Marburger Bund Landesverband Hessen

Dr. med. Wolfgang Furch

 
 

Funktionen im, für den und mit dem MB

 

Zur Person

 
Frauenarzt
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Vorstellung

Er trat dem MB Hessen im Jahr 1966 bei. Berufspolitisch aktiv geworden ist er in den Jahren 69/70 als gewählter Assistentensprecher des Nordwest-Krankenhauses in Frankfurt/Main bei der ersten öffentlichen Aktion zur Honorarbeteiligung von nachgeordneten Ärzten an den damaligen exorbitanten Liquidationseinkommen der Chefärzte. Die Auseinandersetzung bedrohte auch die berufliche Stellung der damaligen Aktivisten und so ergab sich daraus zwingend eine stärkere Mitarbeit in den Verbandsgremien des MB.

Derzeit hatten wir noch eine 48 Stundenwoche offiziell, inoffiziell wurden 60 bis 80 Wochenstunden gearbeitet. Wie sich die Zeiten doch noch gleichen!

1973 erfolgte die Wahl in den Landesvorstand und 1974 in den geschäftsführenden Vorstand mit der Wahl zum ersten Vorsitzenden des Landesverbandes. Diese Funktion hatte er bis 1989 inne. Bis 2001 war er zweiter Vorsitzender des MB Hessen. Am 31.10.2001 beschloss die Hauptversammlung des Landesverbandes auf Antrag des Vorstandes seine Ehrenmitgliedschaft.

Seit den 70er Jahren erfolgte auch das Engagement in der Berufsvertretung der Ärzte, der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) nämlich. Seit 1974 als Delegierter bis 2008 und als Mitglied des Präsidiums von 1976 bis 1996. Von 1986 bis 1996 bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten der LÄKH. Dort wirkte er als Delegierter an 22 Deutschen Ärztetagen mit. Von 1990 bis 2008 vertrat er die LÄKH im Landeskrankenhausausschuss und engagierte sich in besonderer Weise bei der Weiterentwicklung der Planung der stationären Krankenversorgung in Hessen.

22 Jahren bis 1999 wirkte er als Chefarzt am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim.

Auszeichnungen: 1990 Ehrenplakette der LÄKH in Silber, 1992 Verdienstorden der BRD am Bande, 2001 Verdienstorden der BRD 1. Klasse, 2008 Ehrenplakette der LÄKH in Gold.

In der Kammerarbeit musste es immer wieder darum gehen, die Minderheitsposition der Delegierten des mb für die durch die notorisch geringe Wahlbeteiligung der angestellten Ärzte, die Legislaturperiodebedingt ist, durch Sacharbeit und gezielte Zusammenarbeit, wie mit Gruppen der niedergelassenen Ärzte, nicht zum Nachteil der angestellten Ärzte werden zu lassen.

Wichtiges Ziel:
Einsatz für eine am Patientenwohl orientierte und mit gerechten beruflichen Chancen der angestellten Ärzte verbundene Politik für die Krankenhäuser in Hessen, wobei eine am bevölkerungsbezogene medizinische Versorgungsbedarf orientierte echte Krankenhausplanung im Vordergrund stehen muss. Das setzt aber voraus, dass die bisherige Position als Vorsitzender des Krankenhausausschusses der Landesärztekammer Hessen und als Vertreter der Ärztekammer im Landeskrankenhausausschuss durch ein entsprechendes Wahlergebnis des mb wieder erlangt werden kann.

 
 
 
 
 

Foto

Foto Dr. med. Wolfgang Furch
 
 
 
 

Rückblick

 
 
 
 
 
 
http://www.mbhessen.de/person/furch/
Stand: 18.12.09
Dank an
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