Dr. Susanne Johna: Wir brauchen mehr Hände beim Patienten und weniger Bürokratie

Krankenhausbewertungen auf der Basis subjektiver Erfahrungsberichte sind kein objektiver Maßstab zur Beurteilung der Qualität medizinischer Leistungen. Mitunter zeichnen sie ein verzerrtes Bild klinischer Realität, erklärt Dr. Susanne Johna, Vorsitzende des Landesverbandes Hessen des Marburger Bundes (MB), gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

„Nur wenn wieder mehr Hände beim Patienten und nicht am Schreibtisch sind, werden wir auch tatsächlich die Patientinnen und Patienten besser versorgen.“ Johna hofft, dass es dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) gelingen wird, Versorgungsqualität ausreichend differenziert darzustellen. Der Marburger Bund Hessen hat sich hierzu Gedanken gemacht und eine Resolution zum Thema Qualität in der Patientenversorgung verfasst (wir berichteten).

Resolution des Marburger Bundes Hessen

Deutsches Ärzteblatt (10/2016): „Verzerrtes Bild klinischer Realität“

Zurück