MB Hessen zahlt Streikgeld - Zensur in Frankfurt-Höchst

Presseinformation Marburger Bund Hessen:

  • MB Hessen zahlt Streikgeld in Frankfurt-Höchst, Hanau und Darmstadt
  • ZENSUR: Städtische Klinken Höchst sperren Zugriff zur Webseite der Streikenden
  • Die Ärztestreiks werden in unverminderter Stärke fortgesetzt

Auch in der nächsten Woche werden die Streiks des Marburger Bundes Hessen an den kommunalen Krankenhäusern und Zentren für Soziale Psychiatrie des Landeswohlfahrtsverbandes in unverminderter Stärke fortgesetzt.

"Da VKA und ver.di nun offensichtlich versuchen, ohne Beteiligung der Ärzte einen neuen Tarifvertrag für Krankenhäuser abzuschließen und der Marburger Bund aus den Tarifverhandlungen zu einem arztspezifischen Tarifvertrag ausgebootet werden soll, werden die Streiks dauerhaft fortgesetzt" sagte der Landesverbandsvorsitzende Dr. Andreas Scholz.More..."Der Marburger Bund Hessen wird in der 31. KW den nun schon über 14 Tage streikenden Ärztinnen und Ärzten der Kliniken in Frankfurt-Höchst, Hanau und Darmstadt aus seiner Landesstreikkasse ein Streikgeld zahlen", so Scholz.

Mit ungewöhnlichen Maßnahmen bringt sich wieder das Städtische Krankenhaus Frankfurt-Höchst ins Gespräch. Die Krankenhausleitung benutzt Methoden, die unsere demokratischen Politiker sonst weltweit nur noch in China anprangern müssen - die freie Meinungäußerung ihrer Ärztinnen und Ärzte wird behindert, in dem sie im Intranet der Klinik deren Website sperrt.

Am Mittwoch, den 02. August werden auch Ärztinnen und Ärzte aus Hessen mit Bus und Bahn zu der zentralen Demonstration in Hannover fahren.

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