Kostenübernahme der Knochenmarktypisierung

Organisatoren von Aktionen zur Suche von Knochenmarkspendern müssen auch noch zusätzlich die Kosten der Knochmarktypisierung übernehmen, soweit sich nicht ein Geldspender finden. Die Hauptversammlung des MB Hessen vom 5.10.11 fasste deshalb folgenden Beschluss:

"Jede Aufnahme einer potenziellen Knochenmarkspende in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS (gemeinnützige Gesellschaft mbH) kostet sie 50 Euro, hauptsächlich Laborkosten. Diese Kosten müssen derzeit aus Spenden gedeckt werden. Das behindert die Rekrutierung von Spendern bei entsprechenden Aktionen sehr.

Der Marburger Bund fordert deshalb, dass eine Kostenübernahme gesetzlich (z.B. im Transplatationsgesetz) so geregelt wird, dass die Kosten der Ersttypisierung nicht durch Spenden finanziert werden müssen."

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