Besseres Einkommen am HKZ Rotenburg /Fulda: Tarifverhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Diesen Beitrag, vom 10.11.09, haben wir aufgegriffen, um auf die bereitgestellten Dokumente hinzuweisen:

  • Anlage 1a (§ 3 Abs. 1. HKZ-Entgelt-TV Marburger Bund): Entgelttabellen der HKZ GmbH & Co. Betriebs KG,
    Gültig ab
    01.08.2010 bis 31.08.2011 und
    01.09.10. bis 31.12.2011
  • Anlage 1 b (§ 3 Abs. 2, 5 und 10 HKZ-Entgelt-TV) Eingruppierungsordnung / Tätigkeitsmerkmale
    (Ärztlicher Dienst) der HKZ GmbH & Co. Betriebs KG
  • Anlage 1 c (§ 3 Abs. 10 HKZ-Entgelt-TV) Zulagentabelle der HKZ GmbH & Co. Betriebs KG

Der Marburger Bund Hessen hat sich am 28. Oktober 2009 in einem Eckpunktepapier mit der HKZ GmbH & Co. Betriebs KG auf eine rückwirkende Verbesserung der Einkommen sowie weitere Veränderungen des Tarifvertrages-Ärzte/HKZ geeinigt. Hier erläutern wir die Eckpunkte zum Tarifvertrag und die Entgelttabelle, die wir bereits bereitgestellt hatten.

Vorteile für Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung und bei Fachärzten

Die Tabellenentgelte steigen rückwirkend ab 1. Juli 2009 auf das Tabellenniveau des TV-Ärzte/VKA (heruntergerechnet auf die 38,5 Stundenwoche) mit einer Laufzeit bis 31. Juli 2010. Hierbei ist besonders darauf hinzuweisen, dass Assistenzärzte in der Entgeltgruppe Ä1 in den Stufen 3 und 4 nur 12 statt 18 Monate verweilen und bereits nach vier Jahren Weiterbildung in die höchste Stufe 5 gelangen! Die Verweildauer der Fachärztinnen und Fachärzte der Entgeltgruppe Ä2 wurde gegenüber der alten Regelung in der Stufe 4 um 1 Jahr und in der Stufe 5 um 2 Jahre verkürzt.

Ab 1. August 2010 werden die Tabellenwerte dann um 2,5 % erhöht und ab 1. September 2011 findet nochmals eine Erhöhung um 1,2 % statt. Die Laufzeit ist bis 31. Dezember 2011 festgelegt.

Verbesserungen bei Bereitschaftsdienst und Zuschlägen

Vereinbart wurde weiter, dass der Sonntagszuschlag ab 1. Juli 2010 von derzeit 25 % auf 30 % erhöht wird. Der Zeitzuschlag für Nachtarbeit beträgt ab 1. Januar 2010 an Stelle von 1,28 € 10 % des Stundenentgelts, was fast einer Verdoppelung gleich kommt.

Die Bereitschaftsdienstentgelte werden rückwirkend ab 1. Juli 2009 über das Niveau des TV-Ärzte/VKA angehoben und betragen in der Ä1 22,80 €, in der Ä2 27,90 € und in der Ä3 32,30 €. Auch diese Werte erhöhen sich ab 1. August 2010 um 2,5 % und ab 1.9.2011 noch einmal um 1,2 %. Des Weiteren wird die bestehende Funktionszulage auf 317 € erhöht.

Die örtliche Tarifkommission und der Landesverbandsvorstand haben den Eckpunkten zugestimmt.

Das Engagement der Beschäftigten hat sich gelohnt.

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