Unterstützung für das Fach Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr

Die Hauptversammlung des MB Hessen am 5.10.11 beschloss zum Praktischen Jahr (PJ):

"Der Marburger Bund Hessen begrüßt und unterstützt ausdrücklich im neuen Entwurf zur Approbationsordnung die Beibehaltung von Tertialen im Praktischen Jahr. Dadurch wird der Zersplitterung der Ausbildung in den klinischen Bereichen im Gegensatz zu anderen Modellen entgegen gewirkt und auch die Organisierbarkeit beibehalten.

Außerdem befürwortet der Marburger Bund Hessen eine Einführung von höheren Quoten an Plätzen in der Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (geplant sind zunächst 10 % , später 20 %), um interessierten Studierenden überhaupt die Möglichkeit zu geben, dieses Fach stärker praktisch kennen zu lernen.

Daher fordert der Marburger Bund Hessen das Fach Allgemeinmedizin in Hessen auf, verstärkt für alle drei hessischen Universitätsklinika solche PJ-Plätze zur Verfügung zu stellen.

Begründung:

Die Bemühungen, das PJ in Quartale zu zersplittern, würde den Prüfungsaufwand, aber auch den Aufwand vor Ort enorm erhöhen, da die neuen Regelungen Fehlzeiten bis zu 30 Arbeitstage vorsehen. Hiermit würden PJler gerade kurz nach der Einarbeitung schon wieder in das nächste Fach wechseln müssen.

Eine Quote für genügend Plätze in der Allgemeinmedizin würde dem heutigen Interesse der Studierenden an diesem Fach sehr nachkommen und der momentanen bis zu dreifachen Überzeichnung entgegenwirken. Hierfür ist aber unbedingt eine starke Aktivität des Faches Allgemeinmedizin vor Ort (in Hessen) erforderlich, denn diese Plätze werden nicht von selbst geschaffen und sollen dem Ausbildungsstandard bestens genügen."

Zurück