<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.2.3 DE-Edition" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Lv Hessen Marburger Bund &#187; Ehrenmitglieder</title>
	<link>http://www.mbhessen.de</link>
	<description>CMS der Personen-Präsentation</description>
	<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:45:19 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.3</generator>
	<language>de</language>
			<item>
		<title>Dr. med. Hans Loskant &#8224;</title>
		<link>http://www.mbhessen.de/person/loskant/</link>
		<comments>http://www.mbhessen.de/person/loskant/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 16:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kammerwahl 1976-1980 Liste MB]]></category>

		<category><![CDATA[Delegiertenversammlung 1976-1980 Liste MB]]></category>

		<category><![CDATA[Ehrenmitglied]]></category>

		<category><![CDATA[L]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mbhessen.de/person/loskant/</guid>
		<description><![CDATA[* 07.01.1915&#160;&#160;&#160;† 18.08.1999
Nach seinem Staatsexamen 1939 war er während des Kriegs Truppenarzt. 1946-1948 arbeitete er am Krankenhaus Frankfurt/M.-Hoechst und promovierte 1948.
Hans Loskant gehörte zu den treibenden Kräften, die bereits 1946, das neue Bundesland Hessen war noch nicht einmal ein Jahr alt, die hessischen &#8216;Jungärzte&#8216; gemeinsam mit Dr. med. Erwin Gubener im Raum Frankfurt/Main organisierten. 1948 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>* 07.01.1915&#160;&#160;&#160;† 18.08.1999</p>
<p>Nach seinem Staatsexamen 1939 war er während des Kriegs Truppenarzt. 1946-1948 arbeitete er am Krankenhaus Frankfurt/M.-Hoechst und promovierte 1948.</p>
<p>Hans Loskant gehörte zu den treibenden Kräften, die bereits 1946, das neue Bundesland Hessen war noch nicht einmal ein Jahr alt, die hessischen &#8216;<em>Jungärzte</em>&#8216; gemeinsam mit Dr. med. Erwin Gubener im Raum Frankfurt/Main organisierten. 1948 war er Mitglied einer Ad-hoc-Kommission, die den entscheidenden Antrag zur Gründung des Marburger Bundes formulierten. Anlass war das 4. interzonale Treffen der Krankenhausärzte, eine Vollversammlung der &#8216;<em>Marburger Gemeinschaft</em>&#8216;, im bayerischen Sudelfeld, als es um die Frage ging, ob es unter dem Dach der sich neu formierenden Ärztekammern gelingen kann, angemessene Arbeitsbedingungen zu erreichen.</p>
<p>Der Antrag der Kommission (Dr. med. Herbert Britz, Assesor Karl Hörle, Dr. med. Erich Liese, Dr. med. Rolf Schlögell - Vorsitz -, Dr. med. Sievers III, Dr. med. Hans-Achim Siggelkow,  Dr. med. Josef Zander):</p>
<blockquote><p>&#8220;Die hier versammelten Delegierten der Arbeitsgemeinschaft der Jungärzte sind einhellig der Auffassung, dass zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen der angestellten Ärzte der Aufbau einer wirtschaftlichen Organisation zwingend notwendig ist.</p>
<p>Diese wirtschaftliche Organisation muss fähig sein, Abkommen und Tarifverhandlungen zu führen.</p>
<p>Um diese Verhandlungen führen zu können, ist es notwendig, dass die bisheringen Mitglieder der &#8216;Marburger Gemeinschaft&#8217; offiziell und schriftlich ihren Beitritt zur neuen Tarifgemeinschaft erklären. Damit haben die Delegierten hier beschlossen, den Landesarbeitsgemeinschaften die Umwandlung der &#8216;Marburger Gemeinschaft&#8217; in eine tariffähige Organisation dringend zu empfehlen.</p>
<p>Die von den hier versammelten Delegierten ausgearbeiteten Satzungen werden nach juristischer Überprüfung den Landesverbänden zur Annahme empfohlen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Antrag wurde bei zwei Stimmenthaltungen einstimmig angenommen. Auf  Antrag von Britz beschließt die Versammlung &#8220;<em>der Name der neuen Organisation lautet Marburger Bund (Vereinigung angestellter Ärzte)</em>&#8220;.</p>
<p>Loskant war neben Herbert Britz (1. Vorsitzender) und Josef Zander (2. Vorsitzender) als 3.&#160;Vorsitzender ab 5.09.1948 bis 1.09.1949 Mitglied des ersten Bundesvorstandes des Marburger Bundes, damals mit Sitz in Köln.</p>
<p>1963 beschloss die Hauptversammlung des MB Hessen seine Ehrenmitgliedschaft.</p>
<p>(Quelle: Kurt Gelsner, Der Marburger Bund, Verlag Peter Lang, Frankfurt, 1985)</p>
<p>Dr.  Loskant war seit 1948 Werksarzt, seit 1950 leitender Werksarzt und seit 1969 mit Prokura zusätzlich Leiter der Sozialverwaltung bei den Farbwerken Hoechst und CDU-Stadtverordneter in Frankfurt/M. Er verfasste <em>&#8220;Werksärztlicher Dienst und Gesundheitsschutz in der chemischen Industrie&#8221;.</em> Der modern konzipierte Neubau der werksärztlichen Abteilung wurde auch &#8220;<em>Loskaneum</em>&#8221; genannt (Hess. Ärztebl. 60(10), 1999, 351).</p>
<p>Unter zahlreichen Ehrungen war das Große Bundesverdienstkreuz. Nach ihm wurde der  Hans-Loskant-Weg in Frankurt/M.-Höchst benannt (Quelle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_Frankfurter_Stra%C3%9Fennamen/H" class="wwwli2" target="_blank" title="Link in eigenem Fenster nach extern">wickipedia</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mbhessen.de/person/loskant/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

