Evaluation der Weiterbildung: LÄKH schneidet schlechter ab

In dieser Meldung über die Ergebnisse der Evaluation der Weiterbildung durch die Bundesärztekammer klopft sich die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) gewissermaßen selbst auf die Schulter: ‘“Das erfreuliche Resultat der Befragung vorweg: Mit der Note 2,64 entspricht die “Globalbeurteilung” der Facharzt-Weiterbildung in Hessen durch die jungen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung dem Bundesdurchschnitt (Note 2,54),” teilte Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, heute in Frankfurt mit. Diese Übereinstimmung gelte im Wesentlichen auch für die anderen Resultate der Befragung.

Das konnte der Vorsitzende des Marburger Bundes Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Scholz nach den Erfahrungen mit dem Portal des MB wbranking.de nicht unkommentiert in der Delegiertenversammlung vom 27.03.10 stehen lassen und zitierte dazu Ergebnisse, die nach seiner Auffassung zur Bewertung der LÄKH deutlich kontrastieren.

Er stützte sich dabei auf den Länderrapport für die Landesärztekammer Hessen aus den Ergebnissen der Evaluation der Weiterbildung - 1. Befragungsrunde 2009.

MB Hessen hat diese Grafik so umgezeichnet, dass die Bedeutung einer längeren Säule deutlicher wird: Sie steht für eine schlechtere Note, also eine schlechtere Bewertung.

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Es ist offenkundig, dass die LÄKH bei den dargestellten Fachgebieten durchweg schlechter abschneidet als der Bundesdurchschnitt.

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