Finanzielle Anreize für versorgungsschwache Regionen in Hessen auch für den stationären Sektor

Die 9. ordentliche Delegiertenversammlung (DV) der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hat am 26.11.11 auf Antrag von Delegierten der Liste Marburger Bund Hessen beschlossen:

Die DV der LÄKH begrüßt die Stärkung der ambulanten Versorgung in unterversorgten Regionen im Rahmen des Versorgungsstrukturgesetzes durch finanzielle Anreize.

Der zunehmende Ärztemangel in unterversorgten Regionen betrifft aber nicht nur den ambulanten Sektor. Auch Kliniken können nur durch deutliche finanzielle Anreize – unter anderem über zusätzliche Vereinbarungen zu den Tarifgehältern - den ärztlichen Personalmangel abmildern. Der Gesetzgeber wird daher aufgefordert, den Klinken einen finanziellen Ausgleich zu schaffen, um durch geeignete zweckgebundene Maßnahmen dem ärztlichen Personalmangel zu begegnen.

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