Marburger Bund Landesverband Hessen
 

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03.04.09

kirchensmh.gifIn dieser Stellenausschreibung im Deutschen Ärzteblatt Heft 13 vom 27.03.09 wirbt die Katharina-Kasper gGmbH in Frankfurt/M. mit einer Vergütung nach AVR. Wir haben mit vielen Beiträgen zu diesem Thema bereits unsere Mitglieder davor gewarnt, unter solchen Bedingungen einen Arbeitsvertrag abzuschließen, und ihnen empfohlen, zuvor eine individuelle Beratung durch die Profis unserer Geschäftsstelle zu suchen.

Wer sich ‘mit den Zielen eines christlichen Trägers’ identifizieren will, für den bieten sich erfreulicherweise zunehmend Alternativen mit einer deutlich besseren Vergütung an. Unser Nachbar-MB-Landesverband NRW/RP hat jetzt eine Positivliste von katholischen Krankenhäusern in Nordrhein, Rheinland-Pfalz und Westfalen-Lippe sowie eine Klinik in Bayern publiziert, die Gehaltszulagen bezahlen, um die Vergütung dem Niveau der MB-Tarifverträge anzupassen. Das ist zwar kein befriedigender Ersatz für einen Tarifvertrag mit dem Marburger Bund, aber besser als die Praxis der anderen katholischen Krankenhäuser. Immerhin steht inzwischen ca. ein Drittel der katholischen Krankenhäuser im Bereich unserer Nachbarn auf dieser Liste.

Mehrfach haben wir im Bereich unseres Landesverbandes auf das St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg hingewiesen, ebenfalls ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser in Hessen, das als Stiftung nicht nach dem AVR Caritas zahlt, sondern den TV-Ärzte/VKA anwendet.

 
 
 
 
http://www.mbhessen.de/neues/beitrag/1303
Stand: 4.04.09
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