Schluss mit Hammerexamen und PJ-Monopol der Uniklinika

Die Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte ist am 20.12.11 vom Kabinett der Bundesregierung durchgewunken worden und kann nun dem Bundesrat vorgelegt werden. Sie enthält eine Lösung wichtiger Forderungen der Medizinstudierenden im Marburger Bund:

  • Schluss mit dem Hammerexamen: Der schriftliche Teil des Staatsexamens wird vor das Praktische Jahr (PJ) gelegt.
     
  • Schluss mit dem PJ-Monopol der Uniklinika: Der Kreis der Lehrkrankenhäuser und ihre Auswahlmöglichkeit soll erweitert werden. Theoretisch können Medizinstudierende bereits jetzt das PJ an einem Lehrkrankenhaus ihrer Wahl absolvieren. Die Universitäten versuchten jedoch sehr häufig, die Studierenden an ihre eigenen Klinika zu binden.
     
  • Das PJ soll auch in Teilzeit absolviert werden können, um Familie und Beruf bereits in diesem Lebens- und Ausbildungsabschnitt besser miteinander vereinbaren zu können.
     

Wie das und weitere Vorhaben, z.B. die Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung, konkretisiert werden sollen, können Sie hier lesen.

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