PJ-Aufwandsentschädigung: Verzögerungstaktik der Uni - erst im Oktober gehen Gespräche weiter

In der Diskussion um die PJ-Aufwandsentschädigung gab es weitere Gespräche, aber bisher keine konkreten Ergebnisse. Fachschaftsvertreter der Uni Frankfurt hatten sich mit Prof. Jürgen Schölmerich, dem ärztlichen Direktor und Bettina Irmscher, der kaufmännischen Direktorin der Uni Frankfurt getroffen.

Diese sagten, dass sie, wenn das Dekanat die Vorgabe machen würde, sie eine Aufwandsentschädigung zahlen würden. Nur über die Höhe müsse man dann noch mit den anderen Lehrkrankenhäusern verhandeln.

Verantwortung liegt beim Dekanat

"So wird die Verantwortung ob gezahlt wird, wieder auf das Dekanat geschoben", sagt Jan Bauer, Vorsitzender der Medizinstudierenden im Marburger Bund und Medizinstudent in Frankfurt, der bei dem Gespräch dabei war. Des Weiteren würde der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) an einer Regelung für eine bundesweit einheitliche Höhe der Aufwandsentschädigung arbeiten. „Ergebnisse soll es aber erst im Oktober geben“, sagt Bauer.

Die nächsten Gespräche sind erst wieder im Oktober geplant

Auch wurde den Fachschaftsvertetern mitgeteilt, dass der Dekan jederzeit das Recht habe, Lehrkrankenhäusern, die beispielsweise die 597 Euro zahlen wollen, Auflagen zu machen (z.B. zusätzliche Räume oder Kurse) und wenn diese nicht erfüllt werden, könnten die Lehrverträge aufgehoben werden.

Ein nächstes Treffen mit dem Dekanat, den Lehrkrankenhäu-sern  und den studentischen Vertretern ist erst wieder im Oktober geplant.

Foto: A. Arnold

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