Kindererziehungszeiten unter 60 Monaten können nachversichert werden

Noch in der laufenden Legislaturperiode wurde das Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch, zur Errichtung einer Versorgungsausgleichskasse und anderer Gesetze vom 15. Juli 2009 (BGBI. I, Nr. 42/2009, Seite 1939ff.; die Änderung des § 208 findet sich auf S. 1945) beschlossen: Nun können Mitglieder der ärztlichen Versorgungswerke, die bei einer Anrechnung der Kindererziehungszeiten nicht die für das Anrecht auf eine Altersrente bei der gesetzlichen Rentenversicherung erforderlichen 60 Monate erreichen, sich nach Erreichen der Regelaltersgrenze soweit nachversichern, wie es zur Erfüllung der allgemeinen Wartezeit noch notwendig ist. Aktuell erfordert das mindestens 79,60 € pro Beitragsmonat.

Damit wurde einem wesentlichen Anliegen der Ärzteschaft entsprochen, das auch der MB Hessen am 22.11.08 erfolgreich in die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen getragen hatte.

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