Zweite "Aktive Mittagspause" am Neurologischen Rehazentrum in Wiesbaden

Am Neurologischen Rehazentrum in Wiesbaden hat eine zweite “Aktive Mittagspause” stattgefunden. Wieder haben sich 12 Ärzte und 6 Neuropsychologen vor dem Haupteingang getroffen, um die Geschäftsführung nochmals aufzufordern in Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund einzutreten. 

Hintergrund ist, dass sich die Geschäftsführung der Klinik weiterhin weigert, in Tarifverhandlungen einzutreten. „Wir hoffen, dass nun bald Gespräche mit der Geschäftsführung stattfinden, nur ungern möchten wir Streikmaßnahmen ergreifen, die zu einer Beeinträchtigung  der Patientenversorgung führen, aber wenn nicht mal ein Gesprächsangebot vorliegt, wird uns nichts anderes übrig bleiben“, sagt Dr. Susanne Johna, Oberärztin am Rehazentrum und Landesverbandsvorsitzende des MB Hessen. 

Derzeit arbeiten alle Angestellten ohne tarifliche Regelungen. Trotz einer erhöhten Bettenanzahl sind Stellen auch im ärztlichen Bereich nicht nachbesetzt worden, die Arbeitsbelastung und die Frequenz an Nachtdiensten haben erheblich zugenommen.

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Die Ärzte und Neuropsychologen während der "Aktiven Mittagspause" vor dem Neurologischen Rehazentrum in Wiesbaden.

Foto: Dr. Susanne Johna

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