Gegen Stellenabbau an Wiesbadener Kliniken

Pressemitteilung Marburger Bund Hessen: Scharfe Kritik an den Plänen der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden (HSK), 218 Vollzeitstellen abzubauen, hat der Vorsitzende des Marburger Bundes Hessen, PD Dr. Andreas Scholz geübt: "Managementfehler und politisches Versagen sollen einseitig auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Als der Marburger Bund dem Vorstand im August seine Unterstützung bei der Sanierung durch Verzicht der Ärzte bei der 'Betriebsrente' ZVK angeboten hat, wurde dies durch die Stadtverordneten abgelehnt. Angeblich stehen die Stadtverordneten zu 'ihrem' Klinikum. Wenn es jedoch darum geht, Hilfe zu leisten in schwierigen Zeiten, sollen die Beschäftigten allein die Probleme lösen! Von Seiten der Stadt sind bislang keine Hilfsmaßnahmen erkennbar. Der Marburger Bund fordert den sofortigen Stopp des Personalabbaus."

PD Dr. Scholz erteilt zudem zugleich den geäußerten Plänen des Klinikumvorstands nach Abschluss des Personalabbaus mit den Gewerkschaften über einen "Sanierungstarifvertrag" mit dreiprozentigem Lohnverzicht zur Finanzierung von Baumaßnahmen verhandeln zu wollen, eine Abfuhr. "Wenn die HSK über einen Sanierungstarifvertrag verhandeln wollen, dann muss zunächst der Stellenabbau unterbleiben", so Scholz deutlich.

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