Dr. Matthias Moreth erhält MB-Ehrenreflexhammer

Auf MB-Hauptversammlungen ist es gute Tradition, verdiente MB-Mitglieder mit dem Ehrenreflexhammer des Verbandes zu würdigen. Diese Auszeichnung erfuhren diesmal Dr. Matthias Moreth aus dem Landesverband Hessen und Dr. Christoph Emminger, langjähriges Bundesvorstandsmitglied.

Bei der Laudatio durch MB-Bundesvorsitzenden Rudolf Henke wurde gerade für die jüngeren Hauptversammlungsteilnehmer anschaulich klar, wie sich das MB-Leben gestaltet. Das Geben und Nehmen steht dabei im Mittelpunkt. Der MB hat geholfen und hilft, ich engagiere mich im Gegenzug in unterschiedlichster Form. So funktioniert MB.

Dr. Matthias Moreth ist seit 40 Jahren aktives und engagiertes Mitglied des Marburger Bundes. Er war stellvertretender Bezirksvorsitzender in Frankfurt und nach einem Wechsel in den Bezirk Darmstadt wurde er dort zum Bezirksvorsitzenden des MB gewählt. Nach seiner Pensionierung wechselte er wegen seines Wohnsitzes in den Bezirk Frankfurt zurück und bringt im erweiterten Vorstand des MB Hessen weiterhin seine langjährige berufspolitische Erfahrung ein.

Seit mehr als 35 Jahren vertritt er den Landesverband auf vielen Hauptversammlungen des Marburger Bundes und ist zusätzlich in Gremien und Arbeitsgruppen im Bundesverband tätig, wie z.B.  dem Arbeitskreis Versorgungswerke.

Seit 1980 ist er Delegierter des Marburger Bundes in der Landesärztekammer Hessen und wurde auch mehrfach als Delegierter zu Deutschen Ärztetagen entsandt.

Sein besonderes berufspolitisches Engagement gilt dem Hessischen Versorgungswerk, dessen Vorstand er seit 1990 als ehrenamtliches Mitglied angehört. In diesem wichtigen Gremium der Landesärztekammer kann er die berufspolitische Meinung des Marburger Bundes vertreten.

Dr. Moreth steht für die Beibehaltung sozialer Strukturen, wie der Zahlung von Witwen- und Waisenrente, der Gewährung von Kindergeld und der finanziellen Absicherung bei Berufsunfähigkeit. Den Überlegungen im Versorgungswerk, Eingriffe in soziale Leistungen allein wegen des erhöhten Finanzbedarfs bei weltweit schwierigen Finanzmärkte vorzunehmen, tritt er entschieden entgegen. „Für diese Haltung kann ihm insbesondere die jüngere Ärzteschaft ausgesprochen dankbar sein“, würdigte Henke den Geehrten.

Moreth gelang es in seiner kurzen Dankesrede sehr plakativ zu schildern, wie und warum er zum MB gekommen ist: Mit 24 Jahren machte er sein Staatsexamen und reichte im selben Jahr seine Doktorarbeit im Fachbereich ein. Seine Doktorarbeit war nach den Worten seines Doktorvaters zwar eine „summa cum laude“-Arbeit. Aber da er sich nach dessen Meinung nicht durch studentische Aktivitäten ausreichend im Fachbereich bekannt gemacht habe, müsse er mit einem „cum laude“ zufrieden sein. Von da an habe er sich geschworen, „das passiert mir nie wieder. Und dann hing da am Schwarzen Brett in der Uni so ein oranges Plakat …“

Autorin: ass/mn

Bilder: MBZ/Löhmer

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