Er trat schon im Jahre 1976 dem MB als Medizinalassistent (dem “Vorläufermodell” des zwischenzeitlich bereits wieder abgeschafften AIP) bei. Studenten konnten damals noch nicht Mitglied im MB werden. Im Städtischen Krankenhaus in Frankfurt-Höchst absolvierte er seine Weiterbildung - erst zum Laborarzt, dann zum Internisten. Nach abgeschlossener dritter Weiterbildung in der Arbeitsmedizin ist er jetzt in Darmstadt als Betriebs- und Werkarzt in einem Chemiebetrieb beschäftigt.
Von Anfang an war er im MB aktiv und wurde schon bald stellvertretender Bezirksvorsitzender in Frankfurt. Nach seinem Wechsel von Frankfurt in den Bezirk Darmstadt wurde er dort zum Bezirksvorsitzenden des MB gewählt. Nach einer Legislaturperiode hat er allerdings mit dem damaligen Stellvertreter im Amt, Dr. Günther Golla, die Vorstandspositionen getauscht, um einen im Krankenhaus angestellter Arzt die Möglichkeit zu geben, den Bezirk Darmstadt an vorderster Stelle zu vertreten. Seit dem 05.09.2005 ist er Beisitzer im Bezirk Darmstadt und kann damit weiterhin im erweiterten Vorstand des MB Hessen seine berufspolitische Erfahrung einbringen.
Er vertritt seit mehr als 30 Jahren den Landesverband Hessen auf vielen Hauptversammlungen des MB-Bundesverbandes und ist zusätzlich in Gremien und Arbeitsgruppen wie z.B. dem Arbeitskreis “Arbeitsmedizin” beim Bundesverband tätig. Am 23.11.05 wählte ihn die Hauptversammlung des MB-Hessen in den Finanzausschuss.
Seit 1980 war er auf der Liste des MB in der Landesärztekammer Hessen Delegierter und wurde auch mehrfach als Delegierter zu Deutschen Ärztetagen entsandt, zuletzt 2009 in Mainz. In 2010 vertritt er die hessische Kammer als Delegierter des MB auf dem Deutschen Ärztetag in Dresden.
Sein besonderes berufspolitisches Engagement gilt aber dem Hessischen Versorgungswerk, dessen Vorstand (bis letztes Jahr “Aufsichtsrat”) er seit 1990 als ehrenamtliches Mitglied angehört. Im letzten Jahr wurde er bei der Neuwahl des Vorstands erneut mit den meisten Stimmen der Delegierten der Landesärztekammer in seinem Amt für weitere fünf Jahre bestätigt. Neben dem MB-Mitglied Dr. H. Krieger, bzw. seit März 2009 dessen Nachfolger Dr. Titus Frhr. Schenck zu Schweinsberg, ist er der einzige Vertreter des MB in diesem wichtigen Gremium der Landesärztekammer. Dr. Moreth steht für die Beibehaltung sozialer Strukturen wie der Zahlung von Witwen- und Waisenrente, der Gewährung von Kindergeld und der finanziellen Absicherung bei Berufsunfähigkeit. Den Überlegungen im Versorgungswerk, diese sozialen Leistungen im Zusammenhang mit dem erhöhten Finanzbedarf des Versorgungswerks wegen verlängerter Lebenserwartung seiner ärztlichen Mitglieder zu kürzen, ist er entschieden entgegen getreten.
Dr. Moreth bewirbt sich jetzt zum achten Mal als Delegierter für die Liste des Marburger Bundes zur Legislaturperiode 2008-2013 in Hessen.
Am 24.03.12 wählte ihn die Delegiertenversammlung wieder in den Vorstand des Versorgungswerkes.