Er ist seit 1974 Mitglied des MB und war von 1980 bis 1985 Assistentensprecher im Klinikum der JLU Gießen. In der Durchsetzung von Bereitschaftsdienstregelungen und der Bezahlung von Überstunden kann er als “hardliner” bezeichnet werden. Seine Fachgebiete sind Innere Medizin und Arbeitsmedizin.
Von 1978 bis 1989 war er im Bezirksvorstand des MB in Gießen, ab 1981 als Vorsitzender.
Bereits Anfang der 80er Jahre setzte er sich für die Belange der angestellten Ärztinnen und Ärzte in Fragen der Ärzteversorgung ein und als gewähltes Mitglied im Aufsichtsrat (und nach der Satzungsänderung im Vorstand) des Versorgungswerkes konnte er dann zahlreiche Verbesserungen erreichen, u.a. bei der Absicherung von Hinterbliebenen, bei den Berufsunfähigkeitsleistungen, Kinderzuschüssen und der Anrechnung von Wehr- und Zivildienstzeiten. Neue Anlagerichtlinien und verbesserte Renditen der Geldanlagen des Versorgungswerkes sind mit auf seine Initiative zurückzuführen. Stets setzte er sich für die autonome Erfüllung der Aufgaben des Versorgungswerkes und für eine Trennung von den Kammerämtern ein.
Dr. med Krieger war von 1988 bis 2004 Delegierter der Landesärztekammer Hessen und wird sich weiterhin für Verbesserungen im Versorgungswerk einsetzen.
Im März 2009 zog er sich aus dem Vorstand des Versorgungswerkes zurück.