Marburger Bund Landesverband Hessen

Dr. med. Ulrich Lang

 
 
 

Zur Person

 
Daten zur Person werden nur einloggten Mitgliedern angezeigt.
 
 
 
 

Vorstellung

Über 20 Jahre war er, inzwischen im Ruhestand, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe an den Asklepios Paulinen Kliniken in Wiesbaden und ist seit 1970 aktives Mitglied im MB. Er gehörte dem Landesverbandsvorstand an, war häufig Delegierter zu Hauptversammlungen des MB und ist regelmäßig zum deutschen Ärztetag entsendet worden. Von 1976 bis 2008 war er Mitglied der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen und von 1980 bis 2008 Vorsitzender der Bezirksärztekammer Wiesbaden.

Am 04.09.04 wurde er für die Legislaturperiode 2004-2008 wieder zum Vorsitzenden der Bezirksärztekammer Wiesbaden gewählt. 2008 stand er für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung.

Jahrelang war er in der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen Vorsitzender der Zytologiekommission, der er auch anschließend noch angehöhrte. Auch bekleidete er den Vorsitz der Kommission für IVFET (in vitro Fertilisation und Embryonen Transfer) an der Landesärztekammer Hessen.

Er war jahrelang Mitglied des Aufsichtsrates des Versorgungswerkes und Stellvertreter des Vorsitzenden Dr. med. Alfred Möhrle. Er wurde selbst zum Vorsitzender gewählt, als Dr. Möhrle im Herbst 1992 von dieser Position zurücktrat, weil er zum Präsidenten der Landesärztekammer gewählt worden war. Lang führte den Vorsitz bis zum 14.11.1998.

Meine Wahlaussage:

  1. Einen schlanken Kammerhaushalt mit Prüfung, ob ein unnötiges Kapitalvermögen in Immobilien und Wertpapieren gebildet wird, das zur Erfüllung der berufsrechtlichen Aufgaben nicht notwendig ist, z.B. die überbetriebliche Ausbildung der Arzthelferinnen. Beitragsgerechtigkeit für Angestellte, Niedergelassene und Berufsanfänger.
  2. Eine Service-Kammer mit klaren Strukturen in der Landesstelle zur raschen Bearbeitung der Aufgaben im Weiterbildungswesen in der Berufsgerichtsabteilung und im Gutachterwesen.
  3. Eine den wissenschaftlichen Erkenntnissen angemessene Richtlinie im Weiterbildungswesen zur zeitnahen und fachlich ausreichenden Weiterbildung in den einzelnen Gebieten, z.B. Abspecken der Operationskataloge!?
  4. Das Versorgungswerk der Landesärztekammer Hessen. Hier trägt der Marburger Bund eine besondere Verantwortung, weil über 60% aller Mitglieder angestellte Ärzte und damit potentielle Marburger-Bund-Mitglieder sind. Hierfür stehe ich für eine getrennte Vermögens- und Anlagepolitik zwischen Kammerhaushalt und Versorgungswerk. Dennoch eine Überwachung durch die Landesärztekammer, insbesondere durch das oberste Souverän der Delegiertenversammlung. Satzungsgemäße Kontrollorgane, z.B. Aufsichtsrat mit entsprechender Fachkompetenz in Geldanlage- und Rentenpolitik.
  5. Eine freiwillige, aber nachweisbare Verpflichtung zur Fortbildung nach dem Facharzt.
  6. Kritische Haltungen zu den Entwicklungen im Gesundheitswesen mit dem Sachverstand der Ärzteschaft. Gute Kooperation mit der Schwesternkörperschaft Kassenärztliche Vereinigung und deren Erhalt zur Sicherung der Vertragsarztsitze. Ausgewogene Konzepte zur hausärztlichen Versorgung mit qualifizierten Allgemeinmedizinern und Internisten bei freiem Zugang der Patienten zu den einzelnen Gebieten.

Im Rahmen der 3. ordentlichen Delegiertenversammlung (DV) am 28.03.09 wurde Dr. med. Ulrich Lang mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

 
 
 
 
 

Foto

Foto Dr. med. Ulrich Lang
 
 
 
 

Rückblick

 
 
 
 
 
 
http://www.mbhessen.de/person/lang/
Stand: 21.06.10
Dank an
WordPress | WP.de
Verantwortlich: Impressum ©1998/2012