Uniklinik Frankfurt: MB führt eigenständige Tarifverhandlungen für Ärzte

Die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes ver.di hat den Arbeitskampf von den Kommunen nun auch auf die Universitätsklinik in Frankfurt am Main ausgedehnt. Für den 9. März sind die Beschäftigten dort zum Streik aufgerufen worden. Teilweise ist der Eindruck entstanden, dass sich auch die Ärztinnen und Ärzte an der Universitätsklinik Frankfurt an diesem Streik beteiligen würden. Dies ist jedoch nicht der Fall!

Der Marburger Bund weist ausdrücklich darauf hin, dass die beim Land Hessen beschäftigten und mehrheitlich im MB organisierten Ärztinnen und Ärzte an der Universitätsklinik in Frankfurt sich an diesen Arbeitskampfmaßnahmen nicht beteiligen. Derzeit führt der MB mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) intensive Tarifverhandlungen, die einen eigenständigen Ärztetarifvertrag zum Ziel haben, der bessere Arbeitsbedingungen schaffen und leistungsgerechte Gehälter beinhalten soll, erinnert Dr. Andreas Scholz, Vorsitzender des MB-Landesverbandes Hessen. Der MB Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, die in den Verhandlungen mit der TdL erreichten Ergebnisse auch in Verhandlungen auf die beim Land Hessen angestellten Ärztinnen und Ärzte zu übertragen, sagte Dr. Scholz.

Gleichwohl unterstützt der Marburger Bund Hessen den Kampf der Gewerkschaft ver.di für tarifvertragliche Regelungen zur Einbindung der zahlreichen in den Tochtergesellschaften der Universitätsklinik beschäftigten nichtärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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