Früh streckt sich, wer nicht Klappe und Haken halten will

Wer sich nicht früh krümmen und schon während der Famulatur und dem Praktischen Jahr (PJ) den ausbeuterischen Bedingungen im deutschen Gesundheitswesen anpassen, sondern kollegial behandelt und auch intensiv ausgebildet werden und dazu in vielen Fällen für seine Tätigkeit auch eine Bezahlung erhalten will, muss rechtzeitig die Antagonisten innervieren und sich im Ausland nach Alternativen umsehen.

Bereits die Famulatur kann zur Erweiterung des Horizonts beitragen. Der MB Hessen hilft seinen studentischen Mitgliedern dabei mit zahlreichen Merkblättern, in speziellen Fällen durch Rat des Auslandsreferates des Bundesverbandes und, unterstützt durch seine Service-Partner, mit Seminaren zum Thema ‘Famulatur im Ausland’ und nicht zuletzt mit dem Angebot einer günstigen Auslandskrankenversicherung. Für die Famulatur im Ausland gibt es auch günstige Haftpflicht-Gruppenversicherungsverträge.

Im PJ ist mindestens ein Tertial im Ausland für viele Medizinstudierende eine wichtige Orientierung und Prüfung aufkommender Auswanderungspläne. Wir haben die Berichte über die Pflichtfächer Chirurgie und Innere Medizin in PJ-Ranking.de aus den Unis der alten Bundesländer darauf geprüft, wie häufig dabei über ein Tertial in der Uniklinik, einem Lehrkrankenhaus (LKH) und im Ausland berichtet worden ist. Es kennzeichnet die Verhältnisse, dass der deutschen Chirurgie dabei 30% häufiger ins Ausland entflohen worden war als der Inneren.

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