Partikeltherapie: Patientenorientierung oder Profitorientierung

Deutlicher ist die Alternative im Umgang mit neuen Therapieverfahren schwerlich darzustellen: Während am privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg, Standort Marburg, das Aus für den klinischen Einsatz der Partikeltherapie verkündet wird, zieht das Universitätsklinikum Heidelberg zum zweijährigen Bestehen seiner Anlage hier eine positive Bilanz:

Bei 600 behandelten Patienten mit konventionell praktisch unheilbaren Tumoren konnten in einem sehr hohen Prozentsatz Heilungen erzielt werden. Auch die technischen Probleme, die für die Fachwelt beim Übergang in die klinische Routine nicht überraschend kamen, scheinen sich Lösungen abzuzeichnen. In Zukunft hoffen die Heidelberger, 500 Patienten pro Jahr behandeln zu können.

Aus Sicht der Rhön-Klinikum AG viel zu wenig, um aus der Anlage einen wirtschaftlichen Profit schlagen zu können.

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