UKGM: Bemühen um eine konstruktive Zusammenarbeit der Rhön-Klinikum AG mit der kaufmännischen Geschäftsführung nicht erkennbar

Das nicht erkennbare Bemühen um eine konstruktive Zusammenarbeit der Rhön-Klinikum AG mit der derzeitigen kaufmännischen Geschäftsführung des UKGM (Universitätsklinikum Gießen-Marburg) stößt auf absolutes Unverständnis der gesamten Ärzteschaft in Gießen und Marburg. Die aktuellen Leistungssteigerungen sind ganz wesentlich auch das Verdienst der bisherigen Amtsträger an beiden Standorten.” lautet das vollständige Zitat der in unserem Titel angesprochenen These Nr. 20 dieses Thesenpapiers der Konferenz der Klinikdirektoren am UKGM beider Standorte Gießen und Marburg, über das wir hier berichtet haben.

Wie kurzlebig solche Thesen sein können, zugleich aber ihre Wahrheit in makabrer Weise bestätigt wurde, zeigte sich schon jetzt am Schicksal der These Nr. 19:

Es stellt sich die Frage, ob das Projekt der Privatisierung einer Universitätsklinik durch ein börsennotiertes Unternehmen nach guten Anfangserfolgen nunmehr als gescheitert anzusehen ist oder ob eine Veränderung des Geschäftsmodells der Rhön-Klinikum AG, z. B. im Sinne eines Ansatzes erreichbarer Renditevorgaben das gesamte Projekt doch noch auf den Erfolgsweg zurückbringen kann. Die hohe Fluktuation in der kaufmännischen Geschäftsführung des UKGM mit der jetzt erfolgten 15. und 16. Berufung eines Geschäftsführers innerhalb von 6 Jahren ist Ausdruck von nachhaltig unrealistischen Vorgaben hinsichtlich erreichbarer wirtschaftlicher Ergebnisse.

Wenige Tage später war die 16. Berufung eines Geschäftsführers schon wieder Vergangenheit: Hier informiert die Rhön-Klinikum AG am 3. April 2012 über einen neuen Geschäftsführer.

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