Tariferhöhung für Caritas-Ärzte nimmt erste Hürde

Nun müssen die sechs Regionalkommissionen handeln

Fulda. Die Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes hat gestern auf Bundesebene für die Ärztinnen und Ärzte die Tabellenwerte rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 2,6 Prozent erhöht. Zum 1. Januar 2014 steigen die Gehälter in der Caritas nochmals um weitere zwei Prozent. Diese zweistufige Erhöhung entspricht im Wesentlichen den jüngsten Entgelterhöhungen des Tarifabschlusses zwischen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und dem Marburger Bund (MB). Diese Tariferhöhungen müssen jetzt die sechs Caritas-Regionalkommissionen endgültig festlegen. Die RK NRW tagt am 18. Juli, die RK Mitte schon am 17./19 Juni.

Die Neuregelungen des MB-Tarifs zur Arbeitszeit und zum Bereitschaftsdienst gelten für die Caritas-Ärzte ab 1. Oktober 2013. Beim Bereitschaftsdienst wurden die MB-Regelungen aber hinsichtlich der zeitlichen Komponenten nur unvollständig nachgezogen. Der Urlaub regelt sich ebenfalls - ungünstig abweichend zum MB-Abschluss - weiterhin wie bei allen anderen Caritas-Mitarbeitern.

Nach den Beschlüssen der einzelnen Regionalkommissionen bedarf es stets auch noch der formellen Inkraftsetzung der Ortsbischöfe. Wir werden weiter berichten.

Meldung des LV Nordrhein-Westfalen

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