im Rahmen der Approbationsordnung zugesichert wird.

Auch lehnt der Marburger Bund Einschränkungen bei der Aufteilung von PJ-Tertialen (sog. “PJ-Splitting”) durch Landesprüfungsämter ab. Insbesondere ein Verbot der Aufteilungsvariante "8 Wochen Ausland / 8 Wochen Ausland" wird explizit abgelehnt. Der Marburger Bund fordert die PJ-Mobilität auch außerhalb Deutschlands in vollem Umfang zu ermöglichen.

Die Beschlüsse als PDF

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