Landesärztekammer: Kostenübernahme der Knochenmarktypisierung muss gesetzlich geregelt werden

Auf Antrag der Delegierten des MB Hessen hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 24. März 2012 beschlossen: Organisatoren von Aktionen zur Suche von Knochenmarkspendern müssen auch noch zusätzlich die Kosten der Knochmarktypisierung übernehmen, soweit sich nicht ein Geldspender findet. Die Delegiertenversammlung (DV) der Landesärztekammer Hessen beschließt deshalb:

“Jede Aufnahme einer potenziellen Knochenmarkspende in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS (gemeinnützige Gesellschaft mbH) kostet sie 50 €, hauptsächlich Laborkosten. Diese Kosten müssen derzeit aus Spenden gedeckt werden. Das behindert die Rekrutierung von Spendern bei entsprechenden Aktionen sehr.

Die DV fordert deshalb, dass eine Kostenübernahme gesetzlich (z.B. im Transplantationsgesetz) so geregelt wird, dass die Kosten der Ersttypisierung nicht durch Spenden finanziert werden müssen.”

Die DV hat sich damit einen Beschluss der Hauptversammlung des MB Hessen zu eigen gemacht (wir berichteten hier).

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