Studentischer Sprecherrat wählt Stefanie Weber zur neuen Vorsitzenden

Stefanie Weber, Medizinstudentin im 7. Semester an der Universität Göttingen, ist neue Vorsitzende des Sprecherrates der Medizinstudierenden im Marburger Bund. Die Wahl zur neuen Vorsitzenden erfolgte in der Sitzung des Sprecherrates am 11. April 2014. Der bisherige Vorsitzende Jan Bauer aus Frankfurt am Main unterstützt Stefanie Weber fortan als stellvertretender Vorsitzender des studentischen Sprecherrates.

Nicole Holzer gab ihr Amt nach drei Jahren als bisherige Stellvertreterin ab. In der jüngsten Sitzung beriet der Sprecherrat unter anderem über Themen wie Studientage und Aufwandsentschädigung während des Praktischen Jahres (PJ) sowie Auslands-Bafög und Landarztquote. Zudem bereitete das Gremium seine Anträge für die nächste Hauptversammlung des Marburger Bundes am 24. und 25. Mai 2014 inhaltlich vor.

Stefanie Weber,  Vorsitzende des Sprecherrates der Medizinstudenten
Stefanie Weber, Vorsitzende des Sprecherrates der Medizinstudenten

Die neue Vorsitzende Stefanie Weber hat eine klare Vorstellung, welche Aufgaben in nächster Zukunft im Vordergrund stehen werden: „Ich freue mich sehr, die Nachfolge von Herrn Bauer antreten zu dürfen. Derzeit liegt einer unserer Schwerpunkte auf den Studientagen im PJ. Es ist zwingend notwendig, dass die Studierenden weiterhin an einem ganzen beziehungsweise an zwei halben Tagen pro Arbeitswoche von Routineaufgaben freigestellt werden, um sich im Krankenhaus dem Selbststudium widmen oder sich auf das Examen vorbereiten zu können. Auch die PJ-Aufwandsentschädigung ist ein Diskussionsdauerbrenner. In der Approbationsordnung ist festgelegt, dass sich die Höhe des Betrages an der BAföG-Regelung orientiert. Gemäß BAföG-Höchstsatz stünde den PJlern somit eine Aufwandsentschädigung von 597 Euro monatlich zu. Dafür, dass Medizinstudenten und -studentinnen während ihres Praktischen Jahres in den Unikliniken und Lehrkrankenhäuser vollen Arbeitseinsatz leisten, wäre eine solche Entschädigung nur fair. Die meisten PJler erhalten jedoch aktuell weitaus weniger.“

Pressemitteilung des MB-Bundesverbandes

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