Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt

Die Vereinigung der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken und der Marburger Bund haben sich auf die Grundzüge eines Tarifvertrages für die an den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken beschäftigten Ärztinnen und Ärzte geeinigt. Der Tarifvertrag lehnt sich an den für die Universitätsklinika (außer Hessen) geltenden Tarifvertrag (TV-Ärzte/TdL) an, berücksichtigt aber auch Spezifika der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken und ihres besonderen Leistungsspektrums.More...

Der Tarifvertrag wird rückwirkend zum 1. Januar 2007 inkrafttreten und die Tabellengehälter werden analog des Tarifvertrages für die Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken der Länder gestaltet (TV-Ärzte/TdL), für die Fachärzte wird es allerdings noch zwei weitere Gehaltsstufensteigerungen geben. "Damit werden sich insgesamt die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte an der BG-Unfallklinik deutlich verbessern", sagte der Geschäftsführer des Marburger Bundes Hessen, RA Udo Rein. Darüber hinaus wurde bereits jetzt festgelegt, dass sich die Tarifgehälter zum 1. Januar 2008 um 2,9 % erhöhen werden.

Erstmalig wurde auch eine Freistellung für Fortbildungsmaßnahmen von fünf Tagen vereinbart.

Weiterhin enthält die Einigung eine klare und nicht missdeutbare Regelung zur Eingruppierung von Oberärzten. "Vergütungsrelevante Eingruppierungsprobleme von Oberärzten, die in den hessischen Universitätskliniken und einigen kommunalen Krankenhäusern vorkommen, können somit vermieden werden", sagte Udo Rein "und damit wird sich die Marktposition auf dem angespannten ärztlichen Arbeitsmarkt ganz erheblich zugunsten der BG-Kliniken verbessern".

Der Tarifvertrag wird in diesen Tagen redaktionell ausformuliert und soll Anfang Juli unterzeichnet werden.

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Die MB-Verhandlungsführer waren Lutz Hammerschlag, Leiter Tarifpolitik, (links) und RA Rolf Lübke, Geschäftsführer Lv NRW-Rhld.-Pfalz (rechts).

 

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